Am Weinstock Christus und vom Weingärtner Gott gepflegt abhängen und ganz selbstverständlich Frucht bringen - Joh.15,1-16,4 - Apr.30 nach Christus

Johannes 15,1-8 Jesus ist der wahre Weinstock

Markus 2,3+4 / Johannes 15,5 Das Gebet als SchwachheitHALBET 17f – Der Meilenstein: Aus der Schwäche zur Stärke

Markus 3,13-15 / Johannes 15,5Als Jünger ausgewählt / Der Auftrag Dienst an der Welt - SCHEVA 243/244

Johannes 15,5 - HALBET 17+18 - Abhängig von Gott leben

Johannes 15,8Gott als Landwirt und GärtnerHOLGUS

Joh.15,9-17 Bleiben in der Liebe von Jesus

Johannes 15,9-14 – Jesus der Freund / Das Abendmahl – DEIAGD 52 / Holgus

Johannes 15,11-14 / 1.Johannes 1,3+4BARWNT 80 – Die Gemeinschaft unter Christen / koinonia

Joh.15,18-16,4 Trost erleben unter dem Hass der Welt

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Freitag 22.5.2020 – Der Fokus: Markus .2,1-12 Die Heilung des Gelähmten - Markus 2,3+4 / Johannes 15,5Das Gebet als SchwachheitHALBET 17f – Der Meilenstein: Aus der Schwäche zur Stärke

Schwach vor Gott werden können, der dies als Einladung annimmt auf sie einzugehen und daraus Stärke zu generieren

Der Lebensstil:

Markus 2,3+4 Und man brachte einen Gelähmten zu ihm, der von Vieren getragen wurde. Und da sie wegen der Menge nicht zu ihm herankommen konnten, deckten sie dort, wo er war, das Dach ab, und nachdem sie durchgebrochen, ließen sie das Bett, darauf der Gelähmte lag, herab.

Die Hilflosigkeit beim Beten ähnelt sehr dem Zustand, indem sich der Lahme und Gichtbrüchige befand. – Zu allem braucht er Hilfe. Das ist demütigend. Aber beachte auch, wie die Demütigung ihn gewandelt hat. Sein Bitten um Hilfe – still und anspruchslos – ist beinahe ein Bitten um Verzeihung dafür, dass er Hilfe in Anspruch nehmen muss. Wie dankbar ist er für die geringste Hilfe! Alle seine Gedanken und Pläne sind von der Hilflosigkeit her bestimmt. – Genauso soll uns unsere Hilflosigkeit an Gott knüpfen, wobei unsere Abhängigkeit von ihm nicht stark genug betont werden kann. Denke nur an Worte von Jesus wie dieses: „Ohne mich könnt ihr nichts tun“ Johannes 15,5. Hier sagt er in einem Satz, woran wir unser ganzes Leben lernen. Ole Hallesby aus „Vom Beten“ Seite 17f

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Johannes 15,5

Montag 17.2.2020 – Die Chronik: Der provozierende König –  Der Fokus: Markus 3,13-19 Jesus wählt zwölf Jünger  - Markus 3,13-15 / Johannes 15,5Als Jünger ausgewählt / Der Auftrag Dienst an der Welt - SCHEVA 243/244

Als Jünger von Jesus eingestellt wie eine Angestellte, der Welt wie Kunden zu dienen, um sie für ihn zu gewinnen und ihnen Gutes zu tun

Die Orientierung:

Markus 3,13-15 Dann stieg Jesus auf einen Berg und rief die zu sich, die er bei sich haben wollte. Sie traten zu ihm, und er wählte zwölf von ihnen aus, die er ständig um sich haben und später aussenden wollte, damit sie predigten und in seiner Vollmacht Dämonen austrieben. Johannes 15,5 Ich, ich bin der Weinstock; ihr seid die Reben. Wer mit mir verbunden bleibt und ich dann auch mit ihm, der trägt viel Frucht. Denn getrennt von mir könnt ihr nichts ausrichten.

