Matthäus 5,44+45

Mittwoch 19.2.2020 – Die Chronik: Der provozierende KönigDer Fokus: Matthäus 5,43-48 Die Liebe zu den Feinden macht vollkommenMatthäus 5,44-45Die Feindesliebe - RAGDBJ 99

Tochter und Sohn Gottes bleiben, indem wir niemandem mehr Feind oder Gegner werden, sondern im Vergeben den Segen Gottes erleben

Der Lebensstil:

Matthäus 5,44+45 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen. So erweist ihr euch als Kinder eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne über Bösen und Guten aufgehen und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.

Von einem Jünger Christi darf, ja muss Feindesliebe verlangt werden. Gott verlangt sie von dir, wenn du sein Sohn sein willst, dass du sein Sohn wirst. Es geht im Reich Gottes nicht anders. Sei sein Sohn, tue das Außerordentliche als selbstverständlich. – Höre wenigstens auf der Feind deines Feindes zu sein und warte bis der andere es auch nicht mehr ist. Wenn du es nicht mehr bist, so ist das vielleicht das Mittel dafür, dass er es auch nicht mehr sein wird. Fange du an. Du spürst den Segen dieses Anfangs als Befreiung. - Der Feind kann dir nicht schaden, wenn du ihn dir nicht schaden lässt. Er muss dir zuletzt dienen. Es muss alles gut werden. Er dachte es böse zu machen. Gott aber gedachte es gut zu machen. Denen, die Gott lieben, müssen auch Feinde zum Besten dienen. Glaube daran! Leonhard Ragaz aus „Die Bergpredigt Jesu“ Seite 99

Ja abba Vater, Gott der umfassenden Liebe, ich nehme es an Dich zu lieben, indem ich auch meinen Feind liebe. Lehre mich seinen Hass und seine Ungerechtigkeit mir nicht schaden zu lassen, sondern im Gegenteil – wie Du selbst – ein gutes Ende der Feindschaft oder Dissonanz herbei zu sehnen, zu beten und zu verwirklichen. Das soll Dich, Deine Liebe, letztlich verherrlichen. Schenke mir Gnade dazu!