Die Prophetie

Montag 2.3.2020 – Die Chronik: Der provozierende KönigDer Fokus: Matth.13,18-23 Die Erklärung des Gleichnisses vom vierfachen AckerfeldMatthäus 13,23Das Wort Gottes wirken lassen / Die Prophetie - HARIMH 92

Das Wort Gottes in seinen unermesslichen Tiefen erleben, um Gott durch uns – auch prophetisch - wirken lassen zu können

Die Faszination:

Matthäus 13,23 Die Menschen schließlich, die dem guten Boden entsprechen, hören die Botschaft und verstehen sie und bringen auch Frucht, einer hundertfach, einer sechzig- und einer dreißigfach."

Das geschriebene Wort Gottes und das gehörte, prophetische Wort Gottes gehören eng zusammen, so Andy. Denn schließlich sei es der gleiche Gott, der spricht. Das geschriebene Wort Gottes müsse immer der Maßstab jedes prophetischen Wortes sein. Doch er habe herausgefunden, dass er mehr und klarer von Gott hört, wenn er sein geschriebenes Wort liebt und „verdaut“. Deshalb verabreden sich einige Freunde und er , um täglich vier Stunden lang einen Psalmvers zu meditieren. Wie bitte?! Vier Stunden Er sagt das mit der Selbstverständlichkeit eines Kochrezeptes: Einfach vier Stunden in den Ofen oder so. Jedenfalls erklärt er uns, wie er vorgeht. Nur ein Vers. Diesen betend langsam durchkauen. Ihn zu Gott zurückbeten, also al persönliches Gebet umformulieren. Und singen. Und aufschreiben. Und immer wieder neu kauen. Vier Stunden lang. Ja, er habe herausgefunden, dass das Wort viel tiefer sei als lang. Also auch kurze Verse hätten wahre Tiefendimensionen und verborgene Stockwerke von geistlicher Wahrheit. Johannes über Andy einen jungen Christen aus Neuseeland aus „In meinem Herzen Feuer“ Seite 92

Donnerstag 18.7.2013 - Die Chronik: Die Schöpfung, das Drama Mensch und der Segen Gottes - Der Fokus: Genesis / 1.Mose 37,12-28 Die Brüder verkaufen Josef nach Ägypten - 1.Mose 37,19+20 - Die Prophetie - RAGBDU 242 - Expedition im Segen Tag 11

Träume in und um uns - auch unter Leiden - zulassen und lernen sie zu deuten, dass sich Gottes Schöpferkraft durch deren Verwirklichung zu seiner Ehre durchsetzen kann.

Die Orientierung:

1.Mose 37,19+20 Und sie sprachen zueinander: Seht, da kommt der Träumer her! Jetzt wollen wir ihn doch töten und in eine Zisterne werfen und sagen, ein böses Tier habe ihn gefressen; so wollen wir sehen, was aus seinen Träumen wird.

Die Vorsehung tritt im Leben Josephs zunächst als individuelles hervor. Eine ihrer Formen ist der Traum. Wir haben seine Bedeutung als Organ für die Sache Gottes, als Vision, Gesicht, schon am Beispiel des Jakobstraumes von der Himmelsleiter erwähnt. In der Geschichte Josephs wird seine Rolle noch größer. Der Traum hat aber noch allgemeine Bedeutungen: er ist als Vision und wohl auch noch als Ahnung, Intuition, die damit jedenfalls verwandt sind, ein Organ der Schöpfung. Ohne ihn kein wirkliches Schaffen, keine Kunst, nur Handwerk im menschlichen Sinne, nur Maschine und ohne ihn jedenfalls keine Geschichte, weder im Großen noch im Kleinen, weder im Allgemeinen noch im Speziellen, weder für die Gemeinschaft noch für den Einzelnen. – Der Traum, an den wir hier denken, ist vor allem auch Weissagung. Es kommt in ihm der schöpferische Sinn des Lebens zum Ausdruck. – Dabei taucht aber sofort eine Erscheinung auf, welche wie ein Schatten alle Träume und Visionen der Propheten und Genies begleitet: das Nichtverstandenwerden, von Seiten der Bestehenden und seiner Vertreter, der Hohn des bloßen Verstandes und die Eifersucht des bloßen Bestandes, die sich nicht durch etwas Größeres, als sie selbst sind, überbieten und verdrängen lassen wollen – auch ein Ur-Element der Geschichte. Leonhard Ragaz aus "Die Bibel eine Deutug - Urgeschichte" Seite 242