12. SONNTAG NACH TRINITATIS - Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. Jesaja 42,3

Markus 7,31-36 – Apostelgeschichte 9,1-20 - Jes.29,17-24 - Apg.3,1-10 - Markus 8,22-26 - 1.Kor.3,9-15

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Markus 7,32-35

Montag 23.8.2021 – 12.SONNTAG NACH TRINITATIS Markus 7,32-35Umfassende GesundheitPfarrer Jakob Späth Stuttgart-Uhlbach 

Umfassende Gesundheit an sich wahrnehmen, bewahren, entwickeln und genießen, um sie an andere indirekt, aber auch direkt weiter geben zu können

Die Orientierung: 

Markus 7,32-35 Und sie brachten zu ihm einen Tauben, der stumm war, und sie baten ihn, daß er die Hand auf ihn legte. Und er nahm ihn von dem Volk besonders und legte ihm die Finger in die Ohren und spützte und rührte seine Zunge und sah auf gen Himmel, seufzte und sprach zu ihm: Hephatha! das ist: Tu dich auf! Und alsbald taten sich seine Ohren auf, und das Band seiner Zunge war los, und er redete recht. 

Zu Jesu Zeiten war Heilung noch mehr ein Wunder als heute – aber auch heute können wir nicht garantieren, dass jemand gesund wird. Gesundwerden hat auch heute noch etwas Wunder-bares! Es bleibt unverfügbar. Oft höre ich jemanden nach einer schweren Krankheit sagen, dass er dankbar ist fürs Gesundwerden. Es ist mehr als nur ärztliches Können, wenn jemand gesund wird – es kommt irgendwie das Wunder der Heilung noch dazu. - Wenn ich gesund werden will, dann denke ich deshalb nicht nur an medizinisches Personal, Krankenhausmaschinen und Medizin. Ich wende mich auch an Gott, dass er mein Gesundwerden möglich macht. - Und wenn ich schon dabei bin, Gott zu bitten um Gesundheit für mich oder jemanden, der mir nahesteht – dann bitte ich um Heilung auch noch für ganz andere Situationen: nicht nur Risse im Gehörgang sollen heil werden, sondern auch Risse in Familien oder zwischen Bekannten. - Nur: wie bei der Heilung des Körpers, so ist auch zwischen Menschen die Heilung unverfügbar. Es muss irgendwie das Wunder noch dazukommen. Pfarrer Jakob Späth aus seiner Predigt