Dienstag 15.9.2020 – Der Fokus: 2.Mose 2,11-15 Moses eigenmächtiges Handeln führt zur Flucht aus Ägypten - 2.Mose 2,13+14Die Arbeit Gottes zulassen - THOCIE 46 / DEIAGD 110

Reinigung von allem Eigenmächtigen und Selbstgefälligem in unserer Seele zulassen, dass Gott selbst zunehmend durch seinen Geist durch uns wirken kann

Die Orientierung:

2.Mose 2,13+14 Am nächsten Tag ging er wieder hinaus. Da sah er zwei Hebräer miteinander streiten. Er sagte zu dem, der im Unrecht war: "Warum schlägst du einen Mann aus deinem eigenen Volk?" "Wer hat dich denn zum Aufseher und Richter über uns eingesetzt?", erwiderte dieser. "Willst du mich auch umbringen wie den Ägypter?" Da erschrak Mose. "Also ist es doch herausgekommen", dachte er. 

Der Mann, den Gott in besonderer Weise für eine bestimmte Aufgabe auserwählt hatte, fühlte sich einer Not verbunden und nicht Gott, und in seinem ehrlichen Eifer und seinem tiefen Ernst machte er seine eigene Brauchbarkeit zunichte. Er wollte Gottes Werk auf menschliche Weise tun, und er mußte lernen: Nicht die Ausbildung, sondern die Ausrichtung, nicht die Fähigkeit, sondern die Verfügbarkeit sind Eigenschaften, die tauglich machen für Gott. Major W. Ian Thomas aus “Christus in Euch Dynamik des Lebens” Seite 46

Gott der einem verzehrenden Feuer in der Seele gleicht, die sich in ihm jederzeit befindet, macht in ihr alles zunichte, was ihm zuwider ist. Diese so vor Liebe brennende Seele kann nicht mehr anders leben als in der Gegenwart ihres Gottes. Diese Gegenwart drückt im Herzen ein heiliges Brennen ein, einen heiligen Antrieb und ein gewaltiges Verlangen, Gott zu sehen, ihn zu lieben, ihm zu dienen und anzubeten. Bruder Lorenz zitiert von Reinhard Deichgräber aus “All meine Gedanken sind bei Dir” Seite 110