Die Auswahl der ersten Diakone der Gemeinde und Stephanus der Unüberwindliche - Apg.6,1-15 - 31 nach Christus
Apostelgeschichte 6,1-7 Die Einsetzung der ersten Diakone
Apostelgeschichte 6,1+2 – Die Diakonie / Dynamik in der Gemeinde - Predigten aus der Kirchengemeinde Heinersreuth
Apostelgeschichte 6,8-15 Stephanus der erste Märtyrer
Apostelgeschichte 6,8 / Lukas 12,49 – VIEVLG 8+11 – Die geistliche Vorbereitung
Apostelgeschichte 6,1+2
Montag 26.6.2023 – Der Fokus: Apostelgeschichte 6,1-7 Die Einsetzung der ersten Diakone - Apostelgeschichte 6,1+2 – Die Diakonie / Dynamik in der Gemeinde - Predigten aus der Kirchengemeinde Heinersreuth
Konflikte in der Gemeinde als Wachstums- und Entwicklungschancen sehen, um sie möglichst schnell voll Geistes entschärfen und aufzulösen zu können, dass dann der Zusammenhalt und die Ausstrahlungen der Gemeinde zunehmen
Der Lebensstil:
Apostelgeschichte 6,1+2 Damals vermehrte sich die Zahl der Jünger ständig. Doch gab es auch Unzufriedenheit in der Gemeinde. Die Hellenisten beschwerten sich nämlich über die Hebräer, weil ihre Witwen bei der täglichen Versorgung übersehen wurden.
Gemeindeglieder, die sich an den Rand gestellt fühlen, rühren sich. Sie wenden sich nicht einfach ab – gehen einfach nicht mehr hin oder suchen sich eine andere Gemeinschaft – sondern sie wenden sich an die Gemeindeleiter. Zunächst war es nur ein „Murren unter den griechischen Juden“.
Die in der Gemeinde das Sagen haben, hören zu. Wichtige Grundregel: Nur wer zuhören kann, sollte etwas zu sagen haben. Beim Hinsehen wird klar, dass es um die Versorgung der Witwen geht, und als man noch genauer hinsieht merkt man, dass dahinter ein kulturelles Thema steckt. Darum werden zu Diakonen lauter griechisch-sprachige gewählt – das erkennt man an ihren griechischen Namen in der Bibel.
Ist das Sachproblem erst einmal benannt, kann man es gezielt lösen. Man löst es mit Liebe und Verstand. Dabei hat Gebet und Verkündigung klare Priorität:
Die Einsetzung der Diakone hat das Ziel, die Jünger für ihre Hauptaufgabe der Gemeindeleitung freizuhalten. Bei der geht es im Kern um Gebet und Verkündigung. Darauf sollen sich die Gemeindeleiter konzentrieren können. Außerdem sucht man als Diakone auch Evangelisten aus. Es geht also nicht etwa darum, dass hier Praktiker gebraucht werden, und dort Redner. Stephanus hält im folgenden Kapitel eine große Rede über den christlichen Glauben vor dem Hohen Rat, und ein paar Seiten weiter tauft Philippus den Finanzminister der Königin von Äthiopien.
In der Kirche geht es um Gottes Wort, Gebet und Gemeinschaft, daran ändert auch die neue Ordnung nichts. Und die neue Ordnung wird ganz klar eingeführt. Sie wird auf einer Gemeindeversammlung beraten. Die neuen Diakone werden dann offiziell und mit Gebet und Segen durch die Apostel in ihr Amt gestellt.
Ich will, dass wir alle unsere Augen und Ohren offen halten, damit wir das „Murren“ derer hören, die sich in unserer Gemeinde vernachlässigt fühlen. Damit wir unsere Wachstums- und Entwicklungs-Konflikte ansprechen und klären können. Damit unsere Gemeinde wachsen kann, nicht unbedingt zahlenmäßig, vor allem aber in die Tiefe wachsen kann, zu Gott hin. Predigt aus der Kirchengemeinde Heinersreuth
Apostelgeschichte 6,8 / Lukas 12,49
Montag 13.5.2019 – Die Chronik: Die Verherrlichung des Königs – Der Fokus: Stephanus der erste Märtyrer Apostelgeschichte 6,8-15 – Apostelgeschichte 6,8 / Lukas 12,49 – VIEVLG 8+11 – Die geistliche Vorbereitung
Das Feuer, das in uns Christen entzündet worden ist, hell und warm brennen lassen, um Gott auch gegen Widerstände durch konkrete Taten und Projekte zu verherrlichen
Die Faszination:
Apostelgeschichte 6,8 Stephanus war besonders begnadet. Gott hatte ihn mit einer Kraft erfüllt, in der er Wunder und erstaunliche Zeichen unter den Menschen wirkte.
In Menschen, in denen Jesus Christus sein göttliches Werk tun konnte und weiter tun kann, hat er ein heiliges Feuer angezündet, das auch überspringt auf andere und sie hineinzieht in die Glut heiliger Weihe für Gott: „Ich bin gekommen, ein Feuer auf der Erde zu schleudern, und was wünsche Ich mehr, als dass es schon hell brennte“ - Die Stätte, da das heilige Feuer in uns entzündet und in Brand gehalten wird, ist der Gebetsaltar in unserem Herzen – das Alleinsein mit Gott, das tägliche Stillwerden vor dem Angesicht des Herrn. Es gilt Schritte zu tun bis zu seinem Thron, so dass er uns in der Verborgenheit sein Herz auftun kann. Hier will er in uns hineinlegen, was heute für ihn Frucht bringen soll in unserem Alltag. Christa von Viebahn "Vom Leben im Geist" Seite 8+11
Apostelgeschichte 7,55-57 / Römer 12,1
Mittwoch 27.12.2017 – STEPHANUSTAG - Apostelgeschichte 7,55-57 / Römer 12,1 – Auf die Prägungen Gottes eingehen - Thomas Merton MERCHK 229f
Die Lebensbestimmung suchen, indem wir den Willen Gottes suchen und umsetzen, um wie Wachs weich zu bleiben, um von Gott zu seiner Verherrlichung und für die Ewigkeit versiegelt zu werden
Die Orientierung:
Apostelgeschichte 7,55-57 Aber Stephanus war mit dem Heiligen Geist erfüllt und schaute gespannt zum Himmel hinauf. Er sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus an Gottes rechter Seite stehen. 56 "Ich sehe den Himmel offen", sagte er, "und der Menschensohn steht an der rechten Seite Gottes." Da schrien sie laut auf, hielten sich die Ohren zu und stürzten sich miteinander auf ihn. / Römer 12,1 Weil Gott uns solches Erbarmen geschenkt hat, liebe Geschwister, ermahne ich euch nun auch, dass ihr euch mit Leib und Leben Gott als lebendiges und heiliges Opfer zur Verfügung stellt. An solchen Opfern hat er Freude, und das ist der wahre Gottesdienst.
Seelen sind wie Wachs, das darauf wartet, geprägt zu werden. Von sich aus haben sie keine spezifische Identität. Sie sind dazu bestimmt, in diesem Leben durch Gottes Willen weich gemacht und darauf vorbereitet zu werden, bei ihrem Tod das Siegel ihres eigenen Maßes an Gottähnlichkeit in Christus aufgeprägt zu bekommen.
Das Wachs das in Gottes Willen weich geworden ist, kann leicht den Stempel seiner Identität, also der ihm bestimmten wahren Eigenheit, aufnehmen. Aber das Wachs, das hart und trocken geworden und ohne Liebe ist, kann die Prägung des Stempels nicht aufnehmen. Wenn der harte Prägestempel auf es drückt, zerfällt es in Brösel.
Falls wir unser Leben mit dem Versuch verbringen, der Hitze des Feuers zu entkommen, das uns weich machen und darauf vorbereiten soll, dass wir unser wahres Selbst werden, und falls wir versuchen, unsere Substanz davor zu bewahren, im Feuer zu schmelzen – so wird am Ende der Prägestempel auf uns fallen und uns zerschmettern. Wir werden nicht in der Lage sein, unseren eigenen wahren Namen und unser wirkliches Aussehen anzunehmen, und wir werden von dem Ereignis, das gedacht war, uns zu vollenden, vernichtet werden. Thomas Merton aus „Die christliche Kontemplation" Seite 229f
Ja abba Vater, ich danke Dir für das Feuer in meinem Leben, dass mich gleichzeitig zum Schmelzen bringt, aber auch reinigt. Ich möchte mich weiter aufweichen lassen, heiß werden können, um von Dir einen besonderen Stempel eingedrückt bekommen zu können, der mein Leben in Dir vollendet. Danke für das Beispiel von Stephanus, der sich als Zeuge der Wahrheit hingab, das Feuer nicht scheute und so zum Zeugen aller Zeugen wurde. Ich bringe Dir nun meinen Leib, mein Leben, dass Du es verflüssigen und prägen kannst.