Jesus lehrt wer ihn gesandt hat, woher seine Lehre kommt und das Ströme von denen ausgehen, die an ihn glauben - Joh.7,11-40

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Freitag 8.2.2019 – Die Chronik: Die Passion des KönigsDer Fokus: Johannes 7,11-40Johannes 7,28+29 / Galater 4,4MALGBK 141+147 - Nachfolge: Als Gesandter Gottes leben

Sich wie Jesus als Gesandter Gottes wahrnehmen lernen, der ununterbrochen wie Jesus von Gott instruiert wird die Lehren und Taten zu vollbringen, die ihn verherrlichen

Die Orientierung:

Johannes 7,28+29 Da rief Jesus, während er das Volk im Tempel unterwies: "Ja, ihr denkt, ihr kennt mich und wisst, woher ich komme. Aber ich bin nicht in meinem eigenen Auftrag gekommen. Der wahrhaftige Gott hat mich gesandt, und den kennt ihr nicht! Ich aber kenne ihn, weil ich von ihm komme. Und er ist es, der mich geschickt hat."  

Je mehr Erfahrung wir mit christlicher Arbeit haben, desto mehr sehen wir, dass Jesus Recht hat. Denn es ist ja so, dass meine Arbeit und die Art, wie ich die Nöte angehe, davon bestimmt werden, welchen Ausgangspunkt ich habe. Bin ich von Gott gesandt, oder komme ich aus anderen Motiven? Und hier müssen wir lernen, die übliche Phrasenhaut von unserem Denken abzuschälen und unsere wirklichen Motive bloßzulegen.

Jesus ist wie ein mächtiger Wellenbrecher in der Überforderungsbrandung unseres Lebens. Die unerhörte Präzision in seinem Handeln lässt sich nur aus seiner tiefen Verankerung im Vater selbst erklären. Aus der ewigen göttlichen Liebesgemeinschaft der Dreieinigkeit heraus war Jesus schon , bevor er seinen Fuß auf diese Erde setzte, alles, was er werden sollte. Wir haben schon von diesem Geheimnis gesprochen, wie Gott nichts bedarf und wie sein einziges Handlungsmotiv sein eigener Wille ist. Und daher diese Exaktheit: „Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan.“ Galater 4,4 Magnus Malm - Gott braucht keine Helden Seite 141+147

Ja mein lieber Rabbi, wie Du vom Vater gesendet worden bist, so sendest Du uns. Er konnte Dich ununterbrochen instruieren, wann Du warten, Dich vorbereiten und wann Du handeln solltest. Du konntest Deine Aufträge, insbesondere Deine Passion voll erfüllen. So schenke es Du mir und uns Christen, dass Du uns genauso jeden Tag instruieren kannst. Lehre Du mich als Gesandter zu leben und zu handeln, nämlich die Taten – auch die Kleinen – wahrzunehmen, die Du vorbereitet hast und sie dann in Deiner Kraft tun.

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Amos 5,21- Johannes 7,38

Freitag 2.7.2021 – Der Fokus: Amos 5,21-27 Der falsche Gottesdienst ohne Recht und Gerechtigkeit - Amos 5,21-24 / Johannes 7,38 Der falsche Gottesdienst / Der Christ als QuelleJakob Kroeker

Unser geistliches Leben mit Gott und mit Glaubensgeschwistern so innig leben, wie eine Quelle, aus der Ströme lebendigen Wassers aus der Tiefe heraussprudeln, die Liebe, aber auch Recht und Gerechtigkeit um uns vermehren

Die Mahnung: 

Amos 5,21-24 "Ich hasse und verwerfe eure Feste, eure Feiern kann ich nicht riechen! Eure Brandopfer sind mir zuwider, eure Speisopfer gefallen mir nicht.E ure fetten Freudenopfer mag ich nicht sehen! Hört auf mit dem Geplärr eurer Lieder! Euer Harfengeklimper ist nicht zu ertragen! Lasst nur das Recht wie Wasser fließen, die Gerechtigkeit wie einen immer fließenden Bach.

Johannes 7,38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen.

Durch seinen prophetischen Dienst durchbrach Amos mithin die nationalen Schranken der israelitischen Volksreligion. Er eröffnete seinen Brüdern nach dem Fleisch den Blick für eine Gottesverehrung, wie sie von Gott herbeigesehnt wurde, und zwar nicht nur für Israel allein, sondern für alle Völker. Nicht die kultische Gesetzesreligion eines Mose, sondern die prophetische Herzensfrömmigkeit eines Amos konnte daher allein auch das Erbe jener Völker werden, die sich nach wahrer Gotteserkenntnis und beseligender Gottesverehrung in den kommenden Jahrhunderten und Jahrtausenden sehnen würden. Amos ist daher eine der größten und bedeutendsten prophetischen Persönlichkeiten auf dem Boden der göttlichen Offenbarungsgeschichte. Durch ihn wurde die Menschheit vom kultischen Gottesdienst auf die innerliche Geistesgemeinschaft geführt, in die Gott unser Leben hineinziehen will. Denn Gott ist es zu tun um den Umgang von Person zu Person, um die Gemeinschaft des Geistes mit denen, die Er liebt, und die Ihn lieben. Ihnen ist Er der Gebende, sie sind Ihm die Empfangenden. So baut sich alsdann im Leben der Glaubenden ein Umgang mit Gott auf, in welchem nicht entscheidend die kultische Handlung vor Gott ist, sondern die Gemeinschaft des Geistes zwischen dem menschlichen Ich und dem göttlichen Du, sowie der Gemeinschaft des Rechts mit unserem nächsten oder übernächsten Du! und dem menschlichen Du. Ergänzung von Holgus Jakob Kroeker  aus Evangeliums.net