19. Bilder für das Reich Gottes: Matthäus 13,31-35 - Markus 4,21-34 - Lukas 8,16-18

Freitag 29.11.2019 – Die Chronik: Die ersten Jünger und ihr Wirken von Jerusalem ausgehendDer Fokus: 1.Johannes 3,4-24 Das Bleiben der Kinder Gottes in der Liebe - 1.Johannes 3,14  /  Markus 4,25Gemeinde als Liebesgemeinschaft - LUBAES 96

Als Kind Gottes leben, in der Gemeinschaft und in der Liebe, weil jeder nach Störungen wieder neu als Erster beginnt zu lieben

Die Orientierung:

1.Johannes 3,14 Wir sind ja aus dem geistlichen Tod ins Leben übergewechselt. Das wissen wir, weil wir unsere Geschwister lieben. Wer nicht liebt, ist noch immer tot.

Die Seele darf sich keine Liebe erwarten, solange sie nicht liebt. Sie empfängt Liebe in dem Maß, wie sie Liebe hat. Gott hat sie nach seinem Bild erschaffen und achtet die Würde, mit der er sie bekleidet hat. Man muss die Initiative ergreifen und als Antwort auf die Gnade, gleichsam als erster lieben. Dann kommt Gott, offenbart sich dem, der ihn liebt, gibt dem der hat (Markus 4,25) und dieser wird in der Fülle bleiben. – Der Mensch der liebt, hat Teil an Gott und spürt seinen Adel. Er fürchtet nichts. Alles erhält Wert für ihn. Wer liebt, geht vom Tod zum Leben über. Chiara Lubich aus „Alle sollen eins sein“ Seite 96

Danke Vater, dass Du mich zu Deinem Kind gemacht hast und Dein Erbgut – die Liebe – tief in mir wirkt. Sie soll noch mehr zur Auswirkung kommen. Danke dass sie in meinem Leben fast jeden Tag heraus gefordert wird. So kann ich lernen immer wieder als Erster, wie Du zu lieben. Wenn sich Deine Liebe nicht in mir umsetzen und durchsetzen kann, sterbe ich und bin menschlich bald tod. Bewahre mich in Deiner Liebe!

Montag 3.9.2018 – Fokus: Markus 4,21-34Markus 4,32HOLGUS 180903 - Der Schutz - Gottesdienst VA 3.9.2018

Geistlich wachsen unter dem Schutz Gottes, dass wir Menschen auf unterschiedliche Art Schutz - wie schattige Wege an heißen Tagen - für ihr Leben geben können.  

Die Entspannung: Mk 4,32 Und wenn es (das Senfkorn) gesät ist, geht es auf und wird größer als alle Gartengewächse und treibt große Zweige, so daß die Vögel des Himmels unter seinem Schatten nisten können.

"Gott ist der Schöpfer des Sein-Könnens." Jochen Klepper aus seinen Memoiren „Unter dem Schatten“. - Wie wunderbar ist es, wenn wir Menschen uns im Schatten regenerieren können, besonders wenn es so heiß ist wie in diesem Hitzesommer. Dann suchen wir an Hitzetagen Wege, wo wir im Schatten gehen können. Dann ist auch solch ein heißer Tag genießbar, insbesondere dann, wenn noch ein Lüftchen weht. Wir können dankbar sein für die Menschen, die uns auf unserem langen Weg als Christen Schatten gespendet haben. Wo wir Schutz gefunden haben und uns ausruhen konnten. Schön auch, wenn wir unseren Nächsten Schatten spenden können, wenn wir wachsen und für andere da sein konnten. Wir erleben es aber auch krass, wenn wir von Menschen im Regen oder in der Hitze ohne Schutz stehen gelassen werden. Solche Menschen müssen wir meiden und halten Distanz, wenn wir es nicht müssen. Gut ist es auf den Samen zu vertrauen, der in uns eingepflanzt ist und der uns weiter wachsen, alles Unkraut überwuchern und Frucht – in dem Fall neue Samenkörner – bringen lässt. HOLGUS 180903 inspiriert von einer Predigt von Klaus Henning am 3.9.2018

Ja abba Vater, nur gut dass ich Schattenruhe finden kann unter dem Schutz Deiner Flügel. Da kann ich Kraft schöpfen zum weiter wachsen, um anderen Menschen Schutz anbieten zu können. Wie schön ist es das innerliche Geschütztsein genießen zu können, wie heute Morgen, bis die nächste Hitze- oder Regenstrecke zu gehen ist. Solche Erholungszeiten brauchen wir im Alltag, sonst trauen wir uns nichts mehr richtig und fühlen uns wie Gejagte. Ja ich möchte heute im Vertrauen auf meinem wunderbaren Samen Christus in mir wachsen und den Stürmen des Lebens trotzen.