Die Geschichte Israels

622 vor Christus

Montag 29.1.2018 – Fokus: 2.Könige 22+23 - 2.Könige 23,25-27- RAGBDI 297 - Die Geschichte Israels / Die Reformation Josias / 622 vor Christus

Von der Reformation durch Jesus, aber auch durch die Josias und Luthers inspiriert werden, dass wir in der Tiefe verwandelt werden und als wirklich reformierte Menschen leben können.

Die Orientierung: 2.Kön 23,25-27 Und seinesgleichen ist vor ihm kein König gewesen, der sich also von ganzem Herzen und von ganzer Seele und mit allen seinen Kräften dem HERRN zuwandte, ganz nach dem Gesetze Moses; auch nach ihm ist keiner seinesgleichen aufgestanden. Doch kehrte sich der HERR nicht von dem Grimm seines großen Zornes, womit er über Juda erzürnt war, um aller Ärgernisse willen, womit Manasse ihn gereizt hatte. Denn der HERR sprach: Ich will auch Juda von meinem Angesicht hinweg tun, wie ich Israel hinweg getan habe, und ich will diese Stadt Jerusalem, die ich erwählt hatte, verwerfen, und das Haus, von dem ich gesagt habe: Mein Name soll daselbst sein!

Wir haben in der Geschichte des Josia und der mit ihm verknüpften sogenannten prophetischen Reformation ein Stück falscher Theokratie vor uns. Diese Reformation ist, so gut sie gemeint ist, doch ein oberflächliches Werk. Sie schafft mehr Schein als Wesen. Sie ist bloß eine „Geste“. Sie arbeitet mit unzulänglichen, ja mit verwerfenden Mitteln: mit der weltlichen Macht und sogar mit dem frommen Trug. – Die Wendung musste von größerer Tiefe kommen. – Gott wollte vorwärts. – Aber umsonst ist doch auch diese prophetische Reformation nicht gewesen. Sie hat doch, wie wir gezeigt haben, Baal in einer bestimmten Form endgültig gestürzt. Sie hat die Bahn für eine neue Entwicklung frei gemacht. Sie hat dem Volk etwas eingehaucht, was schließlich doch auch rettend geworden ist. Leonhard Ragaz - Die Geschichte Israels / Die Propheten S.297f 

587 vor Christus

Freitag 16.11.2018 – Fokus: 2.Könige 24+252.Könige 25,1-4FISJER 220 – Die Geschichte Israels / 2.Eroberung Jerusalems / 587 vor Christus

Verzweiflung und Gerichte uns zulassen, wenn sie über uns kommen, weil uns Gott dadurch erneuern will.

Die Tragik: 2.Könige 25,1-4 Und es begab sich im neunten Jahre seines Königreichs, am zehnten Tage des zehnten Monats, da kam Nebukadnezar, der König von Babel, mit aller seiner Macht wider Jerusalem und belagerte die Stadt; und sie bauten Belagerungstürme um sie her. Und die Stadt wurde belagert bis ins elfte Jahr des Königs Zedekia. Am neunten Tage des [vierten] Monats aber ward die Hungersnot in der Stadt so stark, daß das Landvolk nichts zu essen hatte. Da brach [der Feind] in die Stadt ein, …

Der babylonischen Herrschaft war nicht mehr zu entkommen. Die Belagerungspause ist nur vorübergehend, und selbst wenige, sogar verwundete, zurückkehrende Chaldäer würden die Stadt noch zerstören können. König Zedekia gegenüber widerholt Jeremia, dass er keine Chance hat, dem bablylonischen König zu entgehen. Die einzige jetzt noch bestehende Rettung liegt im Überlaufen bzw. in der Kapitulation durch den König. Kein Weg führt an Babel vorbei! Georg Fischer – Jeremia S.220

1967 nach Christus

Dienstag 29.7.2014 - Fokus: Amos 7-9 - Amos 9,15 - Kurt Vetterli - Die erfüllten Verheißungen für Israel - Die Geschichte Israels / Das Volk Israel kehrt in sein Land zurück und nimmt es ein / 1948-1958-1967 Israel

Was Gott eingepflanzt hat und wachsen lässt, kann nicht herausgerissen werden, die Juden in der Neuzeit in Israel und wir Christen in Christus.

Die Faszination: Am 9,15 Und ich will sie einpflanzen in ihr Land, daß sie aus ihrem Lande, das ich ihnen gegeben habe, nicht mehr herausgerissen werden sollen, spricht der HERR, dein Gott! - Die Voraussagen von Amos 9,14-15 haben sich erfüllt: Im Mai 1948, Oktober 1958 und insbesondere im Juni 1967 (Sechstagekrieg) hat Israel seine Feinde rasch besiegt. Das beweist, dass sich Gottes Verheißungen an Israel in der Gegenwart erfüllen und dass es unmöglich ist, den Staat Israel zu vernichten. Kurt Vetterli aus Wird Israel wieder hergestellt?