Lukas 14,25+26

Foto Holgus

Unvereinnahmt von Menschen, in Beziehung mit ihnen bleiben, indem wir in Christus bleiben und ihn zur Wirkung kommen zu lassen, um die Ablehnung aushalten zu können.

Montag 27.11.2017 – Die Chronik: Die Passion des Königs - Der Fokus: Lukas 14,25-35 - Lukas 14,25+26 / Lukas 5,37+38 - SANHVG 262 - Die lebenslange Reise bis zum Ziel - Das Leben in der Familie

Die Herausforderung:

Lukas 14,25+26 Es zog aber eine große Volksmenge mit ihm, und er wandte sich um und sprach zu ihnen: Wenn jemand zu mir kommt und nicht seinen Vater und die Mutter, Weib und Kinder, Brüder und Schwestern hasst, dazu aber auch seine eigene Seele, der kann nicht mein Jünger sein. - Lukas 5,37+38 Niemand fasst neuen Wein in alte Schläuche; denn sonst wird der neue Wein die Schläuche zerreißen, und er selbst wird verschüttet, und die Schläuche kommen um; sondern neuen Wein soll man in neue Schläuche fassen, so werden beide erhalten.

Es ist undenkbar, dass Jesus uns die Erlaubnis gegeben haben könnte, irgendjemand in falscher Weise zu hassen. Er meint, dass wir diesen fortwährenden fleischlichen Einfluss aus unseren Familien und uns selbst hassen sollen, der die Lebensart des alten Weinschlauchs dem neuen überstülpen möchte. Die verschiedenen erlernten Möglichkeiten, all die guten Familiendinge zu tun, müssen gehasst werden und am Kreuz sterben, damit der neue Weg Jesu unser Weg werden kann. John und Paula Sanford aus "Heilung des verwundeten Geistes" Seite 262 

Ja abba Vater, ich lebe nicht um anderen zu gefallen oder mich von anderen zu distanzieren, ob ich nun Anerkennung oder Selbstverwirklichung suche, so kann ich Dir nicht folgen. Ich möchte, dass Du mich wie besten Wein genießen kannst, weil ich in Deinem Fass reife, in Christus. Unsere Veredelung gelingt nur wenn wir in der Beziehung zu Dir aufgehen und Distanzen, die mit Leiden und Einsamkeiten zu tun haben, auf uns nehmen können. Lehre mich die Vereinnahmung auch von Christen für etwas anderes außer Christus zu, erkennen, mich von ihr zu distanzieren  und den Veredelungsprozess durch Dich weiter genießen lernen.

Mittwoch 27.2.2019

Ja lieber Rabbi, um dieses Wort in meinem Leben zu erfüllen brauche ich Deinen Heiligen Geist, der mich innerlich immer wieder neu organisiert. Distanzen von Menschen können wir aushalten, da kann der Hass wirken. Vereinnamung aber zu erkennen und sie nicht zuzulassen, ja sogar abzuwehren ist viel schwieriger. Wie kann sich aber nur Beziehung entwickeln, die Vereinnamung und Distanzierung überwindet und wirkliche Liebe gelebt werden kann? Auf jeden fall müssen wir Ablehnung, unser Kreuz zulassen wie Du, dann bleiben wir an deiner Seite!