Das eigene Leben aufs Spiel setzen

Dienstag 10.10.2017 – Fokus: Jeremia 37+38 - Jeremia 38,16-18Christoph BlumhardtDas eigene Leben aufs Spiel setzen

Die gewagten Taten erkennen, die Gott für uns vorbereitet hat, um anschließend in den Genuss zu kommen eins mit ihm und seinen Jüngern zu sein. Foto Fotolia

Die Ermutigung: Jer 39,16-18 "Geh zu Ebed-Melech, dem Nubier, und sag zu ihm: 'So spricht Jahwe, der allmächtige Gott Israels: Du wirst sehen, wie meine Worte über dieser Stadt in Erfüllung gehen und das Unheil über sie hereinbricht. Du wirst es selbst miterleben. Aber dich werde ich an jenem Tag retten, spricht Jahwe. Du wirst den Leuten, vor denen du Angst hast, nicht in die Hände fallen. Ich lasse dich entkommen, damit du nicht getötet wirst. Du sollst dein Leben als Beute davontragen, weil du mir vertraut hast', spricht Jahwe."

Das Gottvertrauen des Schwarzen, - merken wir es uns, - hat er nicht bloß im Munde geführt, sondern mit der Tat bewiesen, mit einem Wagnis. Denn der Schwarze setzte sich mit seinem Vorhaben, den Propheten zu retten, dem Hass aller Fürsten aus, die hatten eben Jeremia in die Grube werfen lassen und er hätte ohne weiteres von diesen getötet werden können. Er hatte also, indem er den Propheten rettete, sein Leben gewagt, so aber aus der Todesgefahr sein Leben gerettet. Wer dem Herrn vertraut mit Verleugnung und Aufopferung, mit eigenem Wagnis, der ist's, der unter allen Umständen vom Herrn angesehen wird; und handelt es sich bei ihm um Leben oder Tod, so ist ihm das Leben gewiss, auch wenn er es zeitlich verliert. „Denn wer sein Leben verliert, um meinetwillen, sagt der Herr, „der wird es gewinnen.“ Freundlich ist der Herr dem, der auf Ihn vertraut, wie es hier der Herr selbst sagt, indem es heißt: „Darum, dass du Mir vertrauet hast.“ Christoph Blumhardt in Evangeliums.net