Aufleben in Schwierigkeiten

Dienstag 17.6.2014 - Fokus: 2.Chronik 32+33 - 2.Chronik 32,31 - John F.MacArthur - Aufleben in Schwierigkeiten

Alles Prüfungen unseres Lebens mit Gott annehmen und mit Bravour bestehen lernen, dann geht es uns gut, weil wir ihn ´zunehmend zur Wirkung haben kommen lassen.

Die Orientierung: 2.Chr 32,31 Als aber die Gesandten der Fürsten von Babel zu ihm geschickt wurden, sich nach dem Wunder zu erkundigen, das im Lande geschehen war, verließ ihn Gott, um ihn auf die Probe zu stellen, damit kund würde alles, was in seinem Herzen sei.

Gott musste Hiskia nicht prüfen, um herauszufinden, was in seinem Herzen war, denn er wusste es bereits – er ist allwissend. Prüfungen sind zu unserem Nutzen da. Durch die von ihm herbeigeführten Prüfungen hilft er uns dabei, eine Bestandsaufnahme unseres Lebens zu machen, so dass die Schwächen und Stärken unseres Glaubens offenbar werden. Wenn du momentan gerade in einer solchen Prüfung steckst, deine Faust gegen Gott erhoben hast und dich wunderst, warum das alles geschieht, dann sind das Anzeichen dafür, dass dein Glaube schwach ist. Wenn du andererseits ruhig bist, dich im Herrn freust und die ganze Sache ihm überlässt, zeugt das von deinem gereiften und starken Glauben. John F.MacArthur aus Evangeliums.net

21.SONNTAG NACH TRINITATIS 28.10.2012 - Predigttext: Jeremia 29,1-14 - Jeremia 29,10-11 - RAGBDI 312+315 - Aufleben in Schwierigkeiten

Immer wieder den Ausgang aus gottlosem und ausweglosem Leben finden, um wieder voll den Auftrag wahrzunehmen, die Gott uns gegeben hat.

Die Faszination: Jer.29,10-11 Denn so spricht Jahwe: Sobald siebzig Jahre für Babel voll sind, werde ich mich eurer annehmen und mein gutes Wort an euch erfüllen, euch an diesen Ort zurückzubringen. Denn ich weiß ja die Gedanken, die ich über euch denke, spricht Jahwe, Gedanken des Friedens und nicht zum Unglück, um euch Ausgang und Hoffnung zu gewähren. 

Der zweite große Gewinn der Katastrophe aber ist: Israel ist nun Baal los. Denn Baal hing eben auf der einen Seite mit „Grund und Boden“ zusammen und auf der anderen Seite mit dem Volk als „Nation“ zusammen. Das ist nun vorbei. Babylon hatte ja seinen Baal und der konnte nicht zugleich Israels Baal sein. Israel musste sich an seinen Gott halten. – Das Exil bedeutet eine lange, harte Schule der Entwöhnung, der Abstinenz von allem Baalsdienst, der Erneuerung von Gott her zu Gott hin. – Israel ist durch seine Propheten gerettet worden. Ganz besonders durch Jeremia, seinen letzten vor dem Untergang, der dank seiner kein endgültiger Untergang geworden ist. Leonhard Ragaz RAGBDI 312+315

Mittwoch 28.9.2011 - Fokus: Jeremia 11+12 - Jeremia 12,2-5 - MDOLFW 1110 - Aufleben in Schwierigkeiten

Gott jeden Tag durch sein Wort und unser Schicksal Hand zur Lebensgestaltung anlegen lassen, dass er uns zu seinen wahrnehmbaren Lieblingen umgestalten kann.  

Die Herausforderung: Jeremia 12,2-5 Du hast sie gepflanzt, und sie haben Wurzeln geschlagen; sie wachsen heran und bringen auch Frucht. Doch nur in ihrem Reden bist du nah, in ihrem Gewissen aber fern. Du kennst mich, Jahwe, du hast mich durchschaut und meine Gesinnung geprüft. Zerre sie fort wie Schafe zum Schlachten, sondere sie zum Abschlachten aus! Wie lange soll das Land vertrocknen, das Grün auf den Feldern verdorren? Wegen der Bosheit seiner Bewohner gehen Vieh und Vögel zugrunde. Denn sie sagen von mir: "Der sieht unsere Zukunft nicht!" "Wenn du mit Fußgängern läufst, und sie dich schon ermüden, wie willst du den Lauf gegen Pferde bestehen? Wenn du dich nur im Land des Friedens sicher fühlst, wie wirst du dich dann im Jordandickicht verhalten?

Wir hören von Christen die schmollen, weil jemand sie beleidigt hat. Andere wenden sich resigniert ab, weil jemand sie kritisiert hat. Und andere ziehen sich zutiefst verletzt zurück, weil eine ihrer Lieblingsideen bei einer Abstimmung nicht durchzusetzen war. In solch einem Moment sollten wir mit dem Psalmisten sagen: „Denn mit Dir kann ich auf Raubzug gehen, mit meinem Gott kann ich über Mauern springen“. Wir alle brauchen ein gewisses Maß an Zähigkeit und Elastizität, damit wir wieder hochfedern und weitermachen können. Ps.18,29 William MacDonald MDOLFW1110