Anselm Grün - Bilder von Verwandlung
2.Mose 3,1+2
Dienstag 28.5.2013 - 2.Mose 3,1-12 Der brennende Busch. Moses Berufung - 2.Mose 3,1+2 - Durch Schwierigkeiten vorbereitet von Gott berufen werden - Anselm Grün GRÜBVV 21
Gespalten und ausgetrocknet durch das Leben, sich von Gott lagern lassen, um eines Tages gebraucht für die persönlich Berufung angezündet werden zu können
Die Ermutigung:
2.Mose 3,1+2 Mose war Hirt für das Kleinvieh seines Schwiegervaters Jitro, des Priesters von Midian. Als er die Herde hinter die Steppe führte, kam er an den Gottesberg, den Horeb. 2 Dort erschien ihm der Engel Jahwes in einer lodernden Flamme, die aus einem Dornbusch herausschlug. Mose sah, dass der Busch brannte, aber nicht von den Flammen verzehrt wurde.
Gott verwandelt gerade das Dürre und Leere, das Gescheiterte und Ausgebrannte, das Übersehene und Verachtete, das Verwundete und Verletzte in uns zum Ort seiner Gegenwart. – Es gibt nichts in meinem Leben, das keinen Sinn hätte, das nicht von Gott verwandelt werden könnte in Schönheit und Herrlichkeit. – Der brennende Dornbusch weist uns auf einen neuen Weg der Spiritualität. Wir dürfen uns, so wie wir sind Gott hinhalten. Gott ist schon da, er ist schon in meinem Dornbusch, er ist schon in meiner Wunde, in meiner Angst, in meiner Leere. – So leer wie ich bin, bin ich doch in Gott und Gott ist in mir. Geistliches Leben besteht darin, dass ich in allem Gottes Spuren entdecke, gerade auch in meinen Wunden. – Jetzt da Mose im Dornbusch seine eigene Schwäche angenommen hat, in der Gottes Herrlichkeit erscheint, kann er sich von Gott in Dienst nehmen lassen. Anselm Grün aus „Bilder von Verwandlung“ Seite 21
Mittwoch 31.5.2017 – Der Fokus: 2.Mose 8,12-15 Die dritte Plage Stechmücken kommt über die Ägypter – 2.Mose 8,12-15 – Die Plagen des modernen Menschen - GRÜBVV 25
Die Plagen von uns modernen Menschen wahrnehmen, sich von ihnen lösen und uns auf den Weg machen, wir selbst in Gott zu werden
Die Warnung:
2.Mose 8,12-15 Jahwe sagte zu Mose: "Sag Aaron, dass er seinen Stab ausstrecken und damit auf die Erde schlagen soll. Dann wird der Staub zu Mücken werden." Sie taten es. Aaron schlug mit seinem Stab auf den Staub der Erde. Da wurde der ganze Staub in Ägypten zu Mücken. Sie überfielen Menschen und Tiere. Die Magier versuchten mit ihren Zauberkünsten ebenfalls Mücken hervorzubringen. Aber sie konnten es nicht, und die Mücken setzten Mensch und Vieh zu. Da sagten sie zum Pharao: "Das ist Gottes Finger!" Aber der Pharao blieb hart und hörte nicht auf sie, wie Jahwe es gesagt hatte.
Der Mensch der nicht wagt, er selbst zu sein, der sich verhärtet wie der Pharaoh, verwandelt sich in eine Karikatur des Menschseins. Alle seine positiven Kräfte und Anlagen pervertieren sich ins Gegenteil. Diese negative Verwandlung können wir Tag für Tag bei uns selbst beobachten. Die ägyptischen Plagen halten sie uns vor Augen. Das Ungeziefer, das Gott in alle Häuser Ägyptens eindringen lässt, zeigt die Vergiftung der Gedanken und Gefühle. Verselbstständigte Emotionen lassen sich wie Ungeziefer in alle Ritzen unseres Leibes und unserer Seele nieder. Wir können nicht mehr klar denken, überall haben sich in unser Denken perverse Phantasien und bittere Gefühle eingeschlichen. Anselm Grün aus „Bilder von Verwandlung“ Seite 25
Das Fasten verwandelt den Leib. Mose hat wie Elija und wie später Jesus 40 Tage lang gefastet. Das ist nach "Tertullian der Grund, warum Mose und Elija bei der Verklärung Jesu auch Mitgenossen seiner Herrlichkeit sein durften. Das Fasten will den Menschen für die Begegnung mit Gott bereiten, es will ihn innerlich leer machen, so dass Gottes Geist ihn erfüllen und durchdringen kann. Man kann einem Menschen, der wie Mose vertrauten Umgang mit Gott hat, der seinen Leib und seine Seele ganz und gar Gott aussetzt, die Verwandlung ansehen. Das Fasten verwandelt den Leib. Mose hat wie Elija und wie später Jesus 40 Tage lang gefastet. Das ist nach "Tertullian der Grund, warum Mose und Elija bei der Verklärung Jesu auch Mitgenossen seiner Herrlichkeit sein durften. Das Fasten will den Menschen für die Begegnung mit Gott bereiten, es will ihn innerlich leer machen, so dass Gottes Geist ihn erfüllen und durchdringen kann. Man kann einem Menschen, der wie Mose vertrauten Umgang mit Gott hat, der seinen Leib und seine Seele ganz und gar Gott aussetzt, die Verwandlung ansehen. 10.10.2025 Das Gebet als Fasten - Anselm Grün aus "Bilder von Verwandlung" GRÜBVV Seite 61