05 Die Glücksformeln der Bergpredigt

Mattäus 5,3 

Matthäus 5,4 - ROHZSH 40 - ROHPUP 136 - Die Trauer/Das Leid -

Montag 13.6.2016 – Die Glücksformeln der Bergpredigt - Matthäus 5,3 - HÖHLAL 24

Unseren Geist wie unsere Hände leeren, um vom Nehmen und Festhalten, auf das segensreiche Empfangen und Geben umschalten zu können. Foto Fotolia

Der Königsweg: Mt 5,3 Selig sind die geistlich Armen; denn ihrer ist das Himmelreich! - Arm sein heißt, mir bewusst machen, dass mir nichts gehört, sondern alles anvertraut ist. Arm sein heißt, durchlässig sein für den Herrn, freigebig und großzügig mit anderen zu teilen, was ich habe. Es heißt anderen zu gönnen, was sie bekommen haben, und selbst an nichts festzuhalten als an Jesus selbst. Arm sein heißt, es ganz anzunehmen und darin zu ruhen, dass ich das Wesentliche im Leben mir nicht nehmen, sondern nur vom Himmel empfangen kann (vgl. Johannes 3,27). Arm sein bedeutet zu wissen, dass es nichts gibt, was mir nicht von Gott geschenkt ist (vgl. 1.Korinther 3,23;4,7). – So gesehen bekommt Armut plötzlich einen neuen Klang, verströmt einen frischen „Duft“. Ich erkenne: Es ist in Ordnung vor dem Herrn arm zu sein. Es ist keine Schande und kein Grund, sich zu schämen. Es ist die Einladung, nicht mehr „etwas bringen“ und Gottes Erwartungen genügen zu müssen; stattdessen darf ich alles empfangen. So betrachtet bekommt Armut etwas Anziehendes. Meine Armut macht mich frei für Gott und sein Handeln. – Und langsam dämmert es mir: Wer den weg der Liebe gehen will, wird das nur über die Armut tun können, denn nur Arme sind frei zu lieben und Liebe zu empfangen! Peter Höhn HÖHLAL 24

Dienstag 10.2.2015 – Matthäus 5,4 - ROHZSH 40 - ROHPUP 136 - Die Trauer/Das Leid -

Mit leerem Geist und erfülltem Herz Leiden transformieren und nicht auf andere projizieren, um Lektion um Lektion zu lernen und dabei zunehmend selig zu werden. Foto Fotolia

Die Herausforderung: Mt 5,4 Selig sind die Trauernden, selig sind die Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden! – Schritt 2 des 12-Schritteprogramms  ist klug genug, Gebet und Meditation als notwendig für den Heilungsprozess zu benennen. –Man könnte sagen, dass echte Spiritualität immer damit zu tun hat, den Geist zu leeren und das Herz zu füllen – beides zu gleicher Zeit. Richard Rohr ROHZSH40 – Nichtduale Menschen nutzen ihr Wissen zur Transformation von Menschen und Strukturen dagegen vor allem dazu, sich selbst zu verändern und die Wirklichkeit mit neuen Augen und Herzen zu sehen. Sie halten die Konflikte des Lebens aus und durchleiden sie, anstatt sie an andere weiterzureichen oder auf andere zu projizieren. Sie schütteln den Lebensschmerz nicht ab, bevor sie seine notwendigen Lektionen gelernt haben. Richard Rohr ROHPUP136