Der Wille Gottes

Freitag 20.3.2020 – Der Fokus: 2.Samuel 17,1-14 Huschai überlistet  Ahitophel2.Samuel 17,14Der Wille GottesCARBDL 116

Das tägliche Geschehen, aber auch wichtige Entscheidungszeiten, als ein Werk bzw. eine Zulassung Gottes wahrnehmen und gleichzeitig sich darauf konzentrieren, seinen Willen zu tun, dass er gute Weichenstellungen vornehmen kann

Die Orientierung:

2.Samuel 17,14 Da riefen Abschalom und alle Männer Israels: "Der Rat des Arkiters Huschai ist besser als der Rat Ahitofels." Doch Jahwe hatte es so kommen lassen, um den guten Rat Ahitofels zunichte zu machen und Unheil über Abschalom zu bringen.

Der Wille Gottes ist ein unheimlich kompliziertes Gewebe, das immer wieder durch den freien Willen des Menschen durchkreuzt wird, das aber darum doch nie reißt. Jeden Augenblick ändert Gott seinen Willen, je nachdem, wie sich die Umstände durch das Dazwischentreten des Menschen wandeln. In jedem Fall beachtet Gott aber auch die unendlichen Wirkungen, die eine Abänderung seines Willens für alle anderen Fälle und Umstände des Universums zur Folge haben können. – Der Wille Gottes ist die Koordinierung aller dieser Wirkungen, die er mit unendlicher Weisheit und unendlicher Liebe kombiniert. Darum sollen wir mit Freuden alles annehmen, was geschieht, so widrig es im Augenblick auch sein mag, weil alles zu unserem besten geschieht, weil es uns zuträglich ist. Ernesto Cardenal aus „Das Buch von der Liebe“ Seite 116

Mittwoch 11.10.2017 – Fokus: Jeremia 40-42Jeremia 42,3+7MURWAG 54 – Gottes Rat suchen Der Wille Gottes -  Bei jedem Schritt himlische Führung

Gottes guten Willen erfragen und unter himmlischer Leitung zunehmend bleiben, dass er auf Erden wie im Himmel geschieht.

Die Orientierung: Jer 42,3 Der HERR, dein Gott, soll uns den Weg zeigen, den wir gehen sollen, und uns sagen, was wir zu tun haben! - Jer 42,7 Aber nach zehn Tagen empfing Jeremia das Wort des HERRN. 

Gott arbeitet stets nach dem Ratschluss seines Willens; je mehr dieser gesucht, gefunden und geehrt wird, mit desto größerer Sicherheit und Macht wird Gott sein Werk für uns und durch uns vollbringen. Die Gefahr ist groß, dass wir unser Vertrauen auf den Besitz der Bibel, vergangene Erfahrungen der Führung Gottes, unser fundiertes Glaubensbekenntnis und den aufrichtigen Wunsch, Gottes Willen zu tun setzen und nicht bemerken, dass wir bei jedem Schritt himmlische Führung brauen und haben können. Und während wir meinen, die Macht Gottes für das, was wir erwarten dürfen, zu kennen und ihr zu vertrauen, behindern wir ihn vielleicht, weil wir ihm keine Zeit einräumen und die Gewohnheit des Wartens aus Seinen Rat nicht wirklich entwickeln. Andrew Murray - Warten auf Gott - S.54