Matthäus 2,1-23 - Lukas 2,40 - Der Besuch der Weisen aus dem Morgenland, die Ermordung der Kinder Bethlehems und die Flaucht nach Ägypten - ca. 6 vor Christus

Matthäus 2,1-12 Der Besuch der Weisen aus dem Morgenland,

Freitag 10.1.2020 – Die Chronik: Gotte wird MenschDer Fokus: Matthäus 2,1-12 Der Besuch der Weisen aus dem MorgenlandMatthäus 2,9-11Die lebenslange Reise bis zum Ziel - GRÜWZL 33

Der Sehnsucht nach der Offenbarung Gottes Raum geben, um dann den Stern zu entdecken, ihm unter allen Umständen zu folgen und dann ihn aufleuchten zu sehen, um dann Gott in seiner Offenbarung anzubeten

Die Faszination:

Matthäus 2,9+10 Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und der Stern, den sie bei seinem Aufgang beobachtet hatten, zog vor ihnen her, bis er schließlich genau über dem Ort stehen blieb, wo das Kind war. Als sie den Stern sahen, kam eine sehr große Freude über sie.

Die Frage bleibt wer sucht den Stern, der sich bewegt am Himmel, - Nicht statisch leuchtet in der Nacht, sondern zeigt den Weg für immer. - Denn wer von ihm alleine fasziniert, dessen Leben wird zu einer Reise, - Er weiß genau was ist zu tun, wenn er ihm folgt allein auf Gottes Weise. Autor unbekannt

Wie die Magier folgen wir dem Stern unserer Sehnsucht, der am Horizont unseres Herzens aufgeht. Er führt uns oft verschlungene Wege, bis wir ans Ziel kommen, zu dem Haus, in dem die Mutter mit dem Kind ist, zu dem Haus, in dem wir wahrhaft zu Hause sein können. Die Magier werden in der Legende zu drei Königen, einem jungen, einem alten und einem dunkelhäutigen. Alle Bereiche des Menschen müssen sich auf den Weg machen, um in der Krippe das Kind zu finden und es anzubeten. Wenn die Könige das Kind anbeten, sind sie am Ziel ihrer Pilgerschaft, da sind sie wahrhaft daheim, weil sie vor dem Geheimnis niederfallen. Anaelm Grün aus „Jesus, Wege zum Leben“ Seite 33

Ja Du bist mein König lieber Rabbi! Die Offenbarung Deiner Wunder will ich erleben, von einer bis zur nächsten. Das Höchste meines Lebens ist, Dich und Deine Wirkungen zu erleben. Danke dass ich das heute Morgen ganz still erlebe. Du wirkst im Verborgenen und in der breiten Öffentlichkeit. Jesus Dein Licht füll dies Land mit des Vaters Liebe …

Donnerstag 18.10.2018 – Studie: Kostbare Erde von Jörg Zink 11.Die Weisen aus dem MorgenlandMatthäus 2,9-11 / Jesaja 60,1+2 – ZINKOE 79+81 – Gott ist Licht in der Finsternis – Licht- und Finsternisreligion – Himmel und Erde

Gott Licht durch uns Licht sein lassen auf der Erde, dass erkannt wird, dass die Erde sein ist, seine Schöpfung.

Die Orientierung: Matthäus 2,9-11 Und als sie den König gehört, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenlande gesehen, ging vor ihnen her, bis er kam und über dem Orte stillstand, wo das Kindlein war. Da sie nun den Stern sahen, wurden sie sehr hoch erfreut und gingen in das Haus hinein und fanden das Kindlein samt Maria, seiner Mutter. Und sie fielen nieder, beteten es an, taten ihre Schätze auf und brachten ihm Gaben, Gold, Weihrauch und Myrrhen.

Jes 60,1+2 Mache dich auf, werde Licht! Denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN erglänzt über dir! Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und tiefes Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. 

Die Magier – inspiriert durch ihre Licht- und Finsternisreligion - fanden nicht einen Lichtgott in der Wiege einer Königsfamilie, sondern ein Kind, das ganz und gar Teil jener unteren Welt war, die sie dem Dunkel und dem Widergöttlichen zugeordnet hatten, und eben diese untere Welt wird ihnen transparent für das Licht. Der Stern spiegelt sich nicht in seinem Lichtrepräsentanten auf der Erde, sondern beleuchtet eine dunkle Szene. Der Stern zeigt etwas an, das er eigentlich nicht anzeigen kann, nämlich eine Offenbarung Gottes mit den Mitteln der Dunkelheit. Eine Offenbarung des Lichts, ohne dass irgendwo Licht sichtbar wäre.

Die Geschichte von den Magiern aus dem Morgenland sagt: Gott ist nicht der feindselig verschlossene, sondern der freundlich Offene. Auf der Erde unten ist nicht der Fluch, sondern der Weg. Himmel und Erde sind aufeinander bezogen, so, dass die Erde von Gott erfüllt ist wie der Himmel, dass die dunkelste Höhle  Ort Gottes ist ebenso wie der Glanz der Sterne. Jörg Zink ZINKOE 79+81

Ja mein Gott, Du bist nicht nur im Himmel, sondern Du bist auch auf der Erde, meist an unscheinbaren Orten. Dort wirst Du verherrlicht und nicht dort, wo wir uns auf das Licht, auf das Schöne und Helle, auf das Erfolgreiche und Ehrenvolle fixieren. Du wohnst nicht in Tempeln und Kirchen, sondern in Menschen, die Dich in ihr Leben, das dunkel war, hereingelassen hast. So will es nun in uns wie ein Licht aufleuchten und Finsternis erhellen. So mache ich mich heute wieder auf Licht zu sein, flackere durch mich auf, wie alle auf der Welt die Dich lieben.

1.SONNTAG NACH WEIHNACHTEN 30.12.2018 – Pretigttext: Matthäus 2,13-23 – Matthäus 2,13 / Psalm 2,3Wilhelm Busch - Das Ego sterben lassen - Herodes - Prototyp des modernen Menschen

Herodes als Prototyp des modernen Menschen begreifen, der alles subtil kontrollieren will und dem jedes Mittel dazu recht ist.

Die Auseinandersetzung:

Mt 2,13 Als sie aber entwichen waren, siehe, da erscheint ein Engel des Herrn dem Joseph im Traum und spricht: Steh auf, nimm das Kindlein und seine Mutter und fliehe nach Ägypten und bleibe dort, bis ich es dir sage; denn Herodes will das Kindlein aufsuchen, um es umzubringen.

Der Krieg zwischen dem Menschen, der sich selbst behaupten will, und dem Christus Gottes tobt weiter. Herodes ist längst gestorben. Die Front geht seither weiter um den ganzen Erdball. Immer wieder erhebt sich der Mensch, der sich selbst behaupten will, gegen Gott und Seinen Christus und erklärt - wie es in Psalm 2,2 steht -  „Lasst uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Seile!" - Die Front geht um den ganzen Erdball. Und sie geht mitten durch unser eigenes Herz. Ja, der Herodes ist in uns! Immer wieder fängt er an, großspurig zu reden von „meinen Interessen", von „meinen Rechten" und von „meiner Freiheit". Er hat mancherlei Namen bekommen, dieser „Herodes in uns". Man nennt ihn „den alten Menschen", das „eigene Ich". Wir kennen ihn alle, diesen Herodes in uns. Die Frage ist, wie wir mit ihm verfahren. Wenn wir ihn machen lassen, dann geschieht das Schrecklichste: Das Kind geht weg — weg von uns, die wir berufen waren zum Reiche Gottes. Es geht weg zu den Ägyptern oder andern Heiden, die nichts von Ihm wussten und die Ihn gern aufnehmen. Herodes in uns muss sterben, damit Jesus in uns leben kann. Wilhelm Busch aus Evangeliums.net

Ja mein König, Du sollst nicht vor mir fliehen müssen, sondern Deinen Platz in mir einnehmen, auf Deinem Thron in mir. Ununterbrochen sollst Du in und durch mich wirken können. Danke für alles Lernen in der jüngsten Vergangenheit. Wenn Du es Dir in mir bequem machen konntest, dann geht es auch mir gut. Lehre Du mich nun auf Deine Inspirationen eingehen zu können. Je mehr mein Ego deaktiviert ist, desto mehr kann Du das tun.