Chiara Lubich

Chiara Lubich - Alle sollen eins sein

Chiara Lubich - Alle sollen eins sein

Foto Pixabay

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Markus 9,41

Freitag 5.3.2021 – Der Fokus: Markus 9,33-41 Die Lehre von Jesus über Ehrgeiz und Unduldsamkeit - Markus 9,41Die praktische Liebe - Chiara Lubich 

Von Gottes Liebe erfüllt, sich auf die Suche begeben, sie an andere weiterzugeben, durch einen Schluck Wasser, ein Stück Brot oder ein gutes Wort. 

Der Lebensstil:

Markus 9,41 Wer euch auch nur einen Becher Wasser zu trinken gibt, weil ihr zu Christus gehört - amen, ich sage euch: er wird nicht um seinen Lohn kommen.

Ein Glas Wasser anzubieten ist sicher eine einfache Geste. In den Augen Gottes aber ist es etwas Besonderes, wenn es in seinem Namen, das bedeutet aus Liebe, gegeben wird.
Und die Liebe zeigt sich in unterschiedlichsten Weisen. Sie findet immer eine Möglichkeit, sich auszudrücken. Die Liebe ist aufmerksam, weil sie nicht auf sich schaut. Sie ist zuvorkommend. Kaum bemerkt sie, dass jemand etwas braucht, zerreißt sie sich förmlich, bis eine Lösung gefunden ist. Die Liebe zielt auf das Wesentliche. Sie schafft es anzukommen, und sei es auch nur durch Zuhören, kleine Aufmerksamkeiten oder das Dasein für den anderen. Wie oft meinen wir, wir würden Menschen, vor allem wenn sie leiden, mit unseren nicht immer ganz passenden Ratschlägen einen großen Dienst erweisen. Dabei langweilen oder belasten wir sie vielleicht nur mit unseren überflüssigen Worten. Wie wichtig ist es stattdessen, alles daran zu setzen, immer Liebe zu „sein“! So werden wir den Weg direkt zum Innersten unserer Mitmenschen finden und ihnen wirklich eine Hilfe sein. Chiara Lubich aus dem Wort des Lebens der Fokolar-Bewegung im Oktober 2006

Foto Holgus

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Matthäus 5,19

Freitag 5.2.2021 - Der Fokus: Matthäus 5,17-20 Die Lehre von Jesus über das Gesetz - Matthäus 5,19Leben in der Gegenwart Gottes / Der übergeordnete Sinn der 10 Worte / Die Gemeinde als Liebesgemeinschaft - Chiara Lubich

In der Gegenwart Gottes auch als Gemeinschaft leben lernen, in der die Gesetze und die Liebe Gottes eine Synergie eingehen können, damit er durch sie zunehmend wahrnehmbar wird

Die Faszination: 

Matthäus 5,19 Wer diese Gebote hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich. 

 Was zählt, ist, Gottes Gegenwart unter uns lebendig zu halten: durch die gegenseitige Liebe, durch das wache Hinhören auf seine Stimme, die Stimme des Gewissens, die immer zu uns spricht, wenn wir die anderen Stimmen in uns zum Schweigen bringen. Er wird uns lehren, wie wir mit Freude und Kreativität auch die geringsten seiner Gebote „halten“ können, um unser Leben für die Einheit immer mehr zu verfeinern. Damit man auch von uns, wie damals von den ersten Christen, sagen kann: „Seht, wie sie einander lieben, und einer für den anderen zu sterben bereit ist.“ Denn an der Art und Weise, wie unsere Beziehungen durch die Liebe erneuert werden, wird man erkennen, dass das Evangelium auch die Gesellschaft erneuern kann. Chiara Lubich aus dem „Wort des Lebens Februar 1988“

Ja danke lieber Rabbi und danke auch Chiara Lubich, die nicht nur verschiedene Wahrheiten kombiniert, sondern auch ermutigt nach den Gesetzen in der Gegenwart Gottes leben und lieben zu lernen. Ja danke für die Motivation diesen Lernprozess weiter zu vollziehen. Danke auch für die Inspiration heute Morgen, dass die Gegenwart Gottes einen auch nährt, wenn wir in ihr leben lernen. Danke auch für den Hauskreis gestern über christliche Gemeinschaft der sehr gesegnet war.