Ermahnung und Ermutigung für das Volk und den Priester Josua - Sacharja 1,1-3,10 - ca. 520-519 vor Christus

Sacharja 2,10-17 Die neue Zeit für Israel und die Völker

Sacharja 2,17 / Habakuk 2,20Das Gebet als Stille - MURWAG 84

Sacharja 2,17 / Habakuk 2,20

Mittwoch 8.8.2012 – Der Fokus: Sacharja 2,10-17 Die neue Zeit für Israel und die Völker - Sacharja 2,17 / Habakuk 2,20Das Gebet als Stille - MURWAG 84

Nicht nur in besonderen Momenten still werden, um Gott wahrzunehmen, sondern alle unsere Sehnsucht ihn erwartend in der Stille ihm hinhalten, dass er in uns wirken kann

Der Lebensstil:

Sacharja 2,17 Ihr Menschen, seid still vor Jahwe, denn er tritt aus seiner heiligen Wohnung hervor! – Habakuk 2,20 Aber Jahwe ist in seinem heiligen Palast. Alle Welt schweige vor ihm! 

Das Wort Gottes gibt in reichem Maße Zeugnis, wie uns der bloße Gedanke an Gott in seiner Majestät und Heiligkeit zum Schweigen bringen sollte. Solange man das Warten auf Gott hauptsächlich als Mittel für wirksameres Beten und die Erlangung unserer Bitten ansieht, wird der Geist völliger Stille nicht erreicht. Aber wenn man erkennt, dass das Warten auf Gott, in sich selbst unaussprechliches Glück bringt, eine der höchsten Formen der Gemeinschaft mit dem Heiligen darstellt, wird die Anbetung Gottes in Seiner Herrlichkeit, die Seele notwendigerweise in heilige Stille demütigen und dabei den Weg vorbereiten, dass Gott spricht und sich offenbart.  Andrew Murray aus „Warten auf Gott“ Seite 84

Ja abba Vater, in der Stille gehen wir auf die Knie vor Dir, wir sind uns dann unserer Ohnmacht bewusst, unser Leben „göttlich“ gestalten zu können. Alles sollte eigentlich aus der Stille fließen: Verstehen durch Stille, wirken aus Stille, gewinnen aus Stille. Dag Hammarskjöld. Ja abba Vater, ich bekenne, dass ich noch zu laut bin und so wahrscheinlich viele Weisungen und Offenbarungen verpasse, die Du mir einflüstern willst. Nichts sehnlicher wünsche ich mir, als in der Stille und in Christus ganz in Dir aufzugehen, dass Du durch mich wirken kannst. Vielleich warst Du Rabbi als Mensch morgens in Deinen Zeiten mit Deinem Vater einfach nur still, um seine Offenbarungen zu empfangen und sie ausleben zu können. Ja führe Du uns in die Stille, dass Du uns wie eine Feuerwand umgeben kannst und Deine Herrlichkeit in unserer Mitte entfalten kannst.