15. Gottes harte Arbeit an uns zulassen, wie ein Gärtner, der alles dafür tut viel Frucht zu erzeugen an der er sich freuen kann. - Jeremia 11-13

Mittwoch 28.9.2011 - Fokus: Jeremia 11+12 - Jeremia 12,2-5 - MDOLFW 1110 - Aufleben in Schwierigkeiten

Gott jeden Tag durch sein Wort und unser Schicksal Hand zur Lebensgestaltung anlegen lassen, dass er uns zu seinen wahrnehmbaren Lieblingen umgestalten kann.  

Die Herausforderung: Jeremia 12,2-5 Du hast sie gepflanzt, und sie haben Wurzeln geschlagen; sie wachsen heran und bringen auch Frucht. Doch nur in ihrem Reden bist du nah, in ihrem Gewissen aber fern. Du kennst mich, Jahwe, du hast mich durchschaut und meine Gesinnung geprüft. Zerre sie fort wie Schafe zum Schlachten, sondere sie zum Abschlachten aus! Wie lange soll das Land vertrocknen, das Grün auf den Feldern verdorren? Wegen der Bosheit seiner Bewohner gehen Vieh und Vögel zugrunde. Denn sie sagen von mir: "Der sieht unsere Zukunft nicht!" "Wenn du mit Fußgängern läufst, und sie dich schon ermüden, wie willst du den Lauf gegen Pferde bestehen? Wenn du dich nur im Land des Friedens sicher fühlst, wie wirst du dich dann im Jordandickicht verhalten?

Wir hören von Christen die schmollen, weil jemand sie beleidigt hat. Andere wenden sich resigniert ab, weil jemand sie kritisiert hat. Und andere ziehen sich zutiefst verletzt zurück, weil eine ihrer Lieblingsideen bei einer Abstimmung nicht durchzusetzen war. In solch einem Moment sollten wir mit dem Psalmisten sagen: „Denn mit Dir kann ich auf Raubzug gehen, mit meinem Gott kann ich über Mauern springen“. Wir alle brauchen ein gewisses Maß an Zähigkeit und Elastizität, damit wir wieder hochfedern und weitermachen können. Ps.18,29 William MacDonald MDOLFW1110

Ja mein lieber Rabbi und König, ich möchte Dein Liebling  und Deine Edelrebe sein. Ich möchte Deinen Bund, den du mit mir geschlossen hast festhalten. Lasse ich es aber zu, dass Du mich gestaltest wie eine Statue mit Hammer und Meisel? Jede Widrigkeit, aber auch solch ein Text wie heute möchte weiter an uns Hand anlegen. Aus Rückschlägen machst Du neue Innovationen und Gelegenheiten. Alle die die Gott lieben müssen alle Dinge zum Besten dienen. Warum sollte ich also unzufrieden sein mit meiner Situation und in dieser Unzufriedenheit verharren oder aus ihr heraus handeln? Wenn Du mich nur weiter gestalten und erproben kannst. Wie wunderbar ist es, wenn Du den Staub von mir wegwischst und die Formen begutachten kannst, die Du wieder herausgearbeitet hast.

Ja lass mich sehen wie Du uns - Dein Volk des zweiten Bundes - heute wahrnimmst. Sende Du Propheten, die uns dies verkündigen, die durch Dein Wort und direkt durch Deinen Geist die Sicht dafür haben. Arbeite weiter durch die Texte von Jeremia an mir und an uns, sie sind harte Lektionen!

Ja lass das Wort von Dietrich Bonhöfer an mir wahr werden!

Wir fallen mit Israel in Zweifel und Unglauben und erfahren durch Strafe und Buße wieder Gottes Hilfe und Treue; und das alles ist nicht Träumerei, sondern heilige,  göttliche Wirklichkeit. Wir werden aus unserer eigenen Existenz herausgerissen und mitten hineinversetzt in die heilige Geschichte Gottes auf Erden. Dort hat Gott an uns gehandelt, und dort handelt er noch heute an uns, an unseren Nöten und Sünden durch Zorn und Gnade.