Philipper 2,12+13

Montag 2.11.2016 – Der Fokus: Philipper 2,1-8 Ermutigung zu Sanftmut und Einigkeit -  Philipper 2,2 / Philipper 2,12-13Liebe leben / Die Gefühle leben - ROHDLL 26

Die Liebe Gottes sich in unseren Gefühlen ausbreiten lassen, um sie dann unter unseren teilweise abweisenden Nächsten authentisch und gefühlvoll verbreiten zu können

Die Orientierung:

Philipper 2,2 Dann macht doch meine Freude vollkommen, indem ihr in derselben Einstellung und Liebe von ganzem Herzen zusammensteht. - Ein Herz das durch die Erkenntnis der Einheit  verwandelt ist, weiß, dass nur die Liebe „hier drinnen“ auch die Liebe „da draußen“ entdecken und genießen kann. Angst, Enge und Verbitterung werden von geistlichen Lehrern als die Formen innerer Blindheit gesehen, die überwunden werden müssen. Diese Gefühle bringen uns nicht weiter, und sie bringen uns schon gar nicht an einen guten Ort. Deshalb sind alle Mystiker positiv gestimmte Menschen – sonst sind sie keine Mystiker. Ihr geistlicher Kampf besteht genau darin, all ihre negativen Gefühle und Ängste zu erkennen und Gott zu übergeben. Das große Paradox besteht darin, dass ein solcher Sieg ganz und gar Gottes Geschenk ist und dass man ihn trotzdem wollen muss. Phil 2,12+13 Darum, meine Geliebten, wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch vielmehr in meiner Abwesenheit, vollendet eure Rettung mit Furcht und Zittern; denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt, nach Seinem Wohlgefallen. Richard Rohr aus „ Die Liebe leben“ Seite 26