Der Auferstandene tritt in die Mitte der versammelten Jünger - Mar.16,14 - Luk.24,36-43 - Joh.20,19-29 - Apr.30 nach Christus

Lukas 24,39 / Kolosser 3,1-3  – Jesus der Auferstandene - Die Ganzheit des Christen - GRÜWZL 403

Johannes 20,19-21 - LUBAES 94 – Die Einheit unter Christen

Johannes 20,21-22 / Matthäus 11,29Gesendet wie Jesus leben - Holgus - Der Meilenstein: Dieselbe Sendung wie Jesus leben

Lukas 24,39

Freitag 17.4.2020 – OSTERMONTAG – Der Predigttext: Lukas 24,36-45 - Lukas 24,39 / Kolosser 3,1-3  – Jesus der Auferstandene - Die Ganzheit des Christen - GRÜWZL 403

Zunehmend wahrnehmen mit Christus auferstanden zu sein, um verwandelt zu werden ganz wir selbst zu sein und nachdem zu trachten, was Gott will

Die Faszination:

Lukas 24,39 Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst. Fasst mich doch an, und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie er es bei mir seht. – Kol 3,1-3 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so suchet, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zu der Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben, nicht nach dem, was auf Erden ist; denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.

Auferstehung heißt auch für uns, ganz wir selbst zu werden, frei zu werden von den Oberflächlichkeiten des Alltags, frei zu werden von der Macht anderer Menschen, von ihren Ansprüchen und Urteilen, aufzustehen vom Uneigentlichen zum Eigentlichen, einzutreten in das innere Heiligtum, in dem Gott in uns wohnt und indem wir in Berührung kommen mit dem unverfälschten und unberührten Bild Gottes von uns. Anselm Grün aus „Jesus, Wege zum Leben“ Seite 403

Danke mein lieber Rabbi, dass ich mit Dir auferstanden bin und dass mein Leben mit Dir verborgen ist in Gott. Diese Wahrnehmung soll mich weiter verwandeln. Herrliches ist mir zugesagt! Ich werde zunehmend freier, wie Du. Ja lass mich noch freier werden von Urteilen, dass ich mich nicht mehr von ihnen verletzt und gedemütigt fühlen muss!

Johannes 20,19-21

Montag 29.4.2019 – Die Chronik: Die Verherrlichung des KönigsDer Fokus: Johannes 20,19-29Johannes 20,19-21 - LUBAES 94 – Die Einheit unter Christen

Wenn Christen sich versammeln, um eins miteinander zu sein, dann tritt Jesus in ihre Mitte und kann ihr Meister des Lebens sein

Die Ermutigung:

Johannes 20,19-21 Am Abend jenes Sonntags trafen sich die Jünger hinter verschlossenen Türen, weil sie Angst vor den Juden hatten. Plötzlich stand Jesus mitten unter ihnen und sagte: "Friede sei mit euch!" Dann zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, als sie den Herrn sahen."Friede sei mit euch!", …

Wenn wir untereinander ganz eins sind, wenn aus Schwierigkeiten die Einheit neu und in größerer Fülle erblüht ist – wie die Nacht dem Tag weicht und Tränen dem Licht -, dann finde ich sehr oft Dich Herr. Kehre ich zurück in den Tempel meiner Seele, begegne ich Dir; oder Du lädst mich ein, kaum dass mir ein Augenblick der Ruhe gegeben ist, ziehst Du mich sanft, aber entschieden in Deine göttliche Gegenwart. – In solchen Augenblicken scheint der Frieden vollkommen und die Gewissheit des Heils unerschütterlich, schon hier auf Erden scheint der Himmel begonnen zu haben. Chiara Lubich aus“ Alle sollen eins sein“ Seite 94

Ja mein lieber Rabbi, danach sehne ich mich, dass Du in die Mitte unserer Beziehungen untereinander trittst, in die einer Ehe, einer Freundschaft, einer Geschwisterschaft und einer Gemeinde. Das Einssein untereinander schaffst Du allein! Alternativen gibt es dazu nicht! Wir sind dann genauso in den weltlichen Gruppendynamiken verstrickt. Unsere Beziehungen sollen dagegen wie eine Blüte immer weiter aufblühen, um schön und offen für Dich zu sein, sowie Dich zu verherrlichen!

Johannes 20,21+22

Dienstag 2.Juni 2020 – PFINGSTMONTAG – Der Predigttext: Johannes 20,19-23 - Johannes 20,21-22 / Matthäus 11,29Gesendet wie Jesus leben - Holgus - Der Meilenstein: Dieselbe Sendung wie Jesus leben

Sich von Jesus senden lassen wie er und dazu mit Heiligem Geist angehaucht werden, um dann von ihm zu lernen, ihm zu folgen, von ihm zu lernen und unsere besondere Sendung zu leben

Der Lebensstil:

Johannes 20,21-22 "Friede sei mit euch!", sagte er noch einmal zu ihnen. "Wie der Vater mich gesandt hat, sende ich nun euch." Dann hauchte er sie an und sagte: "Empfangt den Heiligen Geist!

Unser Auftrag als Jünger von Jesus Christus geht immer von dem Frieden aus, den er gibt. In diesem Moment hat Jesus nach einem langen Kampf Frieden gefunden. Er hat die Bestimmung seines Lebens erfüllt und so kann ihn sein Vater zu sich nehmen. Nun sendet Jesus seine Jünger damals und uns auch heute in diesem Kampf. Unsere Sendung soll von seinem und unserem Vater ausgehen, wie bei ihm. Seine Vorgehensweise seinem Sohn gegenüber ähnelt, der wie er mit uns vorgehen wird, wenn wir diese Sendung annehmen. Wir sollen von seinem Sohn lernen, der zu uns sagt: Lernet von mir! Wir können von ihm lernen, weil er in uns lebt und weil wir in ihm alles haben, was wir zu dieser unnachahmlichen Nachfolge brauchen. Da haben wir sehr viel zu lernen. Wer hier noch nicht begonnen hat zu lernen, der ist Jesus wohl noch nicht auf seiner Spur. Die Nachfolge beginnt wohl erst damit, dass wir dieselbe Sendung leben, wie er sie mit seinem Vater gelebt hat. In der Nachfolge bleiben wir, wenn wir unserer allgemeinen aber auch individuellen Bestimmung folgen und sie unter allen Umständen erreichen wollen. Er hat auch eine individuelle Bestimmung für uns, wie er sie für seinen Sohn hatte. Dieses Ziel hat er während unseres Lebens verfolgt und uns auf seinen seltsamen Wegen mit uns gelehrt. Diesem noch undeutlichen Bild können wir folgen, um es dann immer klarer zu sehen und es so immer konsequenter gestalten zu können. Holgus 2.6.2020

Ja es sehr spät in meinem Leben diesen Meilenstein zu setzen. Aber es ist nie zu spät diese Herausforderung anzunehmen. Danke mein lieber Rabbi für alle Vorbereitung dafür. Ich habe den Eindruck, dass ich wie Jesus in Nazareth oder in der Wüste noch viel in meinem Alltag lernen und Prüfungen bestehen muss, bis die Stunde Gottes schlägt, ab der er mich wie Dich mein lieber Rabbi gebrauchen kann. INJVBZVFDA!