Jesus zeigt seine Vollmacht so, dass sie nicht angreifbar ist - Mat.21,23-22,14 - Mar.11,27-33-12,12 - Luk.20,1-19 - Apr.30 nach Christus

Matth.21,23 Die Frage nach dem Auftraggeber – Matth.21,28 Das Gleichnis von den beiden Söhnen – Matth.21,33 Das Gleichnis von den bösen Weingärtnern - Matth.22,1 Das Gleichnis vom Hochzeitsfest – Mar.11,27 Die Frage nach dem Auftraggeber - Mar.12,1 Das Gleichnis von den bösen Weingärtnern - Luk.20,1 Die Frage nach Jesu Vollmacht – Luk.20,9 Die bösen Weingärtner

Dienstag 24.2.2015 – Die Chronik; Die Passison des Königs - Der Fokus: 21,23-22,14 - Matthäus 22,4+5 - GRÜWZL 103 - Wir in Christus

Dem Impuls, der Einladung folgen, mit Gott eins zu werden, indem wir uns in ihn fallen lassen und seine Wirkungen zulassen können, bis die Vorfreude da ist, auf immer mit ihm vereinigt zu werden.

Die Orientierung:

Matthäus 22,4+5 Da sandte er nochmals andere Knechte und sprach: Siehe, meine Mahlzeit habe ich bereitet; meine Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet, und alles ist bereit; kommet zur Hochzeit! Sie aber achteten nicht darauf, sondern gingen hin, der eine auf seinen Acker, der andere zu seinem Gewerbe;

Unsere Berufung als Christ ist, dass wir eingeladen sind, mit Gott in Christus eins zu werden. Das Ziel unseres Lebens ist die Selbstwerdung, in der wir eins werden mit unserem göttlichen Kern. Doch oft genug gehen wir achtlos mit dieser Einladung um, wir kümmern uns nicht darum. Das erste Mal überhören wir die Einladung, die in den leisen Impulsen unseres Herzens ergeht. Wir ahnen, dass unsere eigentliche Berufung darin besteht, uns in Gott fallen zu lassen, mit Gott eins zu werden. Aber Gottes einladende Stimme ist so leise, dass sie nicht in unser  Bewusstsein eindringt. Oder aber, so beschreibt es die zweite Einladung – wir haben wichtigere Dinge im Sinn: die Mehrung des Besitzes und das Streben nach Erfolg, die Geschäfte des Alltags. Ja manchmal töten wir die inneren Impulse einfach ab. Sie lassen uns aber keine Ruhe. Also betäuben wir sie mit Aktivitäten oder töten sie, indem wir sie mundtot machen. Anselm Grün aus "Jesus, Wege zum Leben" Seite 103 

Ja Vater, den Impuls in mir eins werden zu wollen mit Dir, hast Du in mir geweckt und ich kann ihm nicht mehr ausweichen, ja vielleicht ihn verdrängen. Danke dass deine Einladung gilt und dass wir mit unserem ganzen Leben zu Dir kommen können, uns neu einkleiden lassen können. Danke dass es immer damit beginnt, dass wir uns in Dich hineinfallen lassen dürfen und dann Dein Wirken genießen und immer mehr zulassen können. So können wir nach und nach uns vorfreuen, auf das letzte Einssein mit Dir, das vollkommen sein wird und darauf zu leben.