Anweisungen zum Götzendienst, zur Scham, Sexualität und Umgang mit den Nächsten - 3.Mose 18,1+19,37 - ca. 1446 vor Christus

3.Mose 19,9-37 Die Fürsorge für die Unglücklichen

3.Mose 19,33-34 / 3.Mose 24,22 Die Liebe zum Fremden / Der Fremde - RAGBDU 370

Matthäus 22,36-39 / 5.Mose 6,4+5 / 3.Mose 19,18 - DUVEZA 264 - 1.Gebot: Du sollst Gott lieben

Matthäus 22,36-39 / 5.Mose 6,4+5 / 3.Mose 19,18

Mittwoch 25.2.2015 - Die Chronik: Die Passion des Königs - Der Fokus: Matthäus 22,15-40 - Matthäus 22,36-39 / 5.Mose 6,4+5 / 3.Mose 19,18 - DUVEZA 264 - 1.Gebot: Du sollst Gott lieben

In der umfassenden und tiefen Liebe zu Gott, den Nächsten und sich lieben lernen.

Die Ermutigung:

Matthäus 22,36-39 Meister, welches ist das größte Gebot im Gesetz? Jesus sprach zu ihm: «Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Gemüt.» Das ist das erste und größte Gebot. Ein anderes aber ist ihm gleich: «Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.»

Wenn wir wissen wollen, wie man gleichzeitig Gott, den Nächsten und sich selbst lieben kann, sehen wir das bei niemandem besser als bei Jesus. Auch wenn wir diese dreidimensionale Liebe oft nur ansatzweise verwirklicht sehen werden. An einer Stelle der Weltgeschichte hat das tatsächlich mal geklappt mit der Einheit von Selbst-, Nächsten- und Gottesliebe. Jesus liebte seinen himmlischen Vater wie kein anderer Mensch das jemals getan hat. Aus der Tatsache, dass er sich als geliebter Sohn dieses Vaters sah, zog er aber auch das entsprechende Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein. Gleichzeitig aber wandte er sich seinen Mitmenschen in einer Weise zu, die ihn über alle Zeiten hinweg geradezu zum Inbegriff praktizierender Nächstenliebe werden ließ, obwohl er durchaus auf sich selbst achtete und Gott über alles stellte. Klaus Douglass / Fabian Vogt aus "Expedition zum Anfang" Seite 264

Ja abba Vater, aus der engen Beziehung mit Dir möchte ich leben, wie Dein erster Sohn Jesus. Von unserem irdischen Vater sollten wir uns lösen, aber von Dir himmlischer Vater nicht. Wer kann für sich selbst sorgen und Verantwortung für sich selbst übernehmen, wenn Du nicht Verantwortung für uns übernimmst und Dich um uns sorgst. Lehre mich Dich mehr und mehr als Vater anzunehmen und Dich zu erfahren, wie Dein Sohn. INJVBZVFDAJ!

3.Mose 19,33-34 / 3.Mose 24,22

Dienstag 25.10.2011 - Die Lesung: 3.Mose 18+19 – Der Fokus: 3.Mose 19,9-37 Die Fürsorge für die Unglücklichen - 3.Mose 19,33-34 / 3.Mose 24,22Die Liebe zum Fremden / Der Fremde - RAGBDU 370

Fremde in unser Herz schließen, indem wir ihn lieben wie uns selbst

Die Orientierung:

3.Mose 19,33-34 Wenn ein Fremder mit euch zusammen in eurem Land lebt, dürft ihr ihn nicht unterdrücken. Wie ein Einheimischer soll er euch gelten. Du sollst ihn lieben wie dich selbst, denn ihr seid selber Fremde in Ägypten gewesen. Ich bin Jahwe, euer Gott! / 3.Mose 24,22 Ein und dasselbe Recht gilt für euch alle, für den Fremden wie für den Einheimischen. Denn ich bin Jahwe, euer Gott!

Der Fremdling steht außerhalb der eigenen Sippe, des eigenen Stammes, des eigenen Volkes oder auch der eigenen Rasse. Er ist in diesem Sinne sippenlos, stammeslos, volklos, rasselos, staatenlos  und rechtlos. Das bedeutet aber in der alten Zeit, deren Anschauung freilich heute erneuert und zu einer „Rechtstheorie“ erweitert wird ein Feind. - Und nun ist das Bedeutsame eben dieser Übergang vom Feind zum Gast. Es liegt dem sittlichen Empfinden stark daran, im Fremdling den Menschen zu retten. Darum wird der Fremdling auf besondere Weise heilig und das bedeutet unantastbar. – Die Behandlung des Fremden weist schon auf jenen Nächsten im Gleichnis des Samariters hin. Es geht durch die Bestimmungen des Gesetzes schon die Losung: „Es soll keine Fremdlinge mehr geben; denn es ist ein Gott und ein Mensch und Gott ist der Herr.“ Leonhard Ragaz aus „Die Bibel eine Deutung – Die Urgeschichte / Moses"

Ja abba Vater, ich danke Dir für die besondere Beziehung zu zwei Salafisten, die mir inzwischen wie Brüder geworden sind. Es ist wie eine Freundschaft, in der die Sehnsucht nach Gott und dessen Offenbarung durch eine Schrift im Vordergrund steht, also nicht ein selbsterfundener Gott für wahr gehalten wird. So erlebe ich heute schon teilweise die Erfüllung dieses Gesetzes durch Dich mein Jesus, Halleluja. Heiliger Geist so fließe Du nun noch vermehrt durch uns, dass Fremde in unserem Land Dich erkennen.