Jesus wählte nicht nach dem, was vor Augen lag. Er wählte die zwölf nicht zu Großen in der Geschichte. Ihre Wahl geschah im geheimnisvollen Erblicken des verborgenen Wesens hinaus in die himmlische Zeit. Er wählte nicht wie wir Menschen auswählen. Denen die sichtbare Leistung das Wichtigste ist. Wählte er doch auch abgründig geheimnisvoll den Jünger, der ihn verriet. Auch der war gewählt. – Er wählte die Zahl zwölf. Er der Stock, und zwölf Reben aus ihm. Das ist das Urbild der Gemeinde, das er hineinsetzt in das wogende Chaos des Volkes. Er setzt es hinein als den Fruchtbaum, den Weinstock, aus dem der Saft des Heils in die Traube perlt. Damit alle genesen und leben, die von ihm nehmen. So ordnet er die Zwölf, dass sie bei ihm sein sollten, nicht für ihn, nicht für sich, sondern für die draußen, für die Welt. Das ist der Anfang seiner Kirche. Hier liegt ihr Grundgesetz. Das Grundgesetz aber ist Dienst an der Welt. Predigen, Heilen, Bannen. Paul Schütz aus „Evangelium“ Seite 244

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Freitag 13.10.2017 – Die Chronik: Die Passion des Königs - Der Fokus. Johannes 15,1-16,4 - Johannes 15,5 - HALBET 17+18 - Abhängig von Gott leben

Abhängen bei Gott wie in einem Hängesessel, um im Glauben an Christus wirksam leben und viel Frucht bringen zu können

Die Orientierung:

Es geschieht oft, dass wir herausgleiten aus der  seligen Stellung der Hilflosigkeit gegenüber Gott. Das alte Selbstvertrauen, die frühere Selbstsicherheit erheben wieder den Kopf. Und die Folge ist, dass wir mit der Hilflosigkeit wieder in Streit kommen. Sie erfüllt uns wieder mit Angst und Verwirrung. Alles wird unklar für uns. – Solange wir unsere Hilflosigkeit kennen, kann uns keine Schwierigkeit überraschen, keine Not verwirren, kein Hindernis erschrecken. Wir erwarten nichts von uns selbst und breiten darum alles Schwierigkeiten und Hindernisse im Gebet vor Gott aus. So öffnen wir Gott die Tür und geben ihm die Möglichkeit, seine wunderbare Kraft an unserer Hilflosigkeit zu offenbaren. So soll uns unsere Hilflosigkeit an Gott knüpfen, wobei unsere Abhängigkeit von ihm nicht stark genug betont werden kann. Denke nur an die Worte von Jesus wie dieses: „Ohne mich könnt ihr nichts tun!“ Johannes 15,5. Hier sagt er in einem Satz, woran wir unser ganzes Leben lernen. Und selbst wenn wir an die Pforte des Todes kommen, haben wir dies noch nicht vollkommen gelernt. Ole Hallesby aus "Vom Beten" Seite 17+18 

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Montag 4.5.2020 – SONNTAG JUBILATE – Der Predigttext: Johannes 15,1-8Johannes 15,8Gott als Landwirt und GärtnerHOLGUS

Von Gott allein abhängen lernen, wie eine Weinrebe am Weinstock, um seinen Geist viel Frucht durch uns wirken lassen zu können

Der Lebensstil:

Johannes 15,8 Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht hervorbringt und meine Jünger werdet.

Unser Vater ist wie ein Weingärtner, der durch seinen Weinstock Jesus und durch jede Rebe so viel Frucht wie möglich hervorbringen will. Auf ihn dürfen wir vertrauen, weil er genial ist, auch als Weingärtner. Genauso genial betreut er jeden von uns als Rebe. Er kennt alle Kniffe. Voraussetzung für sein Handeln ist allerdings, dass wir am Weinstock bleiben. Das ist wie das Hängen einer Rebe, ein abhängen. Sobald wir von ihm abhängen und nicht von anderen Möglichkeiten, strömt wieder der Geist durch uns, der seine Früchte in uns hervorbringt. Das können wir nicht durch den Verstand, sondern nur durch unser Leben, das sich in ihn reinhängt, wie in einen Hängesessel. Das braucht immer wieder Zeit, bis der Geist die Verbindung in uns wieder herstellen kann, weil der Weinstock Christus in uns ist. Auch das lehrt er uns, dass unsere Früchte zunehmen und voll ausreifen können. Holgus 4.5.2020

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Johannes 15,9-14

Freitag 23.4.2021 – Die Hauskreisstudie  – Johannes 15,9-14Jesus der Freund / Das AbendmahlDEIAGD 52 / Holgus

Die Freundschaft von Jesus – besonders durch das Abendmahl - zunehmend schätzen lernen, um durch die Erwiderung seiner Liebe ihn durch unser Leben zu lieben

Die Faszination: 

Johannes 15,9-14 Ich habe euch genauso geliebt, wie der Vater mich geliebt hat. Bleibt in meiner Liebe. Wenn ihr auf mich hört, bleibt ihr in meiner Liebe, genauso wie ich auf meinen Vater höre und in seiner Liebe bleibe. Ich sage euch das, damit meine Freude euch erfüllt. Ja, eure Freude soll vollkommen sein! Ich gebiete euch, einander genauso zu lieben, wie ich euch liebe. Die größte Liebe beweist der, der sein Leben für die Freunde hingibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. 

Um zu Gott zu kommen, braucht man weder Klugheit noch Wissenschaft, sondern nur ein Herz, das entschlossen ist, sich um nichts zu kümmern als um ihn und nichts zu lieben außer ihm Bruder Lorenz zitiert von Reinhard Deichgräber aus „Alle meine Gedanken sind bei Dir“ Seite 52

Realistisch wahrgenommen begegnen wir uns Christen im Hauskreis oder in der Gemeinde im großen Ganzen nicht als Freunde, bestenfalls als gute Bekannte. Schön ist es, wenn wir unter ihnen geistliche Freundschaften hatten oder haben, in denen gegenseitige Inspiration wie von selbst entstanden. Die Suche nach solchen Freundschaften ist sinnlos, sie werden einem wohl nur geschenkt. Die große Wahrheit sollte uns dagegen aufwecken, dass Jesus Christus uns Christen zu seinen Freunden gemacht hat.  Er hat uns auf irgendeine einzigartige Weise - wie seine Jünger - zu seinen Freunden erwählt. Zu mir ist er nach meiner Lebensübergabe während der der Rückfahrt ins Auto eingestiegen und ist so mein Beifahrer im Leben geworden. Die Wahrnehmung dieser Freundschaft und deren Erneuerung ist existentiell für uns. Er ist immer bei uns und verlässt uns nicht. Er möchte auch mit uns vereinigt sein, aber wir erwidern seine Liebe zu wenig. Wir nehmen seinen Tod für uns ungenügend wahr, weil wir glauben, dass wir schon irgendwie vor Gott gerecht sind. Wir waren und wir bleiben als Christen weiterhin auf seinen Tod und auf diese Rechtfertigung vor Gott angewiesen. Wenn wir das nicht mehr zutiefst wahrnehmen, erfahren wir seine Liebe nicht so, wie wir es könnten. Aber gerade in dieser Liebe sollen wir bleiben. Sie verwandelt uns, dass wir auch fähig sind, seine Aufträge durch unser Leben umzusetzen. So wird die Freundschaft mit ihm und untereinander zunehmen. Das Abendmahl ist und bleibt die Zeremonie, die die Freundschaft mit ihm und untereinander erneuern will. Bisher habe ich solche Abendmahlsfeier aber noch nicht erlebt. Um das zu erleben lohnt es sich wie Bruder Lorenz, diese Liebe wahrzunehmen und in allem was ich denke und tue Gott zu lieben. Wenn unsere Freude an dieser Freundschaft zunimmt und dabei ist vollkommen zu werden, dann sind wir als Gemeinde auf dem richtigen Weg. Holgus 23.4.2021

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Donnerstag 29.8.2019 – Aktuelle StudieDer Fokus: Joh.15,9-17 Bleiben in der Liebe von JesusJohannes 15,11-14 / 1.Johannes 1,3+4BARWNT 80 – Die Gemeinschaft unter Christen / koinonia

Zunehmend intimere Freundschaft mit Jesus leben, indem wir auf seine Anliegen eingehen, dann entsteht christliche Gemeinschaft mit voller Freude automatisch

Die Faszination:

Johannes 15,11-14 Ich sage euch das, damit meine Freude euch erfüllt. Ja, eure Freude soll vollkommen sein! Ich gebiete euch, einander genauso zu lieben, wie ich euch liebe. Die größte Liebe beweist der, der sein Leben für die Freunde hingibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. – 1.Johannes 1,3+4 Was wir gesehen und gehört haben, das verkünden wir auch euch, damit auch ihr Gemeinschaft (Koinonia) mit uns habt. Wir aber haben Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus. Wir schreiben dies, damit unsere Freude vollkommen ist.

Es gibt im christlichen Leben eine koinonia, die Freundschaft bedeutet und ein Verbleiben in der Gesellschaft anderer (Apg.2,42 / 2.Kor. 6,4). Es ist sehr interessant zu erfahren, dass diese Freundschaft auf gemeinsame Erkenntnisse der Christen gegründet ist (1.Joh.1,3). Nur diejenigen, die Freunde Christi sind, können in Wirklichkeit auch Freunde untereinander sein. William Barclac aus „Aus dem Wortschatz des neuen Testaments“ Seite 80