Das Gebet als Stille

Das Gebet

Das Gebet als Stille

Verstehen durch Stille, wirken aus Stille, gewinnen aus Stille. Dag Hammarskjöld

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Römer 6,4 / Psalm 46,11

Mittwoch 29.9.2021 – Der Fokus: Römer 6,1-13 Die Befreiung von der Macht der Sünde in der Vereinigung mit Christus - Römer 6,4 / Psalm 46,11Das Gebet als Stille / Die Taufe - MURWAG 88

Die Taufe vollenden, durch das Sterben in den Tod von Jesus Christus hinein, um zunehmend die Kraft der Auferstehung und das Leben von Christus in uns zulassen zu können

Die Faszination: 

Römer 6,4 Durch die Taufe sind wir also mit Christus in den Tod hinein begraben worden, damit so, wie Christus durch die herrliche Macht des Vaters von den Toten auferweckt wurde, wir nun ebenfalls in dieser neuen Wirklichkeit leben.

Nichts ist der Grabesstille gleich. Im Grab Jesu, in der Gemeinschaft Seines Todes, im Tod des Ichs mit seinem eigenen Willen und seiner Weisheit, mit seiner eigenen Stärke und Energie – da gibt es Ruhe. Wenn wir uns so vom Ich lösen, und unsere Seelen still zu Gott werden, wird Gott sich erheben und sich als Gott zu erkennen geben. Keine Stille ist wie die, die Jesus vermittelt, wenn er spricht: „Friede, seid still“ In Christus i, in seinem Tod und in seinem Leben, in seiner vollbrachten Erlösung, kann die Seele still sein und Gott wird in sie eingehen können, Besitz von ihr ergreifen und sein vollkommenes Werk tun können. Andrew Murray aus seinem Klassiker „Warten auf Gott“ Seite 88

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Markus 1,35

Montag 25.1.2021 – Der Fokus: Markus 1,35-39 Jesus zieht durch Galiläa - Markus 1,35Gebet als Stille - HALBET 69/70

Jeden Morgen und so oft wie möglich von Gott in der Stille in die Andacht geführt werden und darin in der Gegenwart Gottes bleiben, dass er durch uns wirken kann

Der Lebensstil:

Lukas 1,35 Früh am Morgen, als es noch völlig dunkel war, stand er auf und ging aus dem Haus fort an eine einsame Stelle, um dort zu beten.

Sogar Jesus, der zu jeder Zeit am Tag in ununterbrochener Verbindung mit seinem Vater stand, musste sich von der Menge und vom Lärm zurückziehen, um allein zu sein und Stille zu haben. Die Welt und die Menschen stören und zerstreuen unseren Geist. Darum sollten wir uns in regelmäßigen Zeitabständen von allem dem entfernen, damit unsere Seele die Stille und innere Sammlung wahrnehmen kann, welche erforderlich ist, um Gottes Stimme zu hören. – So bedeutet die rein äußerliche Stille, viel für die Neuorientierung der Seele. Erst wenn sich alles aufgelöst hat, was sonst unsere Aufmerksamkeit auf sich zieht oder ziehen kann, ist die Seele für innere Aktivität frei. Sobald das äußere Leben seinen zerstreuenden Einfluss auf unser Seelenleben verliert, stimmt Gott selbst unsere Seele bei Beten, indem er uns in eine andächtige Haltung versetzt. Sie ist mit Gottes Vorreiter zu vergleichen, der uns seine Ankunft meldet. – Gib Gott Zeit für das Präludium an Deiner zerstreuten Seele. Ole Hallesby leicht verändert aus „Vom Beten“ Seite 69/70

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Mittwoch 17.6.2020 – Der Fokus: Sprüche über die Eigenarten des Narren - Sprüche 29,11 / Psalm 46,10Der Geist / Du sollst den Feiertag heiligen  – HolgusUnser Leben sei ein Fest ...

