1.Mose 45,1-3

Mittwoch 21.1.2015 – Die Chronik: Die wunderbare Schöpfung, das Drama Mensch und der Segen GottesDer Fokus: Genesis / 1.Mose 45,1-28 Joseph gibt sich seinen Brüdern zu erkennen - 1.Mose 45,1-3Gott als Versöhner - LUXJOS 173

Sich von Jesus überraschen lassen, der sich immer wieder wie Josef in unserem Leben enthüllt und alle Verwirrungen unseres Lebens zu Wundern werden lässt.

Die Faszination:

1.Mose 45,1-3 Da konnte Josef sich vor seinen Leuten nicht länger beherrschen. Schnell schickte er sie alle hinaus. So stand niemand mehr bei ihm, als er sich seinen Brüdern zu erkennen gab. Er weinte so laut, dass die Ägypter es hörten; auch am Hof des Pharao hörte man bald davon. "Ich bin Josef!", sagte er zu seinen Brüdern. "Lebt mein Vater noch?" Seine Brüder aber brachten kein Wort heraus; fassungslos standen sie vor ihm.

Mit dem Ausspruch „Ich bin Josef“ zerriss er den Schleier der Verhüllung, der über all dem lag, was ihnen in Ägypten widerfuhr. Die Welten der Brüder und Josefs Welt wurden wieder zusammen geführt. Musste ihnen diese fremde Welt bisher nicht wie eine Theaterbühne erscheinen, unwirklich auf der ein unbekannter Regisseur vom Schnürboden aus die Strippen zog? Mit den Worten „Ich bin Josef“ hob sich der Schleier, der über allem lag: der merkwürdige Ägypter, die Geldbeutel in den Getreidesäcken, das rätselhafte Interesse an ihrem Vater und dem jüngsten Bruder, der silberne Becher. War es nicht so als seien sie bisher durch lauter Unwirklichkeiten dahingeschritten. Mit diesem einen denkbar knappen Satz lagen alle Geheimnisse plötzlich in vollkommener Klarheit vor ihnen. Rüdiger Lux aus "Josef" Seite 173 

Ja Vater, Du bist heute derselbe wie in der Vergangenheit, ebenso in der Zukunft. Wir gehen durch viele Unwirklichkeiten, kein Leben bleibt davon früher oder später verschont. Wie schön dass Du immer wieder durch den Vorhang vor dem Geheimnis durch Deinen Sohn Jesus hervorschaust und sagst „Ich bin’s“. Ich vertraue auf Dich Vater, den Drehbuchschreiber meines Lebens, der es auch immer wieder umschreiben kann, wenn ich Fehler mache. Ich wünsche mir die Erfahrung Deiner Enthüllung vor meinen geistlichen, aber auch vor meinen leiblichen Geschwistern. Wie schön ist es doch, wenn sich Kreise schließen, wie zum Beispiel  bei der Beerdigung unserer leiblichen Eltern. Ich vertraue darauf, dass Du Dich immer wieder enthüllst. Enthülle Dich! Ja wir werden es noch erleben: Ihn, ihn lass tun und walten, er ist ein weiser Fürst / und wird sich so verhalten, dass du dich wundern wirst, wenn er, wie ihm gebühret, mit wunderbarem Rat, das Werk hinausgeführet, das dich bekümmert hat. 361,8 Paul Gerhardt