Gepflanzt, wie ein Baum wachsen, wurzeln, treiben und Frucht bringen - Psalm 1

Umkehr zum Leben durch ein neues Herz und einen neuen Geist - Hesekiel 17-19 / Psalm 1

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Mittwoch 13.7.2011 - Fokus: Psalm 1 - Psalm 1,3 - Paul Gerhard - Der Mensch als Baum

Ununterbrochen wurzelnd in lebendigem Wasser und mich ausstreckend zu Licht, immer standhafter werden und zunehmend wertvollere Frucht bringen.

Der Königsweg:

Ps 1,3 Der (Gerechte) ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und dessen Blätter nicht verwelken, und alles, was er macht, gerät wohl. -

Mach in mir Deinem Geiste Raum, / dass ich Dir werd ein guter Baum / und lass mich Wurzel treiben / Verleihe, dass zu deinem Ruhm / ich Deines Gartens schöne Blum / und Pflanze möge bleiben / und Pflanze möge bleiben. Paul Gerhardt 14.Vers aus „Geh aus mein Herz“

Ja abba Vater, ich grabe mich mit meinen geistlichen Wurzeln immer tiefer hinein am Ufer Deines Segensstroms, bis ich direkten Zugang zum Grundwasser Deiner Liebe bekomme und nur noch Liebe bin. Selig, gepriesen, glücklich ist der, der an diesem Ufer bleibt Tag und Nacht, bewußt bleiben und wirken kann. Ja das soll sich verwirklichen, dass zunehmend alles wohl gelingt, was ich mache. Ich preise und lobe Dich, dass ich mich allein stehend fühle und so Raum habe, mich immer weiter nach allen Seiten auszustrecken. Abraham ging ins gebirgige und geräumige Hochland und Lot ins fruchtbare aber umkämpfte Jordanland. So bin ich nicht nur im Erdreich in allen Richtungen verankert, sondern auch lichtverwöhnt immer mehr überall ausgestreckt. So mach noch mehr Raum in mir für Deinen heiligen Geist, dass ich heute ein guter Baum sein kann für Dich. INJVBZVFDAJ! 15 0203

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Psalm 1,3

Freitag 13.11.2015 – Der Fokus: Psalm 1,1-6 Der Weg des Gottlosen und des Gerechten - Psalm 1,3 – Die Verwurzelung - Ortwin Schweizer

Wie ein Mangobaum ununterbrochen aufblühen, sich befruchten lassen und Frucht bringen, immer tiefer gewurzelt in Gott und so genährt von bestem Grundwasser

Die Faszination: 

Psalm 1,3 Der Gerechte ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und dessen Blätter nicht verwelken, und alles, was er macht, gerät wohl. 

Ich bin in den Tropen geboren. Mangos gehörten mit zu meiner ersten Nahrung. Ein sehr spezieller Geschmack! Aber der ganze Baum ist speziell: er blüht und trägt Früchte zu gleicher Zeit und hat dazu ein dichtes, grünes Blätterdach sogar in der Trockenzeit. Wieso? Weil er unendlich tiefe Wurzeln hat. Er holt sich die Kraft aus der Tiefe. 

Immer wieder bete ich: „Herr, lass mich so ein Mangobaum sein, dessen Wurzeln bis an die Quellen des Lebens reichen, der blüht und zugleich gereifte Frucht trägt und den die Hitze nur seine Wurzeln noch tiefer senken lässt.“ Es beunruhigt mich, wie knapp liebe Geschwister, auch Leiter, sich „Wurzelzeit“ vor Gott nehmen und wie bei charismatischen Konferenzen kaum mehr eine tiefschürfende Bibelarbeit zu hören ist. “Herr, lass uns vom Mangobaum lernen!“ Ortwin Schweitzer

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Dienstag 10.7.2018 – Studie „Kostbare Erde" zur Schöpfungsverantwortung“ – Kapitel: Gibt es keine Umkehr - Jona 2,6+7 / Psalm 1,3 – ZINKOE 27 – Die Depression

Den Willen Gottes erkennen und erwidern, auch durch die Schöpfung Erde, dass unser Leben tief gewurzelt ist in seiner Wirklichkeit und nicht wurzellos depressiv verstimmt wird.

Ein Zeichen der Zeit: Jona 2,6+7 Die Wasser umringten mich bis an die Seele, die Tiefe umgab mich, Meergras umschlang mein Haupt. Zu den Gründen der Berge sank ich hinunter; die Erde war auf ewig hinter mir verriegelt; - da hast du, HERR, mein Gott, mein Leben aus dem Verderben geführt! – Ps 1,3 Der (Gerechte) ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und dessen Blätter nicht verwelken, und alles, was er macht, gerät wohl. - Denn was wir gegen den Willen Gottes und gegen das Gesetz, das er dieser Welt eingestiftet hat, tun und unternehmen, hat seine Folgen für unsere Umwelt, es schlägt aber auch auf uns Menschen zurück. – Jeder zehnte Mensch in Westdeutschland leidet unter Depressionen und depressiven Verstimmungen. Was spricht sich darin aus? – Man kann die Depression als eine Art „Wurzellosigkeit“ erklären. Die Seele hängt im Leeren und sucht nach einem Grund, in dem sie wurzeln kann. Sie senkt ihre Wurzeln immer tiefer hinunter in ihren Untergrund und findet doch keine Erde, kein Wasser und keinen warmen Grund. Sie lotet mit ihren Wurzeln tiefer und tiefer und hängt doch immer noch in der Luft. Das Licht das von oben kommt, hat sie verloren, und den warmen, haltenden Grund hat sie nicht gefunden. Sie hängt im Dunkeln und im Leeren. Jörg Zink ZINKOE 27

Ja ich will Deinen Willen erkennen Vater, auch den Du in Deine Schöpfung Erde eingestiftet hast. Dein zweites Wort, die Bibel gibt dazu nicht viel her, aber Dein erstes Wort Deine Schöpfung, vielleicht habe ich auch noch nicht Dich richtige verstanden: Lebendiges Wort mein Jesus Christus. Mein Leben soll tief eingewurzelt sein in Dir, in Deinem ganzen Willen. Was meine Verantwortung für die Welt betrifft, bin ich noch nicht richtig eingewurzelt und hänge mit vielen Lebensgewohnheiten noch in der Luft. Ja ich schreie zu Dir für mich und die Menschen meiner Generation, dass wir gesunde Bäume werden und bleiben.