Unseren Geist besonders sonntags, aber auch während der Woche, an und mit Gott in der Stille feiern lassen, dass wir aus einer Feierlaune heraus leben und im Alltag nicht trübsinnig werden müssen

Die Orientierung:

Sprüche 29,11 Seinen ganzen Geist schüttet ein Narr aus, aber ein Weiser macht ihn still – Psalm 46,10 Seid still und erkennt, dass ich Gott bin

Die innere Stille des Geistes lässt Gott zur Wirkung kommen. Der Geist kann vor jeder Herausforderung, vor einer Sorge und einem persönlichen Angriff gestillt werden. Wer seinen Geist nicht in die Stille führen kann, der lässt ein Chaos in sich zu, das nur dadurch kompensiert werden kann, dass er auf Umstände nur reagieren kann. Agieren können, wir, wenn Gott unseren Geist in der Stille für alle Aufgaben organisieren kann und das aus unserem Herzen aufsteigen kann, was uns und anderen gut tut. Wir dürfen uns durch unseren ruhelosen Geist nicht zum Narren machen lassen. Die Zeit mit Gott am Sonntag und morgens, soll unseren Geist immer wieder über die Gegenwart Gottes zum Feiern kommen lassen und kann unser Leben eindrucksvoll bestimmen. Holgus 17.6.2020

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Donnerstag 26.11.2015 – Die Chronik: Der provozierende König - Der Fokus: Markus 4,35-41 Jesus stillt den Sturm - Markus 4,38  - Das Gebet als Stille - Daniel Zindel aus einem Artikel der Zeitschrift Aufatmen

Im Sekunden- oder Stundenschlaf in Gottes Ruhe an Vollmacht zunehmen, dass wir wie Jesus leben und gebieten können, wenn wir wach sind.

Die Entspannung:

Markus 4,38 Und er war im Hinterteil des Schiffes und schlief auf einem Kissen. Und sie weckten ihn und sprachen zu ihm: Meister, kümmert es dich nicht, daß wir umkommen?

Mehrmals täglich kommt es vor, dass ich die Rücklehne meines Sessels zurückstelle und für Momente die Augen schließe. Ich brauche diesen „Sekundenschlaf in den Armen Gottes“, um mich zu vergewissern, dass er in allem dabei ist und jene Übersicht hat, die ich selber nicht haben muss und kann. – Für Paul Gerhard war es überlebensnotwendig  in der äußerst unsicheren Zeit des 30-jährigen Krieges mit ihren kaum erdenklichen Risiken und Planungsunsicherheiten ein paar sichere Stellen zu kennen, auf die er treten konnte: BEFIEHL du deine Wege und was dein Herze kränkt der allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt. Der Wolken Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann. Daniel Zindel aus dem Artikel „Im Regen tanzen lernen" in der Zeitschrift Aufatmen 1511 

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Sacharja 2,17 / Habakuk 2,20

Mittwoch 8.8.2012 – Der Fokus: Sacharja 2,10-17 Die neue Zeit für Israel und die Völker - Sacharja 2,17 / Habakuk 2,20Das Gebet als Stille - MURWAG 84

Nicht nur in besonderen Momenten still werden, um Gott wahrzunehmen, sondern alle unsere Sehnsucht ihn erwartend in der Stille ihm hinhalten, dass er in uns wirken kann

Der Lebensstil:

Sacharja 2,17 Ihr Menschen, seid still vor Jahwe, denn er tritt aus seiner heiligen Wohnung hervor! – Habakuk 2,20 Aber Jahwe ist in seinem heiligen Palast. Alle Welt schweige vor ihm! 

Das Wort Gottes gibt in reichem Maße Zeugnis, wie uns der bloße Gedanke an Gott in seiner Majestät und Heiligkeit zum Schweigen bringen sollte. Solange man das Warten auf Gott hauptsächlich als Mittel für wirksameres Beten und die Erlangung unserer Bitten ansieht, wird der Geist völliger Stille nicht erreicht. Aber wenn man erkennt, dass das Warten auf Gott, in sich selbst unaussprechliches Glück bringt, eine der höchsten Formen der Gemeinschaft mit dem Heiligen darstellt, wird die Anbetung Gottes in Seiner Herrlichkeit, die Seele notwendigerweise in heilige Stille demütigen und dabei den Weg vorbereiten, dass Gott spricht und sich offenbart.  Andrew Murray aus „Warten auf Gott“ Seite 84