12. Den guten Weg suchen, finden und gehen, um in Ruhe und Frieden leben zu können. - Jeremia 5+6

Samstag 20.10.2018 – Fokus: Jeremia 5+6 Jeremia 5,1-3KOCBMB 101 – Gerechtigkeit leben

Vom einen Gerechten Gerechtigkeit beziehen, um sie dann ganz selbstverständlich in unseren Umfeldern leben zu können.

Die Tragik: Jeremia kniete nieder. Tief beugte er sein Haupt. Er sprach: „Ach Herr, du bedrohst unser Volk und deine Stadt mit Deinem Gericht. Wir haben es verdient. Ich weiß es. Aber – wie einst Abraham  für die heidnische Stadt Sodom bat, so bitte ich dich für deine Stadt, für Jerusalem …“ Jeremia schwieg. Er wagte nicht eine Zahl von Gerechten zu nennen, die man in der Stadt wohl finden könnte um derentwillen sie dann verschont würde. Aber wenn er daran dachte, daß Jerusalem Gottes Stadt war, in der der Tempel des Herrn stand, in der Priester und Propheten sich um den Willen Gottes mühten, dann meinte er an fünfzig Gerechte denken zu dürefen. – Jeremia verharrte in gebeugter Haltung. Dann hörte er die Stimme des Herrn: Hermann Koch KOCBMB 101

Jeremia 5,1-3 Streifet durch die Gassen Jerusalems und sehet doch nach und erkundigt euch und forschet nach auf ihren Plätzen, ob ihr einen Mann findet, ob einer da sei, der Recht übt und sich der Wahrhaftigkeit befleißigt; so will ich ihr vergeben! Aber wenn sie auch sagen: «So wahr der HERR lebt!» so schwören sie dennoch falsch. HERR, sehen deine Augen nicht auf Wahrhaftigkeit? Du hast sie geschlagen, aber es tat ihnen nicht weh; du hast sie fast aufgerieben, aber sie wollten keine Zucht annehmen; sie machten ihr Angesicht härter als Fels, sie wollten nicht umkehren!

Ja abba Vater, ja Du kennst Deine Gerechten, wie viele es sind in jeder Stadt, in jedem Land und auf der ganzen Welt. Ich kenne eigentlich nur einen Gerechten, Deinen Sohn, der vollkommen gerecht war und dessen Gerechtigkeit die meine geworden ist. Die Gerechten, wissen um ihre Ungerechtigkeit und nehmen die des Christus an. Das muss konkrete Auswirkungen haben. Diese Gerechtigkeit soll sich bei uns Christen durchsetzen können. Aber sind wir besser als die Juden damals? Lassen wir Deine Erziehungen an uns zu? Ja Vater, arbeite weiter an mir Deinem Sohn, lass von Deiner Liebe zu mir nicht ab.