Die aktuellen Studien

Montag 9.10.2017 - Die aktuelle Studie zum Geist des GebetsDer Fokus: Sacharja 12,10-14 Über die Ausgießung des Geistes der Gnade und des GebetsSacharja 12,10Der Geist des GebetsHALBET 31+85 - täglich Wunder Gottes

Immer wieder in Gott abtauchen, um den Geist des Gebets kommen zu lassen und dann das Gebet als tägliches Wunder im eigenen und im Leben anderer Menschen zu erleben

Die Ermutigung:

Sacharja 12,10 Aber über das Haus David und über die Einwohner von Jerusalem will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets, und sie werden auf mich sehen, den sie durchstochen haben, und sie werden um ihn klagen, wie man klagt um ein einziges Kind, und sie werden bitterlich über ihn weinen, wie man bitterlich weint über einen Erstgeborenen.

Sich im Gebet, wie in einem Element zu bewegen, täglich mit willigen Geist, mit Freude, mit Dank, und Verehrung zu beten, ist etwas, das weit über menschliches Vermögen und menschlichen Kräften liegt. Dazu ist täglich ein Wunder Gottes nötig. Und das Wunde besteht darin, dass wir den Geist des Gebets bekommen. Nur dieser Geist kann uns beten lernen. – Das große Geheimnis des Gebets ist der Geist des Gebets. Das Wichtigste für uns ist daher, dass wir in unserem Gebet Verbindung mit diesem Geist bekommen. Darum ist der Kampf des Gebets im letzten Grunde immer wieder ein Kampf mit den äußeren und inneren Hindernissen, die unsere Verbindung mit dem Geist des Gebets abschnüren wollen. Ole Hallesby aus „Vom Beten“ Seite 31+85

Mittwoch 20.11.2019Die aktuelle Studie zum Geist des GebetsDer Fokus: Sacharja 12,10-14 Über die Ausgießung des Geistes der Gnade und des GebetsSacharja 12,10Der Geist des Gebets – Pastor Wolfgang Jung

Zeit und Aufmerksamkeit dem Geist des Gebets schenken, dass er über uns ausgegossen wird und unser Gebet, sich zunehmend mit Gott und seinen Zielen verbinden kann

Die Orientierung:

Vor einer Woche haben wir die Frage gestellt: Gibt es einen „Geist des Gebets“ und anhand von Sacharja 12:10 festgestellt, dass es ihn tatsächlich gibt. „Aber über das Haus David und über die Einwohner von Jerusalemwill ich den Geist der Gnade und des Gebets  ausgießen, und sie werden auf mich sehen, den sie durchstochen haben, ja, sie werden um ihn klagen, wie man klagt um den eingeborenen Sohn, und sie werden bitterlich über ihn Leid tragen, wie man bitterlich Leid trägt über den Erstgeborenen.“ Wir hatten uns gefragt, ob wir diesen Geist haben, der daran erkennbar ist, dass er uns Jesus mehr erkennen lässt, unsere Emotionen in Wallung bringt und zu Selbsterkenntnis und echter, möglicherweise nationaler Umkehr führt. Einfach mal mit ein paar Leuten mit dem Beten beginnen, kann der erste Schritt sein, dass der Herr den „Geist des Gebets“ ausgießt. - Aber Sacharja nennt denselben Geist, den er als „Geist des Gebets“ bezeichnet auch „Geist der Gnade“. Wie herrlich! Wie beruhigend! Wie befreiend! Der „Geist des Gebets“ zwingt niemanden, sich für Jesus, Nachfolge und Gebet zu öffnen. Der Geist des Gebets ist kein Geist des Zwangs, sondern gleichzeitig und untrennbar der „Geist der Gnade“. Gebet ist ein Gnadendienst. Der Beter kommt auf der Grundlage empfangener Gnade zum Thron der Gnade. Er appelliert an die unaussprechliche und unversiegbare Gnade seines Herrn und in seiner Gnade gibt Jesus gerne! Pastor Wolfgang Jung aus CCFG-Neunkirchen-Blogspot.com

Montag 14.10.2019 – Die aktuelle StudieDer Fokus: Matth.6,19-21 Die besten InvestitionenMatthäus 6,19-21Sein Leben optimal investierenRAGDBJ 130

Mich unsichtbar mit Gott schmücken, um ihm zu gefallen, indem ich alles aus ihm und für ihn tue

Die Orientierung:

Matthäus 6,19-21 Sammelt euch keine Reichtümer hier auf der Erde, wo Motten und Rost sie zerfressen oder Diebe einbrechen und stehlen. Sammelt euch lieber Schätze im Himmel, wo sie weder von Motten noch von Rost zerfressen werden können und auch vor Dieben sicher sind. Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.

