Jesus macht sich zum letzten Mal auf den Weg nach Jerusalem - Mat. 8,19-22 - Luk.9,51-62 - Joh.7,2-10 - 29 nach Christus

Donnerstag 14.4.2016 - Die Chronik: Die Passion des Königs - Der Fokus: Johannes 7,2-10 - Johannes 7,6 - SCHDKL 80 - Die praktische Lebensführung

Hellwach die Zeiten unseres Lebens wahrnehmen, um da aufzutauchen und das zu tun, was gerade an Willen Gottes dran ist und er es segnen kann.

Der Lebensstil: 

Johannes 7,6 Da spricht Jesus zu ihnen: Meine Zeit ist noch nicht da; aber eure Zeit ist immer bereit. 

Jesus kann warten und beobachten und zur rechten Zeit in der rechten Weise handeln. Die Lebensweise Jesu ist von einem inneren Blickkontakt zu Gott geprägt. So begreift er den Sinn der Zeit, die ihm gegeben ist. Im Leben Jesu gibt es kein Erkennen um des Erkennens willen. Keine Spur von Intellektualismus. Er ist in der Lage, den Willen Gottes zu erkennen, einzig darum, weil er ihn tun will! – So wird in unserem Alltag, eine geistgewirkte Unruhe entstehen, die uns zur Mahnung wird, wenn wir wieder und wieder über unsere Ruhe hinaus die Dinge abarbeiten, ohne sie zu erfüllen. Erst dann, wenn wir uns an einen heiligen Willen gebunden wissen, wird der Pendelschlag zwischen pflichtbehafteter Getriebenheit und suchtartiger Entspannung in uns zur Ruhe kommen. Martin Schleske - Der Klang Seite 80

Ja mein lieber Rabbi, Du konntest Dich auf die Zeitplanung Deines Vaters verlassen und einlassen. Du konntest die Zeit die Dir zur Verfügung stand mit Geist und Liebe füllen. Ja zeige Du mir noch mehr Deinen heiligen Willen für mein Leben, dass ich ihn in der Zeit, die mir zur Verfügung steht noch so weit wie möglich erfüllen kann. Du bereitest ja unsere Werke vor und das braucht ja Zeit, die oft länger dauert als die Ausführung, wenn sie gelingen sollen. Ja bewahre Du mich vor pflichtbehafteter Getriebenheit und suchtartiger Entspannung. Du bist vertraut mit allen meinen Wegen und Umwegen und kannst aus ihnen etwas zu Deiner Verherrlichung machen.