Mit Jesus unterwegs

Durch das Matthäus-Evangelium Mit Jesus und seinen Jüngern unterwegs

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Markus 3,14-15

Freitag 10.1.2025 – Der Fokus: Markus 3,13-19 Jesus wählt zwölf Jünger ausMarkus 3,14-15Mit Jesus unterwegs - Martin Schleske SCHWER 82

Als Christen lernen unser Wirken zunehmend mehr durch unser vielfältiges ZusammenSEIN mit Jesus zu leben und uns dafür gegenseitig anzustecken

Der Lebensstil:

Markus 3,14-15 und er wählte zwölf von ihnen aus, die er ständig um sich haben und später aussenden wollte, damit sie predigten und in seiner Vollmacht Dämonen austrieben.

Jesus lehrte seine Jünger wesentliche Dinge. Sie sollten das Evangelium zu den Menschen bringen, Glauben stärken, das Gottesreich ausweiten. Sie sollten Kranke heilen, Schwache segnen, Menschen von belastenden Bindungen und verletzenden Kräften lösen. Und sie sollten das Zeugnis materieller Bescheidenheit leben, sollten Gastfreundschaft in Anspruch nehmen. Doch als Erstes ist von etwas Wichtigerem die Rede. Es heißt dort: „Er berief sie, dass sie bei ihm sein sollten.“ (Markus 3,14) Wir überschätzen unser Wirken und unterschätzen unser Sein. Jesus formte seine Schüler zu Menschen, auf denen der Geist Gottes ruhen konnte, so brachten sie den Menschen eine ungekannte Autorität des Glaubens und der Gottesnähe. Darum ist das Wesentliche der christlichen Identität, dass wir bei Jesus sind. Denn aus der Nähe zu ihm geschehen die Dinge, die Bestand haben, da in ihnen ein Keim der Ewigkeit in den Boden unseres gebrechlichen Lebens fällt. In der Nähe von Jesus zu bleiben, ist eine Form der Liebe. Da verlieren wir auf eine gesunde Weise den verbissenen Glauben an uns selbst. Martin Schleske aus "Werkzeuge" Seite 82


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Lukas 24,20+21 / Sprüche 3,5+6

Mittwoch 20.4.2022 – Der Fokus: Lukas 24,13-32 Jesus offenbart sich zwei Jüngern bei Emmaus – Lukas 24,20+21 / Sprüche 3,5+6 – Jesus leben und lieben > Mit Jesus unterwegs - Oswald Chambers

Auf unserem alltäglichen Lebensweg Gott durch seine vielfältigen Wirkungen und Begleitungen wahrnehmen, um ihn zu erleben und die Wunder, die er durch uns tun will

Die Orientierung: 

Lukas 24,20+21 Unsere Hohen Priester und die anderen Oberen haben ihn zum Tod verurteilt und ans Kreuz nageln lassen. Dabei haben wir gehofft, dass er der sei, der Israel erlösen würde. Heute ist außerdem schon der dritte Tag, seitdem dies geschehen ist. 

Alle Tatsachen, die die Jünger feststellten, waren richtig; aber die Folgerungen, die sie aus diesen Tatsachen zogen, waren falsch. Alles, was geistlich nach Niederlage schmeckt, ist falsch. Wenn ich von Niedergeschlagenheit und Bedrückung befallen werde, bin ich selbst zu kritisieren – nicht Gott oder jemand anderes. Die Niedergeschlagenheit entwickelt sich aus der Begierde und bedeutet: „Ich möchte das sofort haben!“ Geistliche Begierde lässt mich eine Antwort von Gott verlangen, anstatt den Gott zu suchen. – Wir warten auf Visionen vom Himmel, auf Erdbeben und Donnerschläge durch Gott selbst und lassen uns nicht träumen, dass Gott immerfort in den gewöhnlichen Dingen und Menschen um uns herum wirkt. Wenn wir die Pflicht erfüllen, die uns am Nächsten liegt, werden wir ihn sehen. Eine der überraschendsten Offenbarungen Gottes wird uns dann zuteil, dass es die alltäglichen Dinge sind, in denen die Göttlichkeit Jesu Christi wahrgenommen wird. Oswald Chambers aus „Mein Äußerstes für sein Höchstes (alt)“ Seite 38