Paulus beginnt allein die Mission Athens und hält eine vielbeachtete Rede auf dem Hügel des Mars - Apostelgeschichte 17,16-34 - 50 nach Christus

Apostelgeschichte 17,16-34 Paulus in Athen

Apostelgeschichte 17,26-28 Das Werk Gottes - MALGBK 201 – Der Meilenstein: Gottes Kreation sein und bleiben

Apostelgeschichte 17,26-29 - Kursstudie: Der erste Christ von Alois Prinz:  PRIDEC 141 - Die Nähe Gottes

Montag 10.8.2020 – Der Fokus: Apostelgeschichte 17,16-34 Paulus in Athen - Apostelgeschichte 17,26-28Das Werk Gottes - MALGBK 201 – Der Meilenstein: Gottes Kreation sein und bleiben

Gott in unserem Lebens in allen seinen Zusammenhängen wahrnehmen, indem wir es zutiefst bejaen und allen Illusionen absterben, dass wir Christen Gottes Schöpfung durch unseren Alltag sind, Augenblick um Augenblick

Die Faszination:

Apg 17,26-28 Und er hat aus einem Blut das ganze Menschengeschlecht gemacht, dass es auf dem ganzen Erdboden wohne, und hat im voraus die Zeiten und die Grenzen ihres Wohnens bestimmt, dass sie den Herrn suchen sollten, ob sie ihn wohl spüren und finden möchten, da er ja nicht ferne ist von einem jeglichen unter uns; denn in ihm leben, weben und sind wir, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: «Wir sind auch seines Geschlechts.»

Es liegt so viel Fluchtverhalten in unserem Streben nach dem geistlichen Leben. Wir flüchten uns aus unserer konkreten, scheinbar so banalen Wirklichkeit, die voll von Gottes Nähe ist, in ein künstliches Dasein, das unseren Vorstellungen von Frömmigkeit und Heiligkeit entspricht, aber wo es Gott nicht gibt. Solange man selbst bestimmen will, wo man Gott findet, läuft man nicht Gefahr, dass man ihn trifft. Man trifft nur sich selbst – eine retuschierte Ausgabe seines Ichs. Echtes geistlicghes Leben fängt dort an, wo ich bereit bin zu sterben. Und gibt es ein schnelleres Sterben, als wenn wir Gott Augenblick um Augenblick unser Leben umformen lassen und unaufhörlich sein Werk bejaen. Wilfried Stinissen zitiert von Magnus Malm aus „Gott braucht keine Helden“ Seite 201

Ja mein Gott, ich will Dich wahrnehmen, als meinen Schöpfer, indem ich Dein Werk durch meinen Alltag und durch meine Umfelder ohne Widerstände zulasse. Leider bin ich viel zu spät dran, weil ich Dir bisher – aus Unwissenheit – zu wenig Raum zur Wirkung gegeben habe. Mein ganzes Sein und mein Ausdruck, soll Dich hervorbringen, wie Du es durch Deinen Sohn in Vollendung tun konntest. Lehre mich, wie ich das zulassen kann.  

Montag 16.12.2013 - Fokus: Apostelgeschichte 17,16-34 - Apostelgeschichte 17,26-29 - Kursstudie: Der erste Christ von Alois Prinz:  PRIDEC 141 - Die Nähe Gottes

Gott ist uns näher, als es Menschen uns sein können und kann nur in der Liebe richtig wahrgenommen werden.

Die Orientierung: Apg 17,26-29 Und er hat aus einem Blut das ganze Menschengeschlecht gemacht, daß es auf dem ganzen Erdboden wohne, und hat im voraus die Zeiten und die Grenzen ihres Wohnens bestimmt, daß sie den Herrn suchen sollten, ob sie ihn wohl spüren und finden möchten, da er ja nicht ferne ist von einem jeglichen unter uns; denn in ihm leben, weben und sind wir, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: «Wir sind auch seines Geschlechts.» Da wir nun göttlichen Geschlechts sind, sollen wir nicht meinen, die Gottheit sei dem Golde oder Silber oder Stein, einem Gebilde menschlicher Kunst und Erfindung gleich.

Der Gott des Paulus handelt ganz anders als der Gott der Philosophen. Er existiert nicht in majestätischer Zurückgezogenheit, nur für sich, sondern er ist ganz und gar für andere da. Er ist ganz Beziehung. – Für Paulus ist Gott keine abstrakte Größe, keine ominöse Macht, sondern er ist ein Liebender, der wirbt, sucht, sich freut und trauert. – Um Gott zu sehen, bedarf es einer besonderen Art der Wahrnehmung, die Paulus meint, wenn er davon spricht, dass ein Mensch vom Geist Gottes erfüllt ist. Letztlich kann ein liebender Gott  nur wieder durch eine liebende Erkenntnis erfasst werden. Damit soll aber nicht ein Gegensatz von Vernunft und Gefühl, Denken und Glauben behauptet werden. Vielmehr ist damit ausgesagt, dass wirkliches Erkennen immer Liebe voraussetzt oder, wie es der Philosoph und Mathematiker Blaise Pascal es ausdrückte: „Liebe und Vernunft sind ein einzig Ding.“ Alois Prinz PRIDEC 141

Ja abba Vater, wie wohltuend ist es Liebe zu erfahren, Deine göttliche aber auch menschliche. Wenn wir nur in der Liebe richtig wahrnehmen können, dann ist alles von ihrer Intensität abhängig. So mache mich ganz zu Liebe zu Dir und anderen Menschen gegenüber, dass ich richtig verstehe, Dich, mein Leben und andere Menschen. Wir leben als Dein Geschlecht von deiner Liebe, alles andere ist nur vegetieren.