Jesus bekennt sich als Licht der Welt, auch für eine Ehebrecherin, die sie vor der Steinigung schützt - Joh.8,1-30 - Okt.29 nach Christus

Dienstag 22.1.2013 - Die Chronik: Die Passion des Königs - Der Fokus: Johannes 8,1-30 - Johannes 8,7 / Jeremia 17,3 - GRÜWZL 511 -  Die Nachfolge: Der Umgang mit dem Bösen - EJWZL

Unsere großen und kleine Vorwürfe und die damit verbundene Emotionen liegen lassen, um differenziert, deeskalierend und demaskierend wie Jesus agieren zu können.

Der Lebensstil:

Johannes 8,7 Als sie nun dabei verharrten, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie!

Jesus lässt sich nicht in die Enge treiben. Er handelt aus einer inneren Freiheit und Souveränität heraus. – Jesus lässt die Ankläger einfach stehen. Er überlässt sie ihren Gedanken. Er zwingt sie dass sie sich ihrer Wahrheit stellen, dass sie zu sich stehen, anstatt ihre sexuellen Wünsche auf die Frau zu projezieren und dadurch von sich selbst abzulenken. Er bückt sich uns schreibt mit dem Finger auf die Erde. – Vielleicht hat Jesus oder der Autor den Vers aus Jeremia im Blick: „In den Staub wird geschrieben, wer von Dir weicht; denn sie verließen den Herrn, den Quell des sprudelnden Wassers“(Jer.17,13f) Anselm Grün GRÜWZL 511

Ja lieber Rabbi immer wieder nehmen wir schnell Steine in die Hand, um sie direkt oder indirekt hinter ihrem Rücken schlecht zu machen. Oder wir werden verschuldet oder unverschuldet zum Opfer verbaler vernichtender Attaken, drehen dann den Spieß un nehmen auch Steine in die Hand und werfen sie zurück. Uns allen hältst Du entgegen: „Wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein. So lehre mich alle Steine, alle Vorwürfe liegen zu lassen und zu meiner Schuld zu stehen oder unverschuldete Anschuldigungen stehen zu lassen oder ihnen weise etwas entgegenzuhalten, was wieder dem Frieden dient. Differenziere uns immer weiter aus, dass wir nicht mehr die einfachen, schnellen, emotionsgeladenen Lösungen suchen, sondern lass uns mitfühlen mit den Opfern und mit den Tätern, die sich nicht zu wehren wissen oder nicht wissen was sie tun.