Die Krisen der Person

Mittwoch 6.11.2019 – Die Chronik: Die ersten Jünger und ihr Wirken von Jerusalem ausgehendDer Fokus: Jakobus 5,7-12 Prüfungen bis zu ihrer Auflösung bestehenJakobus 5,11 / Hiob 19,25 - Die Krisen der Person - Watchman Nee

Die Herausforderungen und Prüfungen des Lebens bestehen, indem wir ihnen nicht ausweichen, sondern die Reifung durch Gott in uns zulassen, bis sie sich wunderbar erlösend auswirkt

Die Herausforderung:

Jakobus 5,11 Ihr wisst ja, dass wir die glücklich preisen, die durchhalten. Von der Standhaftigkeit Hiobs habt ihr gehört und gesehen, wie der Herr ihn am Ende belohnt hat. Der Herr ist voller Mitgefühl und Erbarmen. - Hiob 19,25 Ich weiß, dass mein Erlöser lebt

Wenn Gott an einem Menschen handelt, lässt er ihn nicht los, bevor er ihn nicht zu einer klaren Stellung hindurchgebracht hat. Bei Hiob ging Gott besonders gründlich vor. Zuerst ließ er zu, dass Hiobs gesamte Rinder geraubt wurden. Dann wurden seine Schafherden vom Feuer verzehrt. Das nächste war, dass seine Söhne und Töchter umkamen; und er hatte die Prüfungen noch nicht überwunden, da lag er, sich gegen Gott auflehnend, am Boden, bedeckt "mit bösem Geschwür von der Fußsohle bis zum Scheitel" . Aber es kam der Tag, da er sich Gott ganz und gar unterwarf; seine Proteste verstummten, und nun konnte Gott reden: Schließlich endeten Hiobs Heimsuchungen mit einem großen Triumph. Jakobus nennt dies "das Ende des Herrn". Die Geschichte Hiobs zeigt deutlich: nicht um die Zahl unserer Prüfungen geht es, sondern darum, dass wir durch sie Gottes Ziel erreichen. Watchman Nee aus Evangeliums.net

Mittwoch 25.9.2019 – Die Chronik: Die wunderbare Schöpfung, das Drama Mensch und der Segen GottesDer Fokus: Genesis / 1.Mose 41,37-52 Joseph wird der Stellvertreter des Pharaoh und wird verheiratet1.Mose 41,50-52 - Die Krisen der Person - Holgus

In den Herausforderungen, Krisen und besonders in den Bedeutungslosigkeiten unseres Lebens weiter reifen, kontinuierlich an Kompetenz zunehmen und sie dann von Gott selbst einsetzen lassen

Die Ermutigung:

1.Mose 41,50-52 Bevor die Hungerjahre herankamen, gebar Asenat, die Tochter des Priesters von Heliopolis, Josef zwei Söhne. Den Ältesten nannte Josef Manasse, Vergessen-Macher. "Denn Gott", sagte er, "hat mich alle Not und den Verlust meines Vaterhauses vergessen lassen." Den zweiten nannte er Efraïm, Fruchtbar-Macher. "Denn Gott hat mich im Land meines Elends fruchtbar gemacht", sagte er.

Es scheint so, dass Gott Menschen, aber auch Völker in Bedrückungen bewähren möchte, um sie dann zu benutzen. Joseph ist ein Vorbild für alle, um in schwierigen Zeiten Fähigkeiten besser entwickeln und erfolgreich anwenden zu können. Es ist nicht selbstverständlich, dass Josef im Haus Potiphars, aber auch im Gefängnis Karriere macht. Sie entsteht nicht aus dem  Nichts, sondern aus einem gründlichen Vorgehen, die von Gott inspiriert ist und dabei von aller Selbstgefälligkeit gereinigt wurde. Gott ermutigt uns in solchen Zeiten wie Josef durch kleine Erfolge, um wieder ermutigt Gott weiter zur Wirkung kommen lassen zu können. Die Aufgabe besteht darin nicht nachzulassen, das von Gott inspirierte Gute anzustreben und zu tun, um anschließend festzustellen, dass wir in der Bewährung an Kompetenzen zunehmen, die er irgendwann einmal einsetzen kann. Zwei Jahre dauerte es, bis sich die ersten Traumdeutungen auswirkten und diese Genialität zur Ehre Gottes, sowie  zur Hilfe einer Region in Notzeiten freigesetzt wurden. Holgus

Dienstag 19.11.2013 - Die Chronik: Die Mission Gottes - Der Fokus: Die Bekehrung des Paulus Apostelgeschichte 9,1-19 - Apostelgeschichte 9,3-5 / 26,14 - ROHREL 107 - Die Krisen der Person - EIDW

Abgestürzt oder erblindet, das Licht Gottes an sich wirken lassen, bis es uns wie Paulus radikal umgewandelt hat.

Die Herausforderung:

Apostelgeschichte 9,3-5 Und da er auf dem Wege war und nahe an Damaskus kam, umleuchtete ihn plötzlich ein Licht vom Himmel; und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die sprach zu ihm: Saul, Saul, was verfolgst du mich? Er aber sprach: HERR, wer bist du? Der HERR sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst. Es wird dir schwer werden, wider den Stachel zu lecken

Wir müssen stolpern und fallen, so ungern ich es sage. Und das bedeutet nicht, über das Fallen zu lesen, wie Sie es gerade tun. Wir müssen den Fahrersitz für eine Weile verlassen, sonst werden wir nie lernen, wie man die Kontrolle aufgibt und sie dem wahrhaftigen Führer überlässt. Das ist das notwendige Muster. Es ist genau die Art des Fallens, die ich meine, wenn ich von notwendigem Leiden spreche. – Besonders gut veranschaulicht ist es bei Paulus‘ Sturz auf der Straße nach Damaskus. „Warum tust Du Dir selbst weh, indem Du gegen den Stachel ausschlägst?“ Apg.26,14 Der Stachel oder der Viehstock ist das Symbol für unsere Ermutigung, vorwärtszugehen, wie auch für unseren sinnlosen Widerstand dagegen, durch den wir uns nur noch mehr Schaden zufügen. Richard Rohr aus "Reifes Leben" Seite 107