Die Schätze auf Erden bedeuten Macht, Ehre, Genuss, aber freilich vor allem Geld und Gut, und diese werden zum Symbol und zur Repäsentation aller anderen Güter der Welt. Die Schätze im Himmel aber sind die Güter, die Gott gibt. Denn „im Himmel“ bedeutet „bei Gott, in Gott, vor Gott2. Es ist Glaube Liebe Hoffnung; es ist Wahrheit, Freiheit, Gerechtigkeit; es ist Reichtum der Seele, Freudigkeit des Geistes; es ist Arbeit für das Reich Gottes und Frucht dieser Arbeit; es ist vor allem und in allem Gott selbst. – Zwischen diesen beiden reichen bzw. Schätzen hat der Mensch zu wählen. Wo sein Schatz ist, da ist sein Herz, das heißt, da ist sein Liebe, sein Glück, sein denken und Sinnen. Leonhard Ragaz aus „Die Bergpredigt Jesu“ Seite 130

Ja mein Gott, Du bist mein Schatz, aus dem ich nehmen will, was ich dann vervielfachen will und Dir wieder zurückgeben will. Von Dir nehme ich mein Leben, mein Vorgehen und meine Gedanken, verarbeite sie und gebe sie wieder an Dich zurück. Dieser Kreislauf hat begonnen und soll sich weiter entwickeln. Du machst mich dazu fähig. Vergib, dass ich immer noch viel zu wenig in Dich investiere und immer noch zu viel meinen Befriedigungen nachgebe. Ich möchte aber, dass Du Dich über mich und über mein Leben freust, ja besonders dann wenn kein Mensch es bemerkt außer mir. Ja mein Gott, Du bist mein Schatz, mein Herz soll immer bei Dir sein.

Dienstag 21.5.2013 – Die aktuelle StudieDer Fokus: Matth.12,33-38 An ihren Reden kann man sie erkennen - Matthäus 12,34-35 / Lukas 6,45 – Das Sprechen - CRASOT 27

Unsere Seele so oft wie möglich vom Geist Gottes tränken lassen, dass sich in uns das Sprechen herausbildet und aus uns heraus fließen kann, das verbindet und heilt, das nicht spaltet oder zerstört.

Die Faszination:

Mt 12,34+35 Denn aus dem Mund kommt das, was das Herz erfüllt. Ein guter Mensch bringt Gutes hervor, weil er mit Gutem erfüllt ist. Ein böser Mensch bringt Böses hervor, weil er Böses in sich hat. 

Die Liebe und Freude des wahren Lebens können wir nicht erfahren, solange wir nicht auf der Ebene der Seele miteinander in Verbindung treten. Von der Freiheit, die zu sein, die wir wahrhaftig sind, können wir nichts wissen, solange wir nicht dieses wahrhaftige Selbst einem anderen Menschen hinhalten und von diesem Menschen angenommen werden. Wir können nicht mit einer auf andere gerichtete Energie und edlen Absichten in die Welt hinausgehen, solange wir innerlich allein bleiben – unerkannt, unerforscht, unentdeckt und unberührt. Das Leben Gottes strömt nicht von uns zu anderen über. Nur selten sprechen wir mit Vollmacht in das Leben eines Menschen hinein. Und wenn wir es versuchen, erweist sich unser Wort meist als spaltende, zerstörerische Macht. – Das Fundament alles anderen Guten, das wir tun, muss darin bestehen, dass wir uns auf der Ebene der Seele mit jener Kraft begegnen, die nur Jesus Christus gibt. – Das ist SoulTalk: Das, was in uns wahrhaft lebendig ist, in einen anderen Menschen hineinsprechen und dieses Leben empfangen, wenn es von einem anderen her zu uns kommt. Lawrende Crabb aus "Soultalk" Seite 27

Ja mein lieber Rabbi, danke für den Anstoß in meinem Herzen Dich wirken zu lassen. Deine Vollmacht und Deine Weisheit sollen Sprechen bilden, das die Seele des anderen Menschen erreicht und verwandelt, wie Du es tun konntest. Du bist mein Schatz in mir, meine Liebe und meine Weisheit die ganz natürlich in mir das Wunder des Hineinsprechens schaffen. Ich möchte mich nun lösen vom SelfTalk: SelfTalk ist unsere soziale, religiöse, politische und geschäftliche Sprache, unsere Beziehungssprache. Ihr Ursprung liegt nicht in unserer vom Geist Gottes durchtränkten Mitte. CRASOT 29 So tränke Du meine Mitte, mein Herz durch Deinen Geist, das in ihm das wirklich Gute gebildet und aus mir ganz natürlich heraussprudeln kann. Danke dass dieses Gute ganz von selbst gebildet wird, wenn ich an eine Person denke, an ihr Wesen und ihre Probleme. Jeden Morgen sollten wir eigentlich an die Personen denken mit denen wir zusammenkommen, um Inspiration für das Gespräch mit ihnen zu empfangen. Lehre mich!

