Galater 6,1

Sonntag 3.3.2019 – Die Chronik: Die Passion des KönigsDer Fokus: Lukas 17,1-10Lukas 17,3+4 / Galater 6,1HolgusDie Sünden gegenseitig bereinigen

Die Sünden an sich und an anderen - insbesondere in Konflikten - erkennen, um sich zu korrigieren und auf dem Weg der Nachfolge zu bewahren.

Der Lebensstil:

Lukas 17,3+4 Habt acht auf euch selbst! Wenn aber dein Bruder sündigt, so weise ihn zurecht; und wenn es ihn reut, so vergib ihm. Und wenn er siebenmal des Tages wider dich sündigte und siebenmal wieder zu dir käme und spräche: Es reut mich! - so sollst du ihm vergeben. - Galater 6,1 Liebe Freunde, wenn ein Mensch einer Sünde erlegen ist, dann solltet ihr, deren Leben vom Geist Gottes bestimmt ist, diesem Menschen liebevoll und in aller Demut helfen, wieder auf den rechten Weg zurückzufinden. Und pass auf, dass du nicht in dieselbe Gefahr gerätst. 

Dieses selten ausgelegte Aussage von Jesus und die von Paulus an die Galater scheint uns Christen wohl zu überfordern. Es scheint uns fast unmöglich, unsere Glaubensgeschwister auf Sünde anzusprechen und ihn auf den rechten Weg zu führen, besonders wenn diese Sünde gar nichts mit uns zu tun hat. Um diesen Auftrag auszuführen, müssen wir erst mal die Sünde des anderen erkennen. Wenn an uns gesündigt wird, wissen wir das sofort. Wissen wir es auch, wenn eine Glaubensschwester oder –bruder an anderen  oder gar an Gott direkt sündigt? Erforsche uns Gott, dieses Gebet müssen wir erst Mal für uns selbst beten, dann aber auch für unsere Geschwister. Viel zu wenig Sünden identifizieren wir als solche, insbesondere dann wenn wir sie nicht an uns entdeckt und gelernt haben uns von ihnen zu lösen. Auf die Schliche kommen wir uns am Besten, wenn wir den Aversionen uns gegenüber nachgehen, die immer auch etwas mit unseren Sünden zu tun haben. Erst wenn wir umkehren und uns mit unserem Nächsten  versöhnen konnten, können wir geistlich reif auf andere zugehen, um sie zurecht und auf den richtigen Weg bringen. Holgus 3.3.2019

Ja mein lieber Rabbi, auch auf dieses Wort von Dir möchte ich eingehen. Kein Wort von Dir soll die Wirkung auf mich verfehlen, die Du erwartest. Auch wenn die Worte von Dir uns überfordern, ja gerade dann, wenn sie das tun, sind wir gezwungen Dich an die Arbeit zu lassen. So lass ich Dich an die Konflikte meines Lebens und an die Sünden meiner Geschwister ran, egal ob sie etwas mit mir zu tun haben oder nicht. Du bist der Richter, Du nur kannst befreien, heißt es in einem Lied. Dessen will ich mir bewusst sein, für meine eigenen Sünden und die von anderen.