Der Bau von Gottes Tempel und der Dienst seiner Priesterschaft – 1.Petr.2,1-25 - ca. 59 nach Christus

1.Petr.2,1-10 Der Eckstein und das Gebäude Gottes

Dienstag 12.11.2019 – Die Chronik: Die ersten Jünger und ihr Wirken von Jerusalem ausgehend - Der Fokus: 1.Petr.2,1-10 Der Eckstein und das Gebäude Gottes - 1.Petrus 2,5Die Gemeinde als Tempel Gottes - Hugh E.Alexanders

Gottes Haus sein und zunehmend attraktiver werden, für ihn und jeden Gast, dass sich alle wohlfühlen können und jeder erleben kann, wie gut ein Leben mit Gott ist

Die Faszination:

1.Petrus 2,5 Und lasst euch selbst als lebendige Steine zu einem geistlichen Haus aufbauen, zu einer heiligen Priesterschaft, die geistliche Opfer bringt. Durch Jesus Christus nimmt Gott solche Opfer gern an.

Wir bilden miteinander einen geistlichen Bau, in dem jeder Stein seinen bestimmten Platz hat, in völliger Harmonie, weil jeder weiß, dass er dort und nicht anderswo hingehört. Jeder Stein ist lebendig, auch wenn das widersinnig klingt; er ist nicht nur von neuem geboren, sondern auch so geformt und zubereitet, dass er den ihm zugewiesenen Platz ausfüllt. Sein Dienst fügt sich in den der anderen ein und ist von diesem Dienst auch abhängig. Jeder lebendige Stein weiß, dass alles, was er hat und tut, aus Gnade ist, nicht aus eigenem Verdienst, nicht das Ergebnis seiner Fähigkeiten oder seines Unternehmungsgeistes. Er empfängt seine Arbeit und die Fähigkeit, sie auszuführen, von Jesus Christus selbst. Er verbreitet nicht Zwietracht oder Unzufriedenheit, sondern sein Dienst geschieht völlig im Einklang mit dem, was den anderen anvertraut wurde, und trägt zur Vollendung des Baues bei. - Keiner dieser lebendigen Steine beneidet den anderen um seinen Platz. Damit die Bestimmung des ganzen Hauses verwirklicht wird, ist es notwendig, dass jeder einzelne Stein an seinen Platz in der Struktur des Ganzen eingefügt wird. Der geistliche Zustand jedes einzelnen Steines beeinflusst den ganzen Bau und bringt dem Haus Segen oder Leid. Niemand lebt für sich selbst, sondern jeder für die anderen. In diesem Haus gibt es eine von Herzen kommende gegenseitige Disziplin, die Kraft und Frieden bringt. Hugh E.Alexanders aus Evangeliums.net

Ja abba Vater, Du baust uns zu Deinem Tempel, der einmal von Dir offenbart, uns überwältigen wird. Ich bin bereit, noch so lange ich lebe, ein möglichst homogener und anpassungsfähiger Teil von ihm zu sein und mich von Dir weiter einbauen zu lassen. Ich will Lücken ausfüllen können und neue entstehen lassen, die wiederum andere verschließen. Ich verstehe mich auch als Teil verschiedener Teile dieses Tempels. Ich will die Bestimmung des ganzen Hauses durch mein Leben und meinen Dienst erfüllen, auch wenn ich zeitweise alleine dastehe, will ich doch auf Dein mächtiges Wirken vertrauen und Dich wirken lassen.

Montag 27.4.2020 – SONNTAG MISERICORDIAS DOMINI - Der Predigttext: 1.Petrus 2,21b-251.Petrus 2,21bJesus durch das Leid folgen - Hugh E.Alexanders

Sich mit Christus vereinigen, indem wir durch die Leiden unseres Lebens so hindurchgehen wie er, um dann umso mehr, uns an der Gemeinschaft mit ihm freuen zu können

Der Lebensstil:

1.Petrus 2,21b Auch Christus hat für euch gelitten und euch ein Beispiel gegeben, damit ihr seinen Fußspuren folgt.

Wir sind berufen, zu dienen und Frucht zu bringen, aber es gibt dafür eine Bedingung: daß wir unserem Herrn Jesus Christus in den Spuren Seiner Leiden nachfolgen. Wie oft versuchen wir aber, das zu umgehen! Und doch, der Dienst, der allein für Christus angenehm ist, geht vom Kreuz aus. Die einzig bleibende Frucht ist die eines Lebens, das mit Christus zusammengewachsen, einsgemacht ist durch die Gleichgestaltung mit Seinem Tod, und dadurch auch mit Seiner Auferstehung. Das ist die Richtschnur für unseren Dienst, Hugh E.Alexamdersund welch ein Licht wirft das auf die Aktivitäten von so vielen Christen! - Der Weg, den unser Herr ging, wird nie allgemein beliebt sein; er umgeht, was in die Augen fällt. Wenn wir aber Seinen Fußspuren in der Gemeinschaft Seiner Leiden folgen, dann lernen wir in unserem Dienst ein Leben kennen, einen Frieden und einen Trost, die vollkommen göttlich sind, die ihre Wirkungen auf die Welt um uns her haben werden. Hugh E.Alexanders aus Evangeliums.net

Ja mein lieber Rabbi, mein Hirte, Du führst uns auf die Wege, die Du ins vorangegangen bist, durch Leiden und Sterben, aber dann in Dein Leben, immer wieder. Du weißt, vieles muss in uns sterben, dass es leben kann. Danke für die Entwicklungen der letzten Zeit. Das Sterben von allem, was nicht Liebe ist, ist notwendig, dass wir uns mit Dir vereinigen können. Ohne diese Vereinigung gibt es keinen Frieden und keinen Trost, aber auch keine Frucht, keinen Erfolg, der Dich verherrlicht. Ich bringe Dir die Leidenszeit gestern, in der ich zum ersten Mal einübte, Deine Gnade von oben einzuatmen und an meinen Nächsten auszuatmen. Nur auf Deinem Weg des Leidens, den Du uns großer Hirte führst, können wir das wohl lernen.