Markus 4,20

Dienstag 16.4.2013 - Lesung: Markus 4,1-8 - Markus 4,20 - DUVEZA 143 - Das Wort Gottes wirken lassen  - Tag 15 Jesus plant sein Vorgehen - EZA

Durch harte Arbeit, die besten Bedingungen für das Aufgehen und Fruchtbarwerden der vielen unterschiedlichen Samen des Wortes Gottes werden.

Die Orientierung: Mk 4,20 Die aber auf das gute Erdreich gesät sind, das sind die, welche das Wort hören und es aufnehmen und Frucht tragen, der eine dreißigfältig, der andere sechzigfältig, der dritte hundertfältig. – Ein gutes Acker ist in der Regel das Ergebnis harter Arbeit. Da muss gepflügt oder umgegraben werden, da müssen Steine rausgeholt, da muss gedüngt  und gehackt und Unkraut gejätet werden. Das gute Land ist kein Naturzustand. - Der Glaube ist ein Geschenk, sagt Paulus! Ja das stimmt absolut. Nicht eine Sekunde möchte ich das bezweifeln. Aber damit das Wort von der Liebe Gottes in uns aufgeht braucht es harte Arbeit. – Nehmen sie als Vergleich die Liebe. Die Liebe ist immer ein Geschenk. Aber damit dieses Geschenk auf Dauer nicht verblasst, dazu müssen wir an der Beziehung arbeiten. Douglass und Vogt DUVEZA 143

Ja abba Vater, mein Leben soll ein guter Acker werden, in dem alle Deine Samen aufgehen können. Danke für den Humus der in den letzten Zwanzig Jahren durch tägliche Bibellese entstanden ist. Mein Acker ist aber noch nicht gut genug, es gibt noch unfruchtbare Flächen. Auch die möchte ich bearbeiten, dass Du das herrliche Wachstum Deiner Saat erleben und ernten kannst. Eine dicke Humusschicht soll sich über meinem Land bilden. Danke für den Jesuslauf, für sechs Jahre harte aber auch lohnende Arbeit. Lass es regnen, lass die Sonne scheinen, schütze meinen Acker vor Wind, lass Pflanzen unterschiedlicher Art aufgehen, dass ich selber satt werde und viel Überschuss um mich herum verschenken kann. Genauso müssen auch Beziehungen in Freundschaft, in Verwandtschaft, in Zusammenarbeit und in der Ehe bearbeitet werden, dass Liebe aufgehen kann. Mach mich, mach uns, zu guten Arbeitern am eigenen Acker und zu guten und verschwenderischen Sämännern und –frauen.