Mittwoch 2.10.2019 – Die aktuelle StudieDer Fokus: Lukas 4,16-30 Der Prophet Jesus in seiner VaterstadtLukas 4,16-21 / Jesaja 61,1Gott der seine Zusagen erfülltSCHEVA 78f

Eintauchen in die Erfüllungen des Wortes Gottes in der Bibel, um selbst ein Teil von ihr zu werden und zu erleben, dass die Zeit still steht und Gott gegenwärtig sein kann

Die Faszination:

Lukas 4,16-21 So kam er auch nach Nazaret, wo er aufgewachsen war. Wie gewöhnlich ging er am Sabbat in die Synagoge. Als er aufstand, um aus der Heiligen Schrift vorzulesen, reichte man ihm die Schriftrolle des Propheten Jesaja. Er rollte sie auf und fand die Stelle, wo es heißt: "Der Geist des Herrn ruht auf mir, weil er mich gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Armen gute Botschaft zu bringen, den Gefangenen ihre Freilassung zu verkünden, den Blinden zu sagen, dass sie sehend werden, den Unterdrückten die Freiheit zu bringen und ein Jahr der Gnade des Herrn auszurufen." Er rollte das Buch zusammen, gab es dem Synagogendiener zurück und setzte sich. Alle in der Synagoge sahen ihn erwartungsvoll an. "Heute ist dieses Schriftwort, das ihr eben gehört habt, in Erfüllung gegangen", fing er an.

Im neuen Testament findet sich das klassische Modell der Entschlüsselung, das uns Jesus selbst gegeben hat. Es findet sich im Evangelium nach Lukas 4,16f. In der Synagoge zu Nazareth faltet er die Jesajarolle auf. Sein Blick fällt auf folgende Stelle Jesaja 61,1: „Der Geist des Herrn ist bei mir“. „Ist“ steht da. Dieses Ist meint das Jetzt und Hier dieser Anwesenheit, seiner „Parusie“ in der Zeit. – Und seine Auslegung hat nur einen Satz, und dieser Satz nur ein Wort, in dem es gipfelt: „Heute“. Heute ist diese Schrift erfüllt im prophetischen „Ist“. – Es gibt Augenblicke im Leben von Jesus Christus, da bricht dieses Heute der erfüllten Zeit durch alle Vorstellungen hindurch und überflutet sein ganzes Bewusstsein. So entschlüsselt sich das Inkognito, das durch die Bibel geht. Alles steht auf das Jetzt und Hier, das meines ist. Wo die Stimme vernommen wird, da sind die Zeiten aufgehoben, da ist das Einst anwesendes Heute, da ist das Jenseits inseits geworden. Paul Schütz aus „Evangelium“ Seite 78f

Donnerstag 12.9.2019 – Die aktuelle Studie – Der Fokus: Philipper 1,1-7 Begrüßung und Motivation – Philipper 1,5+6 / Philipper 4,15+16 - Die Gemeinschaft unter Christen / koinonia - John F. MacArthur

Als von Gott befähigter Partner in der Organisation des Reich Gottes, im ununterbrochenen Geben und Nehmen, dessen Existenz, Entwicklung und Erfolg zur Ehre Gottes anstreben

Der Lebensstil:

Philipper 1,5+6 Denn ihr habt euch vom ersten Tag an mit mir für die gute Botschaft eingesetzt. Und das tut ihr bis heute. Ich bin ganz sicher, dass Gott das gute Werk, das er in euch angefangen hat, auch weiterführen und am Tag, an dem Christus wiederkommt, vollenden wird.

