Das Bekenntnis des Petrus und seine Zurechtweisung nach seiner ersten Leidensankündigung - Matthäus 16,13-28 / Markus 8,27-9,1 / Lukas 9,18-27 - ca. Sommer 29 nach Christus

Esther 4,12-14 / Matthäus 16,25 / Lukas 9,24 Das Ego sterben lassen - THOTKN 57

Markus 8,34-38 Der Preis der Jüngerschaft 

Markus 8,35 Matthäus 10,39  – Die Einstellungen der Nachfolge / Die Voraussetzungen um Liebe leben zu können / Das Glück – DUVEZA 208

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Esther 4,12-14 / Matthäus 16,25 / Lukas 9,24

Mittwoch 16.11.2010 - Der Fokus: Esther 4,1-17 Die Reaktion von Esther nach der Mitteilung Mardochais über die Vernichtung der Juden - Esther 4,12-14 / Matthäus 16,25 / Lukas 9,24Das Ego sterben lassen - THOTKN 57

Selbstvergessen im Vertrauen auf Gott, den Weg der eigenen Berufung in schwierigen, aber auch in alltäglichen Situationen gehen, auch wenn ins Ungewisse führt

Die Orientierung:

Esther 4,12-14 Als man Mordechai die Worte Esters mitgeteilt hatte, ließ er ihr antworten: "Bilde dir nicht ein, dass du als einzige Jüdin dein Leben retten kannst, nur weil du im Königspalast wohnst. Denn wenn du in diesem Augenblick schweigst, wird von anderswo her Hilfe und Rettung für die Juden kommen. Doch du und deine Verwandtschaft, ihr werdet zugrunde gehen. Wer weiß, ob du nicht gerade für eine Zeit wie diese zur Königin erhoben worden bist." 

Mardochai erklärte Ester mit anderen Worten: „Wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren. (Matthäus 16,25 / Lukas 9,24) Wenn Du aber bereit bist, dein Leben für Gottes Sache zu verlieren, so wirst Du es finden. Das ist deine Schicksalsstunde! Wähle mit Bedacht den richtigen Weg! Weise nicht einfach alles von Dir!“ Ich glaube, dass es solch einen Augenblick im Leben eines jeden Gotteskindes gibt. Es ist der Moment, in dem Gottes Absichten und Pläne für dein persönliches Leben gleichsam mit ungewissem Ausgang in der Schwebe hängen. Wahre Erfüllung kommt mit der Erkenntnis, dass Du es nicht in Dir selbst findest, was Dir Erfüllung bringt. Alle eigenen Unzulänglichkeiten in den Tod zu geben, das ist der einzige Zugang, das Nadelöhr zur Fülle des Reichtums in Christus. Major Ian Thomas aus "Tote können nicht sterben" Seite 57

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Markus 8,35 / Matthäus 10,39

Dienstag 7.5.2013 - Der Fokus: Markus 8,34-38 Der Preis der JüngerschaftMarkus 8,35 / Matthäus 10,39  – Die Einstellungen der Nachfolge / Die Voraussetzungen um Liebe leben zu können / Das GlückDUVEZA 208

Sich selbst und alles an dem man sich festhalten kann loslassen und lernen sich zu verflüssigen und abzufließen wie ein sich anwärmender gefrorener Bach 

Die Faszination: 

Leben, so lernen wir hier, finden wir nicht im Haben-Wollen, Besitzen-Wollen, An-uns-Reißen oder Festklammern. Wir finden es nicht, indem wir versuchen, es krampfhaft zu sichern. Das Geheimnis eines erfüllten Lebens heißt vielmehr Hingabe. Wer sein Leben behalten will, wird es verlieren. Die großen und entscheidenden Dinge empfangen wir nur, wenn wir uns hingeben. Was ich meine, wird vielleicht am deutlichsten am Beispiel der Liebe. Liebe ist ein Vorgang, bei dem ein Mensch sich an einen anderen verliert. Und gerade indem er sich verliert, findet er sich. Gerade indem er etwas von sich wegschenkt, empfängt er Liebe ist ihrem Wesen nach Hingabe, und bei unendlich vielen Paaren und Beziehungen kann man sehen, wie wahr die Warnung ist, die Jesus in unserem Vers ausspricht. Denn wer sein Leben will behalten, der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinet- und des Evangeliums willen, der wird's behalten. (Markus 8,35) In dem Moment wo wir nur noch auf uns selbst schauen, verlieren wir nicht weniger als alles. Im Festhalten liegt kein Leben. – Das Gleiche gilt auch für das Glück. In der neuen Forschung hat man einen Fachbegriff für das Glück gefunden. Er heißt FLOW – was so viel bedeutet wie Fließen, Strömen. Glücklich bin ich dann, wenn es fließt, wenn ich mich verströme, wenn ich ganz eins bin mit dem, was um mich herum ist. Das heißt, wenn ich mich verliere: an einen Menschen, an meine Arbeit, an ein Musikstück, an die Natur um mich herum … Wenn ich mich verliere und verströme an das, was um mich herum ist, dann bin ich glücklich. Douglass und Vogt aus „Expedition zum Anfang“ Seite 208