Ermutigungen und Ermahnungen für ein Leben mit Gott - Hebr.12,1-28 - 80-90 nach Christus

Hebräer 12,3-15 Die Erziehung Gottes

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Donnerstag 5.10.2017 – Fokus: Jeremia 27+28 - Jeremia 27,12-13 / Hebräer 12,6 - F.B.Meyer - Gottes allmächtige Wirken zulassen

Unser Schicksal, als Therapie Gottes verstehen und dabei lernen, ob als Freier, Diener oder Sklave, Gott allein zu dienen.

Die Faszination: Jer 27,12-13 Und zu Zedekia, dem König von Juda, redete ich ganz ähnlich und sprach: Unterziehet euren Nacken dem Joch des babylonischen Königs und dienet ihm und seinem Volke, so sollt ihr leben! Warum wollt ihr sterben, du und dein Volk, durch Schwert, durch Hungersnot und Pest, wie der HERR dem Volk angedroht hat, das dem babylonischen König nicht dienen will?

Hebräer 12,5+6 Mein Sohn, wenn der Herr dich zurechtweist, dann sei nicht entrüstet, sondern nimm es an, denn darin zeigt sich seine Liebe. Wie ein Vater seinen Sohn erzieht, den er liebt, so erzieht der Herr jeden mit Strenge, den er als sein Kind annimmt.

So sei es auch bei dir. Nimm die Erziehungen Gottes an und denke daran, dass er Dich erzieht, wie ein Vater seinen Sohn erzieht. Demütige dich unter die gewaltige Hand Gottes. 1.Petrus 5,6+7 Blicke über den Stolz und die Grausamkeit der Menschen hinweg, auf die zulassende Hand deines himmlischen Vaters. Bemühe dich das, was deine gegenwärtige Erziehung dich lehren soll, recht aufzunehmen und zu beherzigen. Sie wird nur eine Zeit lang dauern. Kommt es dir vor, dass indessen die Menschen ihre Rechte überschreiten? Räche dich nicht selbst, sondern gib Raum der harten Erziehung Gottes; übergebe deine harten Beziehungen ihm; die Vergeltung und die Gnade ist sein. Etwas überarbeitet und ergänzt nach  Frederick Brotherton Meyer aus Evangeliums.net

Ja abba Vater, wir wollen uns nicht demütigen lassen und alle Machtnehmer, die uns bedrücken loswerden, doch hast Du immer wieder schwierige Herrschsüchtige bereit, denen wir uns stellen müssen, einzelne Menschen, Familien, aber auch Völker. Deine weise Erziehung steckt da dahinter, dass wir noch mehr lernen Dir zu dienen und für Dich zu arbeiten. Du bist derjenige, der uns dann – nach getaner Erziehung – wieder befreit. Die biblische, aber auch die Weltgeschichte will ich zunehmend unter dem Aspekt sehen, dass Du die Menschen und Völker lenkst, Deinen beiden Völkern zum Besten, den Juden und uns Christen. Im Gegensatz zu den Nichtchristen, lassen wir uns nicht auf Rebellion ein. Wir sollen sogar als Sklaven weiter arbeiten, so lange bis wir uns friedlich befreien können. Lehre uns diese Lektion. Wenn es wahr ist was das folgende Wort meint, dann müssen wir gründlich umdenken: Jeremia 27,5 Ich habe durch meine große Kraft und meinen ausgestreckten Arm die Erde, den Menschen und das Vieh auf dem Erdboden gemacht und gebe sie, wem ich will;

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Donnerstag 11.7.2019 – Die Chronik: Die Vollendung der PauluslehreDer Fokus: Hebräer 12,3-15 Die Erziehung GottesHebräer 12,15SANUIM 267 - Bittere Wurzeln

Bitterkeit in uns an ihren Auswirkungen erkennen, um dann Gnade in diese Lebensbereiche fließen zu lassen, um voll davon unser Leben zu führen

Die Orientierung:

Hebräer 12,15 Seht zu, dass niemand die Gnade Gottes versäumt, dass keine bittere Wurzel wächst und Schaden stiftet und durch sie alle vergiftet werden, …

Das gesegnete Ende der Umgestaltung der bitteren Wurzeln ist zunächst einmal die Tatsache, dass wir immer wieder überrascht sein werden. Die Dinge laufen einfach nicht mehr so ab wie früher. Auf einmal machen uns Menschen Komplimente oder zeigen uns ihre Liebe – oder welche Umkehrung des Alten man sich nur denken mag – wo wir es nie für möglich gehalten hätten. Nun passieren segensreiche „Unfälle“, keine verhängnisvollen mehr. Alles dient uns nun zum Besten. Es ist richtig offensichtlich. – Das Leben bekommt einen neuen Auftrieb. Neue Perspektiven öffnen sich vor unseren Augen und es dämmert uns , dass wir immer blind an ihnen vorbei gegangen sind; wir konnten sie einfach nicht sehen. John und Paula Sanford aus dem Kapitel „Bittere Wurzen“ aus „Umgestaltung des inneren Menschen“ Seite 267

Ja abba Vater, wir brauchen schon allein deshalb Gnade, weil sich durch Ungerechtigkeiten bittere Wurzeln in uns breit machen wollen und weil sie das einzige Gegengift für sie darstellt. Wenn wir andere oder uns selbst verurteilen, hat sie sich schon entwickelt und in uns breit gemacht. Ich öffne Deiner Gnade alle Lebensbereiche neu, wo ich Ungerechtigkeiten erlebt habe oder sie selbst ausgeübt habe. In jede Verästelung hinein, soll alles Bittere von mir weichen und Süßes aus mir hervorgehen kann.