Lukas 24,39 / Apostelgeschichte 17,27
Montag 20.4.2026 - Der Fokus: Lukas 24,36-49 Jesus gibt sich seinen Jüngern zu erkennen - Lukas 24,39 / Apostelgeschichte 17,27 – In Berührung mit Jesus sein - Anselm Grün GRÜWZL 404
Überall – so oft wie möglich – Jesus erwarten, spürbar erleben und sich dadurch mit Geist Gottes aufladen
Der Lebensstil:
Lukas 24,39 Seht euch meine Hände an und meine Füße: Ich bin es ja! Fasst mich an und überzeugt euch selbst! Ein Geist hat doch nicht Fleisch und Knochen, wie ihr sie an mir seht."
Jesus fordert seine Jünger auf, dass sie ihn anfassen sollten. Das griechische Wort pselaphao >anfassen, berühren< verwendet Lukas nochmals in der Areopagrede des Paulus, in der Paulus bewusst auf die Philosophie der Stoa antwortet: Die Menschen >sollten Gott suchen, ob sie ihn ertasten und finden könnten: denn keinem von uns ist er fern< (Apostelgeschichte 17,27). Lukas weist die Anhänger der stoischen Philosophie mit seinem >betastet mich< darauf hin, dass die Menschen Gott in Jesus Christus ertasten können. In seinen Händen und Füßen können sie Gott selbst berühren. Da wird ihre Sehnsucht nach einem Gott, den man mit seinen Sinnen erfahren kann. erfüllt. In jeder Eucharistie dürfen wir Jesus betasten in dem Brot, das uns in die Hände gelegt wird. In der frühen Kirche haben die Christen mit dem Leib Christi >mit dem Brot< ihre Augen und Ohren berührt, nicht nur, um Christus zu betasten, sondern um sich von ihm zärtlich berühren und betasten zu lassen. Anselm Grün aus „Jesus – Wege zum Leben“ Seite 404
Ja es ist schön mich Dich meinen lieben Meister zu erwarten, Dich zu erleben und Deine Berührung zu spüren. Dieses Spürbewußtsein von Dir macht etwas mit mir und das sollte ich öfters von Dir durch Deinen Geist erleben. Bin gespannt, was sich dadurch in meinem Leben ändert.