Haggai 2,9

Donnerstag 3.12.2020 – Der Fokus: Haggai 2,1-9 Die zukünftige Herrlichkeit des Tempels - Haggai 2,9Die Gemeinde als Tempel Gottes - Jakob Kroeker  

Die Intentionen Gottes wahrnehmen, dass er aus den Trümmern seiner Wohnungen, ob nun Gebäude oder Gemeinschaften, immer wieder etwas noch herrlicheres machen will

Die Faszination:

Haggai 2,9 Dieser neue Tempel wird viel herrlicher sein als der alte, spricht Jahwe, der allmächtige Gott. Und hier, an diesem Ort schenke ich Frieden und Heil. Das sage ich euch zu. 

Der neue Tempel blieb an Herrlichkeit gegen jenen zurück, durch welche der erste Tempel in den Glanztagen Salomos erfüllt worden war. Aber was der Tempel nicht sein konnte, das Volk, die Gemeinde gewann an Herrlichkeit. Die israelitische Gemeinde war nicht umsonst in den Feuerofen von Babel geworfen und daselbst geläutert worden. Manche Schlacken, die das Volk vor der Gefangenschaft in sich trug, hat es nach der Gefangenschaft nicht mehr gehabt. Man bezeichnet das Zeitalter des Judentums seit der Gefangenschaft als das Zeitalter des Gebets. Man behauptet, es ist nie von einem Volk als Ganzes so viel gebetet worden wie damals vom jüdischen. - Es wird auch uns vielfach nicht anders ergehen, wie dem jüdischen Volke damals. Werden wir uns Gott zur Verfügung stellen und zur Mitarbeit bereit sein und anfangen, aus den Trümmern der Vergangenheit ein Neues zu bauen, so wird auch uns das, was unter unseren Händen entsteht, so klein und unvollkommen, so voller Mängel und Fehler vorkommen. - Wer Geschichte kennt und die damit verbundene Heilsgeschichte, der weiß, dass Gott noch immer nach dem Gesetz gehandelt hat, dass Er die Herrlichkeit des Neuen grösser werden ließ, als die Herrlichkeit des Vergangenen gewesen war. Jakob Kroeker aus Evangeliums.net

Ja mein Gott, mein Schicksal war es nicht direkt, sondern meist indirekt im Gebet die Gemeinden und die Ökumene zu fördern, denen ich angehörte. Es ist sehr ermutigend, dass die Herrlichkeiten Deiner Gemeinschaften zunehmen. Ja das soll geschehen. Lehre mich besser dafür zu arbeiten, dass die Herrlichkeiten zu meiner Zeit, aber auch in der Zukunft noch zunehmen, die Du hervorbringen kannst.