11 Verführungen und Selbsttäuschungen wahrnehmen: Matthäus 7,15-29 - Lukas 6,43-49

Matthäus 7,16 - GRÜBUA 107 - Die Arbeit

Montag 31.1.2011 - Lesung: Matthäus 7,15-29 - Matthäus 7,16 - GRÜBUA 107 - Die Arbeit

Ununterbrochen als Quelle lebendiges Wasser durch unsere Arbeit bzw. unser Wirken fließen lassen und Fruchtbarkeit hervorbringen.

Die Orientierung: Mt 7,16 An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Sammelt man auch Trauben von Dornen, oder Feigen von Disteln?

Heute stellen manche Firmen bewusst Arbeitssüchtige als Führungskräfte ein. Sie brauchen die Arbeit um sich zu bestätigen. Sie haben aber keine Zeit für kreative Augenblicke. Bei ihnen fließt die Arbeit nicht. Vielmehr versteckt sich der Süchtige hinter seiner Arbeit. Die benedektinische Devise befreit uns von dem Zwang, uns in unserer Arbeit beweisen oder uns hinter unserer Arbeit verstecken zu müssen. Sie befähigt uns vielmehr, aus der inneren Quelle des heiligen Geistes heraus zu arbeiten, das zeigt sich an den Früchten. Die Arbeit, die aus der Quelle des heiligen Geistes strömt, wird Wachstum erzeugen, Lebendigkeit, Phantasie, Kreativität. Um so einen Menschen herum blüht etwas auf. Anselm Grün GRÜBUA 107

Ja mein lieber Rabbi, Du hast nichts aus eigener Kraft gemacht, sondern Dein und unser Vater im Himmel hat Dir die Werke gezeigt und in einer tiefen inneren Beziehung zu ihm hast Du die Werke dann tun können. Der heilige Geist konnte so aus Dir fließen. Ich bin wie eine Quelle, die sich durch Wasser wenn es fließt immer selbst reinigt. Danke dass durch mich Wasser fließen und Frucht entstehen kann, aber die Strömung soll noch mehr zunehmen. Das Wasser soll aus meiner Seele ununterbrochen aufsteigen können, wie in einer artesischen Quelle. Ununterbrochen soll sie fließen können den ganzen Tag. Ja mache Du uns Deine Kinder zu solchen Quellen, die ununterbrochen fließen und Fruchtbarkeit erzeugen, die sofort oder irgendwann am Bachlauf der entsteht Frucht bringt.

Jeden Morgen will ich Dich heiliger Geist durch mich fließen spüren, sollst Du Druck aufbauen, mich durch das Wort reinigen können und durch mich durchfließen können. Es liegt an uns Quellen, ob nur ein Rinnsaal oder Ströme lebendigen Wassers aus uns fließen.

Dienstag 21.5.2013 – Die aktuelle StudieDer Fokus: Matth.12,33-38 An ihren Reden kann man sie erkennen - Matthäus 12,34-35 / Lukas 6,45 – Das Sprechen - CRASOT 27

Unsere Seele so oft wie möglich vom Geist Gottes tränken lassen, dass sich in uns das Sprechen herausbildet und aus uns heraus fließen kann, das verbindet und heilt, das nicht spaltet oder zerstört.

Die Faszination:

Mt 12,34+35 Denn aus dem Mund kommt das, was das Herz erfüllt. Ein guter Mensch bringt Gutes hervor, weil er mit Gutem erfüllt ist. Ein böser Mensch bringt Böses hervor, weil er Böses in sich hat. 

Die Liebe und Freude des wahren Lebens können wir nicht erfahren, solange wir nicht auf der Ebene der Seele miteinander in Verbindung treten. Von der Freiheit, die zu sein, die wir wahrhaftig sind, können wir nichts wissen, solange wir nicht dieses wahrhaftige Selbst einem anderen Menschen hinhalten und von diesem Menschen angenommen werden. Wir können nicht mit einer auf andere gerichtete Energie und edlen Absichten in die Welt hinausgehen, solange wir innerlich allein bleiben – unerkannt, unerforscht, unentdeckt und unberührt. Das Leben Gottes strömt nicht von uns zu anderen über. Nur selten sprechen wir mit Vollmacht in das Leben eines Menschen hinein. Und wenn wir es versuchen, erweist sich unser Wort meist als spaltende, zerstörerische Macht. – Das Fundament alles anderen Guten, das wir tun, muss darin bestehen, dass wir uns auf der Ebene der Seele mit jener Kraft begegnen, die nur Jesus Christus gibt. – Das ist SoulTalk: Das, was in uns wahrhaft lebendig ist, in einen anderen Menschen hineinsprechen und dieses Leben empfangen, wenn es von einem anderen her zu uns kommt. Lawrende Crabb aus "Soultalk" Seite 27

Ja mein lieber Rabbi, danke für den Anstoß in meinem Herzen Dich wirken zu lassen. Deine Vollmacht und Deine Weisheit sollen Sprechen bilden, das die Seele des anderen Menschen erreicht und verwandelt, wie Du es tun konntest. Du bist mein Schatz in mir, meine Liebe und meine Weisheit die ganz natürlich in mir das Wunder des Hineinsprechens schaffen. Ich möchte mich nun lösen vom SelfTalk: SelfTalk ist unsere soziale, religiöse, politische und geschäftliche Sprache, unsere Beziehungssprache. Ihr Ursprung liegt nicht in unserer vom Geist Gottes durchtränkten Mitte. CRASOT 29 So tränke Du meine Mitte, mein Herz durch Deinen Geist, das in ihm das wirklich Gute gebildet und aus mir ganz natürlich heraussprudeln kann. Danke dass dieses Gute ganz von selbst gebildet wird, wenn ich an eine Person denke, an ihr Wesen und ihre Probleme. Jeden Morgen sollten wir eigentlich an die Personen denken mit denen wir zusammenkommen, um Inspiration für das Gespräch mit ihnen zu empfangen. Lehre mich!