Jesus in Samaria: Matthäus 4,12 - Markus 1,14 - Lukas 4,14 - Johannes 4,1-42

Johannes 4,5-30 Jesus und Samaritanerin am Jakobsbrunnen

Montag 11.4.2011 - Die Chronik: Die Gründerzeit des ersten Staates Israel - Der Fokus: Knechtschaft unter den Phillistern Richter 10,6-18 - Richter 10,15 / Johannes 4,7 - CHAÄHN 37 - Die Beziehung mit Gott vor allem leben

Egal wie es mir geht und was für Bedürfnisse ich habe, vor allem die Beziehung mit Gott suchen und ihm gefallen, dann fällt uns alles andere zu

Die Herausforderung:

Richter 10,15 Aber die Kinder Israel sprachen zum HERRN: Wir haben gesündigt; tue du uns, was dir gefällt; nur errette uns noch zu dieser Zeit! 

Macht mein ganzes Wesen ihn froh oder beschwere ich mich immer nur, weil anscheinend nicht alles nach meinen Wünschen läuft? Wer vergisst was Gott wichtig ist, verliert die Freude. Es ist schön wenn man weiß, dass Jesus Christus Bedürfnisse hat, die wir erfüllen können. „Gib mir zu trinken!“ Joh.4,7. Wie viel Rücksicht habe ich in der letzten Woche auf seine Wünsche genommen? Konnte man an mir erkennen, wie er wirklich ist? Liebe ich ihn so, dass ich nicht nachdenke, wohin er mich führt? Oswald Chambers aus "Mein Äußerstes für sein Höchstes" Seite 37

Ja heiliger Geist, Du sollst völlige Freiheit haben mich zur Umkehr zu führen und mich in die Werke hinein zu führen, durch die Freude im Himmel und dann auch bei mir aufkommt. Ich bringe mich zur Reinigung, wie ein Kleidungsstück zur Textilreinigung. Du vermagst mich durch und durch zu reinigen, dass Du Herr Jesus Christ mich wieder tragen kannst.

Deine Wünsche führen mit meinen Wünschen einen Konkurrenzkampf. Mission, Diakonie, Bewahrung der Schöpfung und Jüngerschaft, sind Deine Prioritäten in meinem Leben, die ich oft genug vernachlässige. Setze Du jeden Tag die Prioritäten und erfülle mich – meinen Tank - für deren Verwirklichung mit reiner Liebe.

Karsamstag 7.4.2012 – Die Chronik: Der wahre König tritt auf - Der Fokus: Johannes 4,5-30 Jesus und Samaritanerin am Jakobsbrunnen - Johannes 4,7+10Der Heilige Geist als Strom lebendigen Wassers - DUVEZI 232

Die Quelle unserer Seele überströmend sprudeln lassen, dass wir selbst und unsere Nächsten seelisch gut versorgt sind.

Die Faszination:

Johannes 4,7+10 Kurz darauf kam eine samaritanische Frau, um Wasser zu holen. Jesus bat sie: "Gib mir etwas zu trinken!" 8 Seine Jünger waren nämlich in den Ort gegangen, um etwas zu essen zu kaufen. - Jesus antwortete: "Wenn du wüsstest, welche Gabe Gott für dich bereit hält und wer es ist, der zu dir sagt: 'Gib mir zu trinken', dann hättest du ihn gebeten und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben."

Erst der Mensch, der Jesus in sein Leben aufnimmt, hat Lebenswasser genug, um selbst zu einem verströmenden Wesen zu werden. Ja mehr noch: Indem er sich verströmt, verströmt er Christus. Denn es ist ja nichts anderes, was wir weitergeben, als das, was Jesus in uns hineingelegt hat. Indem wir Christus verströmen, werden andere Menschen auf Christus hingewiesen und nehmen ihn an. Und erst dann haben wir die Bitte Jesu erfüllt. „Gib mir zu trinken.“ Erst indem durch unsere Mithilfe andere Menschen Christus in ihr Leben aufnehmen, haben wir den Durst Jesu gestillt. Douglass/Vogt aus "Expedition zum ICH" Seite 232

Ja mein lieber Rabbi, ich trinke nicht genug Wasser am Tag, aber auch das Lebendige, das Du mir anbietest. So ist die Quelle, die Du in mir angelegt hast, nicht ergiebig genug für meine Mitmenschen. Ja lass meinen Grundwasserspiegel ansteigen und lass aus meiner Quelle Heilwasser ganz natürlich austreten. Vergib, dass es immer noch Unterbrechungen des Wasserflusses gibt, weil meine Seele nicht an Deinem Wasser grundgesättigt ist und bleibt. Danke dass ich gerade trinken kann, dass ich das genießen und gerade nicht damit aufhören kann.   

Die Kontemplation zu Johannes 4,10:

Die Quelle an lebendigem Wasser immer wieder in uns wahrnehmen und in strömen lassen, bis wir unseren seelischen Durst gelöscht haben und es zu anderen Menschen überströmen lassen können.

Mittwoch 19.10.2016 – Johannes 4,34 - MERCHK 362 - Jesus als Sohn

Zunehmend leer, sich vom Leben Gottes füllen lassen, von dem wir und dann andere - wie von bestem Wein - kosten können. Foto Fotolia

Die Faszination: Johannes 4,34 Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, daß ich tue den Willen des, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk. Dein Wille geschehe wie im Himmel, also auch auf Erden.

Der Mensch, der sich der Kontemplation hingibt, wendet sich der schweren, unverständlichen und schlichten Form der Buße zu, weil sie seiner Seele Ruhe geben und ihn mit Frieden erfüllen kann. Dennoch ist sein Motiv, diese Mittel zu praktizieren, jetzt nicht mehr sein Wissen darum, dass sie sein Herz reinigen und vervollkommnen, sondern einfach der Umstand, dass er in nichts mehr ruhen kann, was seinem eigenen Willen entspringt. Sein Friede liegt jetzt im Willen eines anderen. Er findet seine Freiheit in der Abhängigkeit von Gott auf dem Weg über einen anderen. Das ist der wirklich kontemplative Mensch. Er nährt sich vom Gehorsam und findet seinen Frieden in der Einfachheit eines Kindes oder Novizen, denn deren Einfachheit ist mehr oder weniger eine Art von negativer Einfachheit: die Einfachheit solcher, in denen sich die Fähigkeit zu kompliziertem Verhalten noch nicht entwickeln konnte. Im Kontemplativen dagegen hat sich jetzt alles Komplizierte zu legen begonnen und es vergeht im Einssein und Leersein und inneren Frieden. – Der von seinem Leersein genährte, mit Armut ausgestattete und durch seinen einfachen Gehorsam von allem Kummer befreite Kontemplative trinkt aus dem Willen Gottes in allen Dingen Stärke und Freude. Thomas Merton MERCHK 362

Ja abba Vater, Du bist der, der uns aus Deinem Willen zu trinken gibt. Das sind die besten Weine aber auch schwere, bittere Kelche, die Du uns vorsetzt, aber wir trinken sie oft nicht, weil sie uns noch nicht schmecken. Wir sind dann noch nicht leer geworden, weil wir noch von schlechten Weinen trinken, die uns zwar Erleichterung versprechen, aber uns einfach nicht gut tun. Wir können wohl wirklich nur einen Platz genießen, nämlich den in Deinem Willen. Lass mich deinen Willen heute zielsicher erkennen, wie bei einer Weinprobe, dass ich Frieden genießen und ihn weitergeben kann.