In letzter Zeit verwendet man unter Christen gern das griechische Wort koinoonia als das neutestamentliche Wort für "Gemeinschaft", obwohl es auch mit "Partnerschaft"  oder "Teilhabe" übersetzt wird. In Philipper 1,5 verwendet Paulus es, um die Teilhabe der Philipper an vielerlei Verkündigungsarbeit zu betonen. – In Römer 12,13 finden wir einen Aspekt dieser Partnerschaft oder Teilhabe: Beitragszahlung. Das war eine der Sparten von Gemeinschaft, die von der Gemeinde in Philippi Paulus gegenüber eifrig gepflegt wurde. So sagt er in Philipper 4,15-16: "Ihr wisst ..., dass ... als ich aus Mazedonien wegging, keine Versammlung mir in Bezug auf Geben und Empfangen mitgeteilt hat, als nur ihr allein. Denn auch in Thessalonich habt ihr mir einmal und zweimal für meine Notdurft gesandt."Sie waren Partner an seinem Dienst; denn durch ihre finanzielle Unterstützung war er in der Lage, das Evangelium erfolgreicher zu verkündigen. - Die Philipper wussten, dass Paulus die ungeheuren Sorgen für alle Gemeinden auf dem Herzen trug. Der Liste all dessen, was er als Apostel auszuhalten hatte, fügt er hinzu: "Außer dem, was außergewöhnlich ist, noch das, was täglich auf mich eindringt: die Sorge um alle Gemeinden"(2. Kor. 11,28). Die Philipper erleichterten in gewisser Weise diese Last, indem sie fest zu Paulus und zu seiner Lehre und seinem Gott wohlgefälligen Lebensstil standen. Das bereitete ihm große Freude. - Und du? Erhalten deine Leiter durch dich Ermutigung, weil du dich an der Ausbreitung des Evangeliums beteiligst? Mache dir klar, dass du dann teilhast an der heiligen Partnerschaft mit Christus und deinen Mitchristen in diesem Werk, genau wie die Philipper mit Paulus. Freue dich über dies Vorrecht und mache heute das Beste daraus! -Beteilige dich an der heiligen Partnerschaft. Christi und deiner Mitchristen zur Förderung des Evangeliums. John F. MacArthur aus Evangeliums.net

Ja mein lieber Rabbi, danke dass Du mich zum Partner in Deiner Organisation gemacht hast, dem Reich Gottes. In keiner anderen Organisation hat es wie unter der Leitung von Paulus solch ein Geben und Nehmen wie unter Partnern gegeben. Das soll auch mein Vorbild sein und werden. Erfülle mich mit diesem Geist einer Partnerbeziehung! Das ist ein ununterbrochenes Geben und Nehmen unter Partnern, deren Existenz, Entwicklung und Erfolg – Drei EEE - wie bei einem Unternehmen davon abhängt. Das muss unsere erster Job sein: Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes!

Donnerstag 5.9.2019 – Die aktuelle Studie – Der Fokus: 2.Kor.8,1-15 Die Gebefreudigkeit der Makedonier – 2.Korinther 8,1-5BOOZKO 175 - Die Gemeinschaft unter Christen - koinonia

An Gebefreudigkeit und Freude durch die tiefere Wahrnehmung und den Empfang der Gnade zunehmen

Die Fazination:

2.Korinther 8,1-5 Wir wollen euch jetzt berichten, liebe Geschwister, was die Gnade Gottes in den Gemeinden Mazedoniens bewirkt hat. Sie haben sich nicht nur in schwerer Bedrängnis bewährt, sondern ihre übergroße Freude und ihre tiefe Armut hat sich in den Reichtum ihrer Freigebigkeit verwandelt. Ich bezeuge, dass sie gaben, so viel sie konnten, ja noch mehr: Über ihre Kräfte haben sie freiwillig gegeben. Sie haben sich geradezu aufgedrängt und uns darum gebeten, sich an diesem Werk der Gnade, dem Hilfsdienst für die Heiligen, beteiligen zu dürfen. Sie haben mehr getan, als wir erhofft hatten, denn sie gaben sich geradezu selbst hin - zuerst dem Herrn und dann nach Gottes Willen auch uns. – Paulus erlebt auf seinem Weg durch Mazedonien, in welch bewegender Weise  die Gemeinde dort die Sammlung für die Christen in Jerusalem durchgeführt haben, unter schwierigsten Umständen. Soll die große und relativ wohlhabende Gemeinde in Korinth dahinter weit zurückbleiben? - Paulus geht es nicht um die menschliche Leistung der Makedonier, die jetzt zur Beschämung und Anstachelung der Korinther gerühmt wurde. Das unerwartete Ergebnis der Sammlung, das in seiner Höhe nicht genannt wird, ist „Gnade Gottes“, die in den Gemeinden dort „geschenkt worden ist“. Dass wir von unserer Ichhaftigkeit gelöst werden, die nicht geben mag, dass wir von innen heraus zum Geben und Helfen willig werden, das ist ein Geschenk! Gottes befreiende Gnade hat das in unserem Herzen bewirkt. Werner de Boor aus der „Wuppertaler Studienbibel zum 2.Korintherbrief“ Seite 175