Auf Gottes Schwäche für Berharrlichkeit und Demut eingehen - Lukas 18,1-14 - Mär-30 nach Christus

Luk.18,1-8 Der Richter und die Witwe

Lukas 18,1COWAQD 236 – Das Gebet als Bitten

Luk.18,9-14 Die Pharisäer und die Zolleinnehmer

Lukas 18,14Vom Hochmut zur DemutCarl Eichhorn

Lukas 18,1

Mittwoch 6.3.2019 – Die Chronik: Die Passion des Königs - Der Fokus: Lukas 18,1-14Lukas 18,1COWAQD 236 – Das Gebet als Bitten

Unterstützt von Gottes Geist, beharrlich um die Anliegen unseres Lebens mit Gott bitten, um bis zur Erhörung zu reifen oder in froher Erwartung zu sein.

Der Lebensstil:

Lk 18,1 Er sagte ihnen aber auch ein Gleichnis dafür, dass sie allezeit beten und nicht nachlässig werden sollten, …

Es ist auf allen Gebieten des Lebens verhängnisvoll, wenn Unternehmungen ins Leben gerufen werden, aber nicht vollendet werden. Menschen, die sich daran gewöhnt haben, etwas anzufangen, ohne es zu vollenden, haben sich an ihr Versagen gewöhnt. Genauso geht es dem, der anfängt, für etwas zu beten und nicht bis zur Erhörung durchbetet. Er hat sich in seinem Gebetsleben an Niederlagen gewöhnt. – Bete also bis Gott dir gegeben hat, worum du gebeten hast, oder bis du in deinem Herzen die Gewissheit hast, dass er es dir geben wird. – Wir werden in unserem gebetsleben mehr und mehr diese von Gott gegebene Gewissheit bekommen und erkennen, wann wir ruhig warten und wann wir weiterbeten sollten, bis die Erhörung da ist. Charles Cowman aus „Alle Quellen sind in Dir“ Seite 236

Danke mein lieber Rabbi, für diese Lehre heute Morgen, die mich ermutigt alle meine Anliegen – die Dich verherrlichen sollen - weiter intensiv vor Dich zu bringen und nicht nachzulassen. Danke für die Zeit in der Du uns warten lässt, weil sie auch etwas mit uns macht, nämlich das was Du an Anliegen uns gegenüber hast. Beides soll sich ja erfüllen. Schenke es bis die Erfüllung da ist und wir uns umarmen können, weil wir beide Erhörung gefunden haben.

Freitag 21.8.2020 – 11.SONNTAG NACH TRINITATIS – Der Predigttext: Lukas 18,9-14Lukas 18,14Vom Hochmut zur DemutCarl Eichhorn

Im Wissen um das geistliche Gesetz, den Hochmut in uns sterben und in der Demut aufgehen lernen, um immer wieder die Erhöhung zu Gott erleben

Die Orientierung:

Lukas 18,14 Denn jeder, der sich selbst erhöht, wird von Gott erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, wird von Gott erhöht werden.

Hochmut hat seinen Sitz vor allem tief im Herzen und kann sich hinter äußerer Bescheidenheit, hinter demütig klingenden Redensarten verbergen. Man kann tun, als ob man gern zurücktrete, und ist doch sehr empört, wenn man zurückgesetzt wird. Es gibt zwei Erkennungszeichen des Hochmuts. Einmal will der Hochmütige sich nichts sagen lassen. Er will unfehlbar sein, erträgt keine Zurechtweisung und keinen Widerspruch. Hochmütige Menschen sind empfindlich, reizbar und schnell beleidigt. Sodann ist man lieblos und kalt gegen andere. Man verachtet sie, schaut auf sie herab, und wenn sie mehr sind und gelten oder mehr Erfolg haben, hasst und neidet man sie. Der Hochmut ist am schwersten auszurotten. Im unbekehrten Zustand wächst er sich ungehindert aus und macht sich dick und breit. Bei der Bekehrung bekommt er einen gewaltigen Stoss, und zeitweilig verschwindet er vielleicht. In der Umkehr fühlt man nur sein Nichts und seine Nichtswürdigkeit. Aber er taucht nachher wieder auf. Er tritt nicht mehr so grob, sondern in verfeinerter Gestalt auf als geistlicher Hochmut. Man bildet sich etwas ein auf seine Bibelkenntnis, auf seine christliche Urteilsfähigkeit, auf die Gabe der Wortdarbietung und schaut auf andere herab. Mancher hat schon einen beschämenden Fall getan. Gott ließ ihn fallen, weil er in falsche Höhe geriet. Denn Hochmut kommt immer vor dem Fall. Beugt man sich nicht, dann stürzt einen Gott immer tiefer. Vor unseligem Großwerden bewahre mich, o Herr, und beuge mich! Carl Eichhorn aus Evangeliums.net

Ja mein Vater im Himmel, Deine nach mir ausgestreckten Hände lassen mich zu Dir kommen und die Hochmut in allen Facetten ausschlagen. Dieses geistliche Gesetz will ich ernst nehmen. Ich möchte mich nicht mehr in irgend einer Weise erhöhen, weil ich es nicht nötig habe, weil Du mich zu Dir erhöhst mein Gott und das ist alles was ich brauche. Ich bringe Dir meine Gereiztheit, die sich noch äußert, wenn ich provoziert werde. Ich lasse sie auflösen und sterben im Tod von Jesus, dann bin ich frei, zumindest davon!