Vor Gott ohne besonderes Ansehen von Personen Glauben leben, der sich in gesunden und fruchtbaren Taten auswirkt - Jakobus 2 - 45 nach Christus

Jak.2,14-26 Glaube durch Werke verwirklichen

Dienstag 29.10.2019 - Die Chronik: Die ersten Jünger und ihr Wirken von Jerusalem ausgehendDer Fokus: Jak.2,14-26 Glaube durch Werke verwirklichen - Jakobus 2,22 - Der Glaube, der sich durch Werke verwirklichtAiden W.Tozer

Als Gottes Mensch, wie ein Baum aufwachsen und zur rechten Zeit kleine und große Früchte bringen, die von ihm und von Menschen genoßen werden können

Die Herausforderung:

Jakobus 2,22 Du siehst, dass bei ihm der Glaube und die Werke zusammenwirkten und dass erst durch die Werke der Glaube vollendet wurde.

Richtig verstanden ist Glaube nicht ein Ersatz für moralisches Verhalten, sondern das Mittel dazu. Der Baum steht nicht anstelle der Frucht, sondern er ist es, der die Frucht hervorbringen soll. Aber Frucht, nicht Bäume sucht Gott in Seinem Garten – darum ist Frucht das Ziel des christlichen Glaubens! Einen Gegensatz zwischen Glaube und Werken herzustellen, bedeutet, die Frucht zum Feind des Baumes zu machen. Und genau das haben wir fertigbekommen – die Folgen sind katastrophal!

Das richtige Verständnis unserer geistlichen Grundlagen wird das falsche und gekünstelte »Entweder – oder« zerstören. Dann werden wir nicht weniger glauben, aber mehr gottgewirkte Werke haben – nicht weniger beten, aber mehr dienen – keine feurigen Worte sprechen, sondern heilige Taten tun – kein schwächeres Bekenntnis haben, sondern mutigeres Besitzergreifen an den Tag legen – nicht Religion als Ersatz für Taten ansehen, sondern Religion in geisterfüllten Taten leben! Und was bedeutet das anderes, als dass wir dann zur Lehre des Neuen Testaments zurückgekehrt sind? Aiden W.Tozer aus Evangeliums.net

Ja mein Gott, mein Glauben darf sich nicht mehr in der Tatenlosigkeit verlieren, sondern soll durch kleine und wenn Du willst große Taten, die von Dir inspiriert und durchdrungen sind, Zeugnis von Dir ablegen. Meine Früchte, die vorbereiteten Werke, sollen voll ausreifen können und zu ihrer Zeit, zur Freude von Dir und den Menschen genoßen werden können. Ja führe Du uns Christen, aus einem passiven, aber auch falsch aktiven Glauben, der nicht mehr mit Dir verbunden ist. Ich genieße es Dein Baum zu sein und das Leben in mir zu spüren, die heute in meine kleinen und großen Früchte fliesen sollen.