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Markus 6,31+32

Dienstag 23.2.2021 – Der Fokus: Markus 6,30-32 Die Jünger regenrieren bei und mit Jesus - Markus 6,31+32Präsent sein im Regenerieren und Agieren - DREMEE 425

Den ganzen Tag im harmonischen Schwingen zwischen Alleinsein und in der Bewährung in Gottes Gegenwart verbringen, um ganz präsent sein zu können, was Gott durch uns gestalten will

Die Orientierung:

Markus 6,31+32 Und er sprach zu ihnen: Lasset uns besonders an eine wüste Stätte gehen und ruht ein wenig. Denn ihr waren viele, die ab und zu gingen; und sie hatten nicht Zeit genug, zu essen. Und er fuhr da in einem Schiff zu einer wüsten Stätte besonders. 

Etwas Wahres kann sich nur formen in den Stunden, in denen wir bei uns selber sind und im Alleinsein mit uns selbst nahe bei Gott. Unser Leben gestaltet sich, wenn wir es wahr vollziehen, in einem harmonischen Schwingen zwischen Abgrenzung und Verschmelzung, zwischen Eigenständigkeit und Gemeinsamkeit, zwischen Ich und Du, in einem ständigen Wechsel von Ebbe und Flut, von Stille und Sprache, von Sammeln und Säen, von Einkehr und Mitteilung. Von Bei-sich-Selber-Sein und Zuwendung, in einem Pendelschlag der Zeit zwischen Kommen und Gehen, Warten und Erfüllung, Sehnsucht und Ergänzung. Deshalb kommt alles darauf an, in beiden Phasen unseres Lebens wirklich  und ganz zu sein, und vielleicht ist kein Schaden größer, als wenn wir von außen her, künstlich und gewaltsam, diesen natürlichen Rhythmus zwischen Ein- und Ausatmen, zwischen Sein und Handeln, zwischen Bewahrung und Bewährung des Lebens zerschneiden. Eugen Drevermann aus „ Das Markusevangelium – Erster Teil „ Seite 425

Ja mein lieber Rabbi, das Pendel meines Lebens soll noch weiter ausschwingen können, im tiefsten Rückzug bei Dir und in der Präsenz Deiner Gegenwart in all meinem Handeln. Danke für alle Entwicklungen der letzten Jahrzehnte. Ja ich möchte ganz sein in Dir, mein Christus!