Die Bestimmung von Jesus wie er erkennen und das tun, was ihm gut tut und ihn verherrlicht - Mat.26,1-13 - Mar.14,1-9 - Luk.22,1+2 - Joh.12,2-8 - Apr.30 nach Christus

Mittwoch 12.4.2017 – Die Chronik: Die Passion des Königs - Der Fokus: Matthäus 26,1-13 - Matthäus 26,1+2 - Holgus - Als Gesandter Gottes leben

Wie Christus - wie in einem Zug - in der Bestimmung Gottes uns bleiben, um dann den Willen Gottes vorauszuahnen, zu verwirklichen und ihn zu verherrlichen

Die Faszination:

Matthäus 26,1+2 Und es begab sich, als Jesus alle diese Reden beendet hatte, sprach er zu seinen Jüngern: Ihr wißt, daß in zwei Tagen das Passah ist; dann wird des Menschen Sohn überantwortet, damit er gekreuzigt werde.

Tag für Tag spielt sich Menschheitsgeschichte Gottes ab, die Jesus damals vorausahnen konnte. Er war innerlich darauf vorbereitet, was in einem oder in zwei Tagen geschehen soll. Alle Reden vor der Öffentlichkeit hat er abgeschlossen, nun soll er durch seine Kreuzigung auf einzigartige Weise Gott Liebe verkörpern. Er kannte das Drehbuch der nächsten Tage, ohne genau zu wissen, was er tun oder reden sollte. - Die Aufführungen Gottes sind einzigartig und ausgesprochen kreativ. Können wir zwei Tage voraus ahnen und uns auf Gottes Willen einlassen? Sind wir in der Lage sein Drehbuch zu studieren und gut vorbereitet unseren Einsatz zu kennen. Es steht viel auf dem Spiel, werden wir Kinder Gottes, sein Spiel aktiv in Übereinstimmung mit ihm mit gestalten können oder sehen wir bloß als ahnungslose Zuschauer zu! Werden wir also vom Zuschauer zu seinem Darsteller wie Jesus selbst! Holgus 12.4.2017 

Ja abba Vater, ich setze mich in den Zug Deines Willens und möchte erahnen, was Du durch mich tun willst oder kannst. Offenbare Du Dein Drehbuch für mich, während ich mich Dir ganz überlasse. Lehre mich, nicht mehr auszusteigen, sondern im Bewusstsein Deines Wirkens unablässig zu bleiben. Für eine bestimmte Situation weiß ich wirklich nicht was ich tun soll, ich bin darauf angewiesen auf Deine Gnade zu vertrauen. Danke mein lieber Rabbi, dass Du die Rollenvorgaben Deines Vaters überzeugend eingehalten und seinen Willen an Dir – allein für uns - zugelassen hast.  

Montag 6.4.2020 – PALMSONNTAGDer Predigttext: Markus 14,1-9Markus 14,6-8Jesus lieben - SCHEVA 451-453

Von Jesus mit seinem Geist gesalbt sein, dass wir ihm unser Leben widmen können, ohne Maß, aus der Fülle schöpfen und austeilen können

Die Faszination:

Jesus aber sprach: Lasst sie! Was bekümmert ihr sie? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. Denn ihr habt allezeit Arme bei euch, und wenn ihr wollt, könnt ihr ihnen Gutes tun; mich aber habt ihr nicht allezeit. Sie hat getan, was sie konnte; sie hat meinen Leib im Voraus gesalbt zu meinem Begräbnis.

Da kommt eine Frau herein, als er am Tisch sitzt, und salbt seinen Leib. Salbt ihn zu seinem Tod. Die ahnende Seele einer Frau hat es gewusst. Der Männer Sinn ist von den Ereignissen verwirrt, von den eigenen Befürchtungen und Hoffnungen durchkreuzt, ganz im Vordergrund der Dinge gefangen.– Sie steht schon auf der anderen Seite. Sie steht schon im Licht des Auferstandenen. Mitstreiterin wider den Tod. Nur den Leib erreicht die Hand. – Christus stellt sich nicht zu den Jüngern, den Ethikern, den Sozialen, den Humanitären, den Philantropen, den Altruisten. Christus steht bei der Frau, das den Balsam vergeudet über seinem Haupt, in einem kurzen Augenblick. Das ist das Charisma und im Charisma der Geist, der nicht nach dem Maß gegeben wird. Diese Fülle, dieses Überschwengliche, dieses Vergeuden, dieses ganz-bei-der-Sache-Sein, und dieses sich ganz verströmen in die Stunde. – Eins ist not: Ihn lieben, Ihn lieben ohne Maß. Darin ist alle Tat getan. Das ist der Taten Saat. Paul Schütz aus „Evangelium“ Seite 451-453

Ja ich möchte schon auf der anderen Seite stehen, mein lieber Rabbi. Bei Dir König aller Könige, Herr aller Herren. In Deiner Nähe möchte ich sein und in der Intimität, in der Beziehung zu Dir stehen, organisiert von Dir mit anderen Menschen leben und arbeiten. Von Dir möchte ich inspiriert werden, die fruchtbaren Werke tun, die Du vorbereitet hast.