Matthäus 10,27 / Jesaja 49,2

Donnerstag 19.7.2018 – Lesung: Matthäus 10,16-11,1Matthäus 10,27 /Jesaja 49,2  – CHAÄHN 72 – Das Gebet als Hören

Die Führungen Gottes auch durch Dunkelheit und Einsamkeit achten, um hören zu lernen, was später öffentlich gesprochen oder von den Dächern gepredigt werden soll.

Die Orientierung: Mt 10,27 Was ich euch im Finstern sage, das redet am Licht, und was ihr ins Ohr höret, das prediget auf den Dächern. - Gott führt uns zeitweise durch eine Schule der Finsternis, um uns dazu zu bringen, Ihn zu beachten. Singvögeln wird das Singen im Dunkeln beigebracht, und wir werden in den Schatten der Hand Gottes versetzt (Jesaja 49,2), bis wir lernen auf ihn zu hören. Wenn Du im Dunkel bist dann lausche, und Gott wird Dir eine sehr kostbare Botschaft für einen anderen Menschen geben, wenn Du wieder im Licht bist. Auf jede Zeit der Dunkelheit folgt ein Gemisch von Freude und Demütigung – Freude darüber Gott sprechen zu hören, doch hauptsächlich Demütigung. CHAÄHN 72

Ja abba Vater, danke für die Zeit im Dunkeln, in der Zurückgezogenheit ohne große Aufgaben, obwohl ich zu vielem in der Lage wäre. Ich möchte erleben, wozu Du in der Lage bist, dass Du Dich zu unserem Gott machst, auch durch unsere Lebenswege, die Du uns führst. Ja Du sollst mein Gott im Dunkeln sein, dass Du auch mein Gott im Licht sein kannst, wenn ich auf dem Dach stehe und predige. Schließe Du nun meine Ausbildung in der Dunkelheit ab, egal wie lange sie dauert.