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Markus 11,17 / Jeremia 7,11

Donnerstag 18.3.2021 – Der Fokus: Markus 11,15-19 Jesus reinigt den TempelMarkus 11,17 / Jeremia 7,11Die Gemeinde als Gebetshaus - SCHEVA 398 

Die Ökumene, die Kirche, die Gemeinde, unsere Gemeinschaften, unsere Wohnung, mein Leben als Tempel Gottes, als Gebetshaus verwandeln lernen, indem alle Motive und aller Betrieb durch das Gebet durchdrungen wird 

Der Lebensstil:

Markus 11,17 Jesus rief: "In der Schrift heißt es: Mein Haus soll ein Ort des Gebets für alle Völker sein. Aber ihr habt eine Räuberhöhle daraus gemacht.“ – Jeremia 7,11 „Ist denn dieses Haus, das meinen Namen trägt, für euch zu einer Räuberhöhle geworden? - Gut, dann sehe ich es auch so an“, spricht Jahwe. 

Ein Bethaus nennt Christus das Gotteshaus. „Proseuche“ heißt das Gebet, welches mit emporgerichtetem Antlitz zu Gott verrichtet wird. So heißt auch der Ort selbst, an dem so gebetet wird. Das soll eine Kirche sein: Ort der „Proseuche“. Hier sagt er uns, was die Seele der Kirche sei, die „Proseuche“. Es gibt Augenblicke, in denen die Dinge zu härtester Entscheidung aufeinanderprallen. Und wo die Entscheidung fällt, einfach und hart. Was sind alle Begriffsbestimmungen der Kirche, die wir Theologen dem Christuswort hinterher getragen haben! Das ist die Kirche: Ort des Gebets. Ja sie ist, wie wie es der alte Sprachgebrauch weiß, das Gebet selbst. Ich gehe in die Kirche, das heißt, ich gehe in das Gebet. Das also ist der Urbegriff der Kirche. Nach ihm ist alles auszurichten, was in der Christenheit von der Kirche gelehrt wird. Was auch sonst alles an Wort und Werk in ihr leben mag, in dieser „Proseuche“ kommt alles andere zur Vollendung. Sie ist die höchste Gestalt all dessen, was geschehen mag. In der Christenheit. Hier in den betenden Händen faltet sich alles zusammen, was in der Kirche – von unten und oben einander entgegengetragen – eines wird. Paul Schütz aus „Evangelium“ Seite 398