Matthäus 6-17+18

Dienstag 26.6.2018 – Im Verborgenen mit Gott leben: Matthäus 6,1-18Matthäus 6,17+18RAGBEP 113 - Jesus der Leistungsverweigerer

Die Orientierung: Matthäus 6,6 Du aber, wenn du betest, geh in dein Kämmerlein und schließ deine Türe zu und bete zu deinem Vater im Verborgenen; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir vergelten öffentlich.

- In Wirklichkeit gehört zum Zentrum des Kampfes Jesu gerade der Kampf gegen die Lohnsucht. Wohl spricht Jesus hin und wieder vom Lohn, aber es ist immer Paradoxie. Gerade an der Stelle, bei der wir jetzt sind. Denn es ist ein Lohn im „Verborgenen“, und dieser Lohn kann nach dem ganzen Zusammenhang nur Gott selbst sein, seine Billigung, sein Lob. Denn der Lohn Gottes ist – Gott selbst, ist sein Reichtum, seine Freude, seine Freiheit, während der Lohn der Religion die Welt ist. Leonhard Ragaz RAGBEP 113

Ja abba Vater, Du selbst bleibst immer im Verborgenen, deshalb können wir Dir eigentlich auch nur im Verborgenen unserer Seele begegnen. Es tut so gut sich ganz in diese Verborgenheit mit Dir zurückzuziehen. Ja das soll der Lohn meiner Wirksamkeit sein, dass Du durch deine Gegenwart bei mir bist. Was sind wir doch blind, wenn wir nur das sehen was vor Augen ist und anderen Menschen zeigen wie gut wir sind und was wir gut gemacht haben. Du sollst doch das öffentlich machen, was Gutes aus unserem Leben fließt. Bewahre Du uns im Verborgenen, in Dir, heute, morgen und öffentlich in der Ewigkeit.