Charles H.Spurgeon

SPUCHA - Charles H.Spurgeon

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Mittwoch 17.7.2019 – Die Chronik: Die Vollendung der PauluslehreDer Fokus: 2.Thessalonicher 2,13-172.Thessalonicher 2,16Charles H.Spurgeon - Die Gnade

Jeden Tag in die Gnade abtauchen, so lange bis wir aufgewärmt und gestärkt sind,um sie ausleben zu können

Die Ermutigung:

2.Thessalonicher 2,16 Gott, unser Vater, hat uns geliebt und uns in seiner Gnade ewigen Trost und gute Hoffnung geschenkt.

Die Jünger von Jesus haben einen ewigen Trost, einen Trost, der keinem Wechsel der Zeit unterworfen ist. Dafür können wir nicht genug loben und danken. Diesen Trost haben wir gefunden in dem, der uns geliebt hat und sich selbst für uns gegeben hat. Seine Gnade und sie allein hat uns getröstet, und in seiner Gnade dürfen wir Tag für Tag und Jahr für Jahr unsere Herzen stillen durch alle Anfechtung hindurch. Wir sind getröstet, und werden täglich auf's Neue. Darum sagt der Apostel: der tröste eure Herzen. O, wie tröstet der Herr so gerne alle, die es ganz mit ihm halten! Hat er doch vor dem Scheiden so herzlich vom Tröster gesprochen. Charles H.Spurgeon aus Evangeliums.net

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Mittwoch 3.Juli 2019 – Die Chronik: Die Vollendung der PauluslehreDer Fokus: Hebreäer 4,14-5,10 Christus ist der wahre Hohepriester Hebräer 4,15Charles H.SpurgeonDer Hohepriester Jesus - Den Kampf in uns um uns gewinnen

Im inneren Kampf in und um uns nicht allein bleiben, sondern Jesus als Hohepriester und König bis zum Sieg mitkämpfen lassen 

Die Herausforderung:

Hebräer 4,15 Dieser Hohe Priester versteht unsere Schwächen, weil ihm die gleichen Versuchungen begegnet sind wie uns - aber er blieb ohne Sünde.

Die Wahrheit, dass Jesus in den gleichen Versuchungen gewesen ist wie ich, ist meinem matten Herzen oft wie Nektar gewesen. Er ist in gleicher Weise wie wir versucht worden, und deshalb weicht nicht von ihm. Es ist ein dunkler Raum, durch den ihr geht, aber Jesus hat ihn vor euch durchschritten. Es ist ein harter Kampf, den ihr auszufechten habt, aber unser Herr hat mit demselben Feind gekämpft. - Für die Mazedonier war es bei ihren ermüdenden Märschen eine große Ermunterung zu sehen, dass Alexander ihre Beschwerden teilte. Wäre Alexander geritten, während die Soldaten marschierten, so würden diese bald ermattet aufgegeben haben. Aber er marschierte wie ein einfacher Soldat, und als das Wasser knapp wurde, durstete Alexander mit ihnen und wollte nicht einmal das bisschen Wasser trinken, das als königlicher Luxus aufbewahrt worden war. "Nein", sagte er, "ich will mit meinen Leuten leiden." Sie gewannen ihre Schlachten und trieben den persischen Haufen vor sich her, wie Löwen eine Herde Schafe treiben, und das hauptsächlich dank der persönlichen Tapferkeit Alexanders. Er war der erste, der in den Graben sprang, der erste, der über den Fluss ging, der erste, der den Wall erstieg, der erste, der alles für Tod oder Ruhm wagte. Und jeder Mann wurde beim Anblick dieses Helden selbst ein Held. - Lasst es mit den Nachfolgern Jesu ebenso sein! Jesus bleibt nicht im Zelt, wenn seine Brüder im Kampf stehen; er kleidet sich nicht in Scharlach wie ein König, der die Ruhe liebt, sondern er ist uns im Kampf vorangegangen. Charles H.Spurgeon

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Mittwoch 26.6.2019 – Die Chronik: Die Vollendung der PauluslehreDer Fokus: Epheser 4,1-16 Die Mahnung zur EinigkeitEpheser 4,15Charles H.SpurgeonAngeschlossen an das Haupt Christi

Mit der Person und dem Wesen von Jesus Christus verschmelzen, dass er uns als Einzelne und als Gemeinschaften einfach koordinieren und bewegen kann

Der Lebensstil:

Epheser 4,15 Lasst uns fest zur Wahrheit und zur Liebe stehen und in jeder Hinsicht zu Christus, unserem Haupt, hinwachsen.Von ihm her wird der ganze Leib zusammengefügt und durch verbindende Glieder zusammengehalten.

Wenn wir unter der Gnade reif werden wollen, so müssen wir zu Jesu kommen, in seine Gegenwart, müssen in dem Sonnenschein seines milden Lächelns einsteigen. Wir müssen liebliche Gemeinschaft mit Ihm pflegen. Wir müssen den Anblick seines Angesichts aus der Ferne aufgeben und nahe herzutreten, und wie Johannes das Haupt an seinen Busen schmiegen; alsdann werden wir erfahren, dass wir zunehmen in der Heiligung, in der Liebe, im Glauben, in der Hoffnung, ja, in jeder köstlichen Gabe. Gleichwie die Sonne zuerst nur den Gipfeln hoher Berge aufgeht, und sie mit ihren Strahlen vergoldet, und so dem Auge des Wanderers einen unvergleichlichen Anblick bereitet: so ist's eine der wonnevollsten Erfahrungen in der Welt, wenn man die feurige Glut vom Lichte des Geistes das Haupt eines Heiligen verklären sieht, der in geistlicher Gestalt, einem Paulus gleich, alle seine Genossen überragt, bis dass er gleich einem mächtigen, schneebedeckten Alpenriesen vor seinen Miterwählten die Strahlen der Sonne der Gerechtigkeit wiederstrahlt, und den Schimmer seines Glanzes hoch aufleuchten lässt, dass alle es sehen und ihren Vater im Himmel preisen können. Charles H.Spurgeon aus Evangeliums.net

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Freitag 12.4.2019 – Die Chronik: Die Passion des KönigsDer Fokus: Psalm 22   – Psalm 22,20-23 / 2.Korinther 12,10Charles H.SpurgeonDas Gebet als Anrufen

In den Herausforderungen und Anfechtungen, wieder neu die Nähe Gottes suchen, indem wir zu zu ihm schreien und flehen, dass wir wieder innere Ordnung ausleben können.

Der Lebensstil:

Psalm 22,20-23 Aber du, HERR, sei nicht ferne; meine Stärke, eile, mir zu helfen! Errette meine Seele vom Schwert, meine einsame von den Hunden!Hilf mir aus dem Rachen des Löwen und errette mich von den Einhörnern! Ich will deinen Namen predigen meinen Brüdern; ich will dich in der Gemeinde rühmen.

Aber Du, Herr, sei nicht ferne! Der unbesiegbare Glaube von Jesus geht wieder dazu über, den Himmel zu stürmen, und bedient sich dazu dem Mittel wie immer, nämlich das des dringenden Flehens. Er wiederholt die Bitte, welche er schon vorher so herzbewegend vorgebracht hatte. Nichts als seinen Gott begehrt er, selbst im größten Elend. Er bittet aber nicht einmal um eine besonders trostreiche, besonders nahe Offenbarung der Gegenwart Gottes; er will schon zufrieden sein, wenn Gott nur nicht ferne von ihm ist. Solch demütig bescheidenes Bitten ist guter Erfolg am Thron der Gnade gewiss. Meine Stärke, eile mir zu helfen! Große Not erfordert schnelle Hilfe. Wenn die Notwendigkeit es rechtfertigt, dürfen wir Gott bestürmen, selbst was die Zeit der Hilfe betrifft, und dürfen rufen: Eile, mir zu helfen; aber nie ist es erlaubt, dies aus Eigensinn zu tun. Man beachte, wie Jesus in seiner äußersten Schwäche Jahwe seine Stärke nennt. Seinem Vorbild folgend dürfen auch wir im Glauben singen: Wenn ich schwach bin, so bin ich stark (2.Kor. 12,10). Charles H.Spurgeon aus Evangeliums.net

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Dienstag 5.2.2019 – Die Chronik: HesekielDer Fokus: Psalm 122Psalm 122,1Charles H.SpurgeonDer sonntägliche Gottesdienst

Gemeinsam im Gottesdienst die Gegenwart und Ehre Gottes suchen und erleben, alle anderen Motive dahinter zurückstellen

Die Faszination:

Psalm 122,1 Ein Wallfahrtslied. Von David. Ich freue mich an denen, die zu mir sagen: Lasset uns zum Hause des HERRN gehen!

Nichts Besseres kann Menschen und ihren Freunden geschehen, als wenn sie den Ort lieben, an dem Gottes Ehre wohnt. Wenn wir uns freuen, von anderen zum Haus unseres Vaters gerufen zu werden, wie viel froher sind wir dann, selbst dorthin gehen zu dürfen. Wir lieben unseren Herrn, und darum lieben wir Sein Haus, und uns plagt ein heißes Verlangen, bald in den ewigen Wohnungen Seiner Herrlichkeit zu sein. Wenn wir uns an dem Gedanken allein freuen, im Haus des Herrn zu sein, sagt das etwas über unser Wesen aus und ist das eine Weissagung in Bezug auf das Glück, das wir eines Tages im Haus des Vaters im Himmel erfahren werden. Was für ein schöner Sabbatpsalm ist das! Bei dem Gedanken an den Tag des Herrn und all dem Heiligen, das damit verbunden ist, jubelt unsere Seele. Wie gut lässt sich das also auch auf die Gemeinde anwenden! Wir sind glücklich, wenn wir so viele Seelen sehen, die bereit sind, sich mit dem Volk Gottes zu vereinen. Charles H. Spurgeon aus Evangeliums.net

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Donnerstag 24.1.2019 – Die Chronik: HesekielFokus: Hesekiel 32+33 - Hesekiel 33,22 - Charles H.Spurgeon - Gottes allmächtiges Wirken zulassen

Mit der Hand Gottes rechnen, die sich immer wieder auf uns legen kann und uns tröster oder befähigt angemessen zu reagieren oder zu agieren.

Die Ermutigung:

Hes 33,22 Aber des HERRN Hand war auf mich gekommen am Abend, ehe der Flüchtling zu mir kam, und hatte mir den Mund geöffnet, als jener am Morgen zu mir kam; und der Mund ward mir aufgetan, dass ich nicht mehr stumm war.

Gottes Hand mag die Hitze meiner brennenden Stirn kühlen und die Aufregung meines pochenden Herzens stillen zu können. Seine herrliche Hand, die das Wort geschaffen hat, kann auch meinen Geist erneuern; die unermüdliche Hand, welche die mächtigen Pfeiler der Erde trägt, ist stark genug, auch meinen Geist zu tragen; die liebende Hand, die alle Heiligen umfasst, liebkost auch mich; und die gewaltige Hand, die den Feind zerschmettert, kann auch meine Sünden überwinden. Warum sollte ich nicht heute diese Hand auch fühlen können? Komm, liebe Seele, flehe zu deinem Gott mit der mächtigen Bitte, dass die Hände Jesu die um deiner Versöhnung willen durchgraben worden sind, so wirst du gewiss dieselbe Hand auch fühlen, die den Daniel anrührte und ihn aufrichtete, damit er die Prophetien Gottes ertragen konnte. Charles H.Spurgeon aus Evangeliums.net

Heute Morgen Vater und allezeit möchte ich auf Deine Hand warten, dass sie sich auf mich legt und mich befähigt aus dir heraus zu sprechen und zu handeln. Wenn sie nicht auf uns kommt, dann haben wir zu warten, ja sie zu erwarten. Können wir uns so abhängig machen von Gott, dass er durch uns handeln kann, wann und wie er es will. Können wir es aushalten untätig und abhängig von seiner Hand zu sein? Ja es ist möglich, wenn wir zutiefst wissen, was es für eine Ehre ist und was wir an Wirkung erleben können, wenn seine Hand auf uns wirkt.

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Montag 21.1.2019 – Die Chronik Hesekiel – Fokus: Psalm 93+94Psalm 93,1Charles H.SpurgeonDie Herrschaft GottesDie aktuelle Chronik: Europa: Theresa May: „Sie müssen jetzt entscheiden, was sie wollen.“

Über den Wolken den Herrscher der Welt wahrnehmen, der die Geschichte geprägt hat und die Zukunft Tag für Tag überraschend gestaltet

Die Faszination:

Ps 93,1 Der HERR ist König, mit Majestät bekleidet; der HERR ist angetan, ist umgürtet mit Macht; auch der Weltkreis steht fest und wird nicht wanken. - Einerlei, welcher Widerstand erwachsen mag, der Thron des HERRN bleibt unbewegt. Er hat regiert, Er regiert jetzt, und Er wird in alle Ewigkeit regieren. Was sich auch unter den Wolken an Unruhe und Rebellion vollziehen mag, der ewige König sitzt droben in erhabener Gelassenheit, und überall ist in Wirklichkeit Er der Herr, mögen Seine Feinde toben, wie sie wollen. Alles ist nach Seinen ewigen Vorsätzen geordnet, und Sein Wille geschieht. Er sieht nicht nur wie ein Herrscher aus, sondern Er ist die Souveränität in Person. In allem, in der Natur, in der Vorsehung und in der Errettung, ist der HERR von unendlicher Majestät. Glücklich das Volk, dem der Herr in der ganzen Herrlichkeit Seiner Gnade erscheint, durch die Er alle Seine Feinde überwindet und sich alle Dinge unterwirft. Dann wird es gewiss gesehen werden, mit welcher Majestät Er bekleidet ist. Der HERR ist ewig. Die Gläubigen können sich freuen, dass sie unter einer Regierung stehen, die einen unsterblichen Herrscher an ihrer Spitze hat, der von Ewigkeit her besteht und auch dann noch auf der Höhe Seiner Macht sein wird, wenn alles Erschaffene längst für immer vergangen ist. Die Rebellionen der Sterblichen sind umsonst; das Reich Gottes wird dadurch nicht erschüttert. Charles H.Spurgeon aus Evangeliums.net

Foto Holgus vom Himmel über dem Hochgrad im Allgäu

Freitag 28.12.2018 – Fokus: Psalm 99Psalm 99,1+2Charles H.Spurgeon - Die Herrschaft Gottes

Die einzigartige und vollkommene Herrschaft Gottes über die Völker und die Zeit zunehmend mehr wahrnehmen.

Die Faszination:

Psalm 99,1+2 Der HERR ist König, darum zittern die Völker; er sitzt auf den Cherubim, darum bebt die Welt. Der HERR ist groß zu Zion und hoch über alle Völker.

Heilige beben vor liebender Ergriffenheit, und Sünder beben vor Schrecken, wenn die Herrschaft des HERRN richtig wahrgenommen und empfunden wird. Das ist keine unbedeutende Nebensächlichkeit, sondern eine Wahrheit, die mehr als alles andere die Tiefen unseres Seins aufrühren sollte. In der Großartigkeit erhabener Herrlichkeit und doch in der Erniedrigung eines Mittlers offenbart sich der HERR über dem Gnadenthron, auf dem jene Engel stehen, die auf Seine Herrlichkeit starren und ohne Unterlass rufen: »Heilig, heilig, heilig ist der HERR der Heerscharen.« Der HERR, der auf jenem Gnadenthron regiert, welcher mit Blut besprengt und von den überschattenden Flügeln vermittelnder Liebe bedeckt ist, übertrifft alle anderen Offenbarungen und ist wohlgeeignet, die ganze Menschheit in tiefste Bewegung zu versetzen. Nicht nur das Volk Israel, sondern alle Völker sollten zu anbetender Ehrfurcht bewegt werden, wenn bekannt wird, dass Gott als universaler Herrscher auf dem Gnadenthron sitzt. Die Pracht des Himmels umgibt Ihn und wird durch die ausgestreckten Flügel der wachsamen Cherubim dargestellt. Möge die Erde nicht weniger zu Anbetung bewegt werden, vielmehr sollen sich alle Völker vor Seiner unendlichen Majestät niederbeugen, ja, die ganze Erdkugel gerate ins Zittern, wenn sie begreift, dass Er da ist. Charles H.Spurgeon aus Evangeliums.net

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Freitag 21.12.2018 – Fokus: Psalm 150Psalm 150,3Charles H.SpurgeonGott anbeten

Gott zunehmend - auch öffentlich - anbeten, um ihm die Würde zukommen zu lassen, die ihm gebührt.

Die Ermutigung:

Psalm 150,3 Lobet ihn mit Posaunenhall (Luther 1524), eigentlich: mit Hörnerschall. 

Mit lautem, hellem Tone ruft das Volk zusammen. Lasst es alle Menschen wissen, dass wir uns nicht schämen, den HERRN öffentlich anzubeten. Ruft sie mit unmissverständlichem Rufe auf, sich vor ihrem Gott anbetend zu neigen. Das Blasen der Posaunen war mit den erhabensten und denkwürdigsten Ereignissen der israelitischen Geschichte verknüpft, wie mit der Gesetzgebung auf dem Berge Sinai, der Ausrufung des Halljahres, der Krönung israelitischer Könige, den Kriegen usw. Wir denken an das Posaunenblasen auch in Verbindung mit dem zweiten Kommen unseres Herrn Jesus und der Auferstehung der Toten. Verzichten wir auch darauf, dies Instrument in unsern Gottesdiensten zu verwenden, so möge doch unser Lob des HERRN so deutlich und so herzhaft sein, wie wenn wir dazu ins Horn stoßen würden. Lasst uns ferner nie vor uns her posaunen lassen zu unserer Ehre, sondern alles Posaunen und Trompeten einzig für Gottes Ehre aufsparen. Sind die Leute dann durch den Hall der Posaune zusammengerufen, dann lobet ihn mit Psalter und Harfe. . Charles H.Spurgeon aus Evangeliums.net 

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Donnerstag 22.11.2018 – Fokus: 2.Chronik 29-312.Chronik 31,20-21C.H.Spurgeon - Die geistliche Arbeit

Mit gut vorbereitetem Herzen arbeiten, allein und in Teams im Aufblick, auf den der Gelingen schenkt.

Der Königsweg: 2.Chronik 31,20-21 So handelte Hiskia in ganz Juda und tat, was gut, recht und getreu war vor dem HERRN, seinem Gott. Und in all seinem Werk, das er im Dienste des Hauses Gottes und nach dem Gesetze und Gebot unternahm, um seinen Gott zu suchen, handelte er von ganzem Herzen, und so gelang es ihm auch.

Das ist nichts Außergewöhnliches; es ist das allgemeine Gesetz der sittlichen Weltordnung, dass es denen wohl gelingt, die ihre Arbeit von ganzem Herzen tun, während kein Gedeihen ist bei denen, die ihrem Beruf nur mit einem geteilten Herzen obliegen. Gott schenkt müßigen Menschen keine fruchtbare Ernte, wohl aber eine Ernte von Dornen und Disteln; und denen, die im Acker nicht graben mögen, um die verborgenen Schätze zu heben, gönnt Er keinen Reichtum. Willst du in deiner Arbeit für Jesus Segen erfahren, so muss es ernste Herzensarbeit sein und muss von ganzem Herzen getan werden. Wende so viel Kraft, Eifer, Einsicht und Anstrengung auf die Angelegenheiten des ewigen Lebens, als auf irgendeine Berufsart, denn sie verdienen es weit mehr. Der Heilige Geist steht dir in deiner Armut und Schwachheit bei, aber Er bestärkt dich nicht in deiner Trägheit; Er liebt tatkräftige Gläubige. Wer sind die nützlichsten Menschen unter den Christen? Das sind die Menschen, die das, was sie für Gott tun, von ganzem Herzen tun. C.H.Spurgeon aus Evangeliums.net

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Samstag 28.7.2018 – Lesung 2.Samuel 92.Samuel 9,6-8SPUEVNDie Heiligkeit

Uns unserer Unwürdigkeit durch die Heiligkeit Gottes zunehmend bewusst werden und sich von Jesus immer wieder würdigen lassen, wie Mephiboset als Hund durch David und erleben wie eine faszinierende Selbstwürde entsteht.

Die Ermutigung: 2.Sam 9,6-8 Als nun Mephiboset, der Sohn Jonatans, des Sohnes Sauls, zu David kam, fiel er auf sein Angesicht und verneigte sich. David aber sprach: Mephiboset! Er sprach: Siehe, hier bin ich, dein Knecht! David sprach zu ihm: Fürchte dich nicht; denn ich will gewiß Barmherzigkeit an dir erzeigen um Jonatans, deines Vaters willen und will dir alle Äcker deines Vaters Saul wiedergeben; du aber sollst täglich an meinem Tisch das Brot essen! Da verneigte er sich und sprach: Wer bin ich, dein Knecht, dass du dich wendest zu einem toten Hunde, wie ich einer bin?

Wenn Mephi-Boseth durch Davids Güte sich so tief demütigen ließ, was sollen wir tun in der Gegenwart unsers gnädigen Herrn? Je mehr Gnade uns widerfährt, umso weniger sollten wir von uns selber denken; denn die Gnade enthüllt, wie das Licht, unsre Unreinigkeit.  - Ein Hund kann gefräßig, grimmig oder unflätig sein, aber er hat kein Bewusstsein seiner Untugenden, er hat keinem Gewissen zu widerstreben. Ein Hund kann ein unnützes Tier sein, und doch wird er durch Güte bald gewonnen, dass er seinen Herrn liebt, und ihm treu bleibt bis zum Tode; wir aber vergessen der Güte des Herrn und folgen seinem Rufe nicht. Der Name "toter Hund" ist ein sehr bezeichnendes, aber nicht zu starkes Wort, um den Abscheu auszudrücken, den erweckte Seelen über sich selbst empfinden. Sie heucheln keine falsche Bescheidenheit, sie meinen es, wie sie es sagen, sie haben sich auf der Waage des Heiligtums gewogen und zu leicht erfunden. Im besten Fall sind wir Erde, belebter Staub, wandelnde Schollen; aber als Sünder kommen wir uns vor wie wahre Ungeheuer. Es soll im Himmel als ein Wunder verkündet werden, dass der Herr Jesus seine herzliche Liebe unsereinem zugewendet hat! Wir sind nichts als Staub und Asche, darum wollen und müssen wir die überschwengliche Größe seiner Gnade rühmen. Hätte sein Herz keine Befriedigung finden können im Himmel? Musste Er herabkommen zu den schwarzen Hütten Kedars, um eine Braut zu suchen, und eine Freundin zu erwählen, welche die Sonne verbrannt hat? O Erde und alle Himmel! singt laut und jauchzet, und bringt Ehre und Preis unserm teuren Herrn Jesu. Charles H. Spurgeon aus Evangeliums.net

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Donnerstag 17.3.2016 – Die Chronik: Hesekiel - Der Fokus: Hesekiel 47+48 - Hesekiel 47,9 - Charles H. Spurgeon - Der Heilige Geist als Strom lebendigen Wassers

Vom Leben spendenden Wasser nicht nur trinken, sondern noch erleben, dass es so ausgegossen wird, dass wir wie mit einer Flut mitgeschwemmt werden und dass es unsere Familien, Nachbarschaften und Städte erreicht.

Die Sehnsucht: Hes.47,9 Und alle lebendigen Wesen, alles, was sich da tummelt, wohin diese fließenden Wasser kommen, das wird leben. Es werden auch sehr viele Fische sein, weil dieses Wasser dorthin kommt, und es wird alles gesund werden und leben, wohin dieser Strom kommt.

Die Gnade Gottes strömt ungehindert nach Gottes Willen, wie ein Fluß in allen seinen Windungen der seinem eigenen Willen folgt; und wo sie hinkommt da wartet sie nicht darauf, dass das Leben zu ihr kommt, sondern sie schafft Leben durch ihren eigenen belebenden Strom. Wenn sie doch durch unsere Straßen fließen  und die kleinsten Gassen überfluten wollte! Wenn sie doch jetzt in mein Haus käme und stiege, bis sie jede Kammer überschwemmt! Herr lass das lebendige Wasser zu meiner Familie und zu meinen Freunden fließen, und lass es nicht an mir vorübergehen! Ich glaube ja, dass ich schon davon getrunken habe; aber ich wünsche mir, darin zu baden, ja darin zu schwimmen. C.H.Spurgeon - Kleinode göttlicher Verheißungen Seite 272

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Samstag 10.5.2014 - Die Chronik: Hesekiel - Der Fokus: Psalm 107+108 - Psalm 108,4-7 - Charles H.Spurgeon -  Das Gebet als Lobpreis

Wenn wir uns als Geliebte Gottes wahrnehmen, unsere Herzen durch seine Liebe erwärmt und unsere  Seele durch seinen Geist aufgeweckt sind, dann nimmt zunehmend unser Lobgesang zu

Die Faszination:

Ps 108,4-7 HERR, ich will dir danken unter den Völkern und dir singen unter den Nationen; denn groß bis über den Himmel ist deine Gnade, und bis an die Wolken reicht deine Treue. Erhebe dich über die Himmel, o Gott, und über die ganze Erde deine Herrlichkeit! Auf dass deine Geliebten errettet werden, lass siegen deine Rechte und erhöre uns! -

David scheint  vorauszusehen, dass seine Psalmen in jedem Land gesungen werden, von Grönlands Eisbergen bis hin zu Indiens Korallenstränden. Sein Herz war weit, gern hätte er es gehabt, wenn alle Menschen seiner Freude an Gott zugehört hätten. Und siehe da! Sein Wunsch wurde erfüllt; denn seine Psalmen wurden über die ganze Erde bekannt. Kein Dichter ist so bekannt wie er. Er kannte nur ein Thema; er besang GOTT den HERRN und niemanden sonst, und sein Werk, eines also aus Gold, Silber und edlen Steinen, das den glühenden Ofen der Zeit überdauert hat und nie so wertgeschätzt wird als heute. Charles H.Spurgeon aus Evangeliums.net

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Samstag 12.5.2012 – Fokus: Psalm 112Psalm 112,1-4Charles H.Spurgeon - Die Qualität ehrlich und aufrichtig zu sein

Von der Zuverlässigkeit Gottes leben und sie an unsere Umfelder weitergeben, die Fülle an Segen wird dann - besonders durch unsere Nachkommen - nicht lange auf sich warten lassen.

Die Faszination:

Ps 112,1-4 Halleluja! Wohl dem Mann, der den Herrn fürchtet und ehrt  und sich herzlich freut an seinen Geboten. Seine Nachkommen werden mächtig im Land,  das Geschlecht der Redlichen wird gesegnet. Wohlstand und Reichtum füllen sein Haus, sein Heil hat Bestand für immer. Den Redlichen erstrahlt im Finstern ein Licht: der Gnädige, Barmherzige und Gerechte.

Der Aufrichtige ergibt sich nicht der Ungerechtigkeit, um sich ein bequemes Leben zu verschaffen, sondern steht aufrecht wie eine Säule, und er wird stehend wahrgenommen, wenn die Gottlosen, die wie eine schräge Wand und eine zerrissene Mauer, irgendwann in Trümmern und im Staub liegen werden. Auch der Aufrichtige wird seine dunklen Tage haben; Krankheit und Kummer, Elend und Leid aller Art können über ihn kommen wie über andere Leute, seine Reichtümer mögen verloren gehen und in alle Winde zerstreuen, während selbst seine Rechtschaffenheit vielleicht unbarmherzig verdächtigt wird. So mögen die Wolken sich immer dichter und dunkler sich über ihm zusammenbrauen; aber die Dunkelheit wird nicht immer dauern. Der HERR wird es ihm zur rechten Zeit wieder Licht werden lassen; denn es ist unumstößlich gewiss, dass die Sonne dem Aufrichtigen wieder aufgehen muss. Ist seine Dunkelheit durch Niedergeschlagenheit seines Gemütes veranlasst, so wird der Heilige Geist sich als sein Tröster erweisen; sind Einbuße an irdischem Gut oder Verluste der Nächsten die Ursache, so wird die Nähe seines Gottes ihn erquicken; ist es die Finsternis der gottfeindlichen Welt, die sich in Verfolgung oder Verleumdung über ihn breitet, so wird das innige Mitleiden des Vaters der Barmherzigkeit seine Stärke und Stütze sein. Es ist für den Gerechten so natur- und ordnungsgemäß, dass ihm Trost aufgeht, wie es dem Tag natürlich ist, dass ihm die Morgendämmerung anbricht. Harre des Lichts, es wird gewisslich kommen; denn selbst wenn unser himmlischer Vater uns in unserem letzten Stündlein im Dunkeln zu Bett bringen sollte, werden wir doch einen hellen Morgen haben, wenn wir erwachen. Charles H.Spurgeon aus Evangeliums.net

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Donnerstag 11.3.2010 - Die Chronik: Hesekiel - Fokus: Hesekiel 36+37 - Hesekiel 37,13 - Charles H.Spurgeon - Die Auferweckungskraft Gottes - Die Bestimmung Israels

Besser wahrnehmen, dass viele Menschen vor Gott tot sind, aber dass er sie wie Israel aus den Gräbern holen und mit Christus lebendig machen kann.

Die Aussicht:

Hes 37,13 Ihr sollt erfahren, dass ich der HERR bin, wenn ich eure Gräber auftue und euch, mein Volk, aus euren Gräbern führen werde.

Wie gut erinnere ich mich der Zeit, als ich im Tal der Totengebeine lag, verdorrt wie alle anderen! Gesegnet  sei der Tag, an dem die freie und unumschränkte Gnade den Mann Gottes schickte, der mich zum Leben rief! Ehre sei Gott für das Rauschen, das jenes Glaubenswort  unter den dürren Gebeinen hervorbrachte! Noch gesegneter war der himmlische Atem der vier Winde, der mich lebendig machte. Mein neues Leben ist selbst unter Kummer und Schmerzen ein klarer Beweis für mich dass der Herr töten und lebendig machen kann. C.H.Spurgeon

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Mittwoch 10.3.2010 - Die Chronik: Hesekiel - Der Fokus: Hesekiel 34+35 - Hesekiel 34,15+16 - Charles H.Spurgeon - Gott der gute Hirte

In großer Gelassenheit und Zuversicht, den guten Hirten seine Arbeit tun lassen und Jesus dabei zu unterstützen, Menschen zu suchen und finden, zu begleiten und zunehmend Gemeinschaft in seiner Herde genießen zu lassen.

Die Aussicht:

Hesekiel 34,15+16 Ich will selbst meine Schafe weiden und sie lagern, spricht Gott, der HERR.

Unter der Fürsorge des göttlichen Hirten empfangen die Heiligen alles, was sie brauchen. Es wird ihnen kein aufgeblasenes mageres Gericht menschlicher Gedanken vorgesetzt, sondern der Herr nährt sie mit der festen, nahrhaften Wahrheit göttlicher Offenbarung. Wenn der heilige Geist dem Herzen die Schrift nahe bringt, bekommt die Seele wirklich Nahrung. Jesus selber ist das wahre Brot für die Gläubigen. Hier verheißt unser großer Hirte, dass er selbst uns die rechte Seelenspeise geben will. Wenn der Geist mit heiliger Wahrheit gefüllt ist, ruht er aus. Die der Herr leitet haben tiefen Frieden. C.H.Spurgeon - Kleinode göttlicher Verheißungen